Findet Dorie - Blu-ray

Blu-ray Start: 16.02.2017
FSK: 0 - Laufzeit: 97 min

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Inhalt

Mit Disney•Pixars FINDET DORIE kehrt Publikumsliebling Dorie auf die Leinwand zurück. Die blaue Paletten-Doktorfisch-Dame ohne Kurzzeitgedächtnis lebt inzwischen glücklich und zufrieden mit Nemo und Marlin im Korallenriff, als sie einen Geistesblitz hat: Irgendwo da draußen müsste doch ihre Familie sein, die vielleicht längst nach ihr sucht. Und so startet Dorie mit Marlin und Nemo in das größte Abenteuer ihres Lebens, das sie durch den Ozean bis zum berühmten Meeresbiologischen Institut in Kalifornien mit seinem Aquarium und seiner Rettungsstation für Meerestiere führt.
Bei der Suche nach ihren Eltern bekommt Dorie Unterstützung von den schillerndsten Persönlichkeiten des Instituts: Da ist der mürrische Oktopus Hank, der nur noch sieben Tentakel hat, den Wärtern aber dennoch regelmäßig durchs Netz geht. Beluga Bailey glaubt, dass sein Echolot kaputt ist, und Walhai Destiny ist extrem kurzsichtig. Trotz gewisser Handicaps wachsen Dorie und ihre Freunde bei ihren geschickten Manövern durch das komplizierte Innenleben des Instituts über sich hinaus und entdecken die magische Kraft von Freundschaft und Familie.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch: Dolby Digital Plus 7.1
Englisch: DTS-HD MA 7.1
Italienisch: DTS Digital Sourround 5.1
Untertitel:
Deutsch, Italienisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
• Pixar-Kurzfilm „Piper"
• Audiokommentar mit den Filmemachern
• Fisch-Interviews
• Ein Oktopus macht Ärger
• Dories Gedächtnislücken
• Im Monterey Bay Aquarium

DVD und Blu-ray | Findet Dorie

Blu-ray
Findet Dorie Findet Dorie
Blu-ray Start:
16.02.2017
FSK: 0 - Laufzeit: 97 min.

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Blu-ray Start:
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DVD
Findet Dorie Findet Dorie
DVD Start:
16.02.2017
FSK: 0 - Laufzeit: 93 min.

Blu-ray Kritik - Findet Dorie

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 9/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 9/10


Im Jahr 2003 wurde ein neuer Star geboren – sein Name: Nemo! Der kleine Clownfish, auf dessen Suche sich im Kinofilm 'Findet Nemo' sein Vater Marlin machte, war in den weltweiten Lichtspielhäusern ein Riesenerfolg und auch heute noch, lassen sich mit dessen Merchandising-Artikeln wie Malbücher, Plüsch-Fische, T-Shirts oder eben Bettwäsche, ordentliche Summen verdienen. Allerdings sollte es dreizehn Jahre dauern, bis Walt Disney in Kooperation mit Pixar einen zweiten Teil ins Kino brachte. Findet Dorie SzenenbildDort spielte dieser die beachtliche Summe von über 1 Milliarde US-Dollar ein und konnte damit sogar den Vorgänger übertrumpfen. Jetzt erscheint am 16. Februar mit 'Findet Dorie' endlich die Fortsetzung auf Blu-ray, dessen Geschichte schnell erklärt ist:

Als sich Dorie (Ellen DeGeneres / Anke Engelke), die Paletten-Doktorfisch-Dame ohne Kurzzeitgedächtnis, eines Tages plötzlich bruchstückhaft an ihre Kindheit und Eltern erinnern kann, beginnt für sie, Nemo (Hayden Rolence / Vicco Clarén) und Marlin (Albert Brooks / Christian Tramitz) das größte Abenteuers ihres Lebens, welches die drei Freunde an die Küste Kaliforniens führt. Dort, in einem Meeresbiologischen Institut, glaubt Dorie, in einen Strudel geraten zu sein und auf die Weise ihre Eltern verloren zu haben. Auf ihrer Reise begegnen sie dabei alten bekannten, wie beispielsweise Meeresschildkröte Crush (Andrew Stanton / Udo Wachtveitl), treffen aber auch auf neue skurrile Persönlichkeien, wie den mürrischen Oktopus Hank (Ed O’Neill / Roland Hemmo), der zwar nur sieben Tentakel, dafür aber gleich drei große Herzen hat. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Dories Eltern und entdecken die magische Kraft von Freundschaft und Familie…

Remakes, Reboots und Fortsetzung sind aktuell schwer angesagt, da bildet auch 'Findet Dorie' keine Ausnahme, deren Abenteuer endlich all die offen Fragen klärt, welche im ersten Film offen geblieben sind. Dorie leidet nämlich schon seit ihrer Geburt an Gedächtnisverschwund, was auch Mutter Jenny (Diane Keaton / Elisabeth Günther) sowie Vater Charlie (Eugene Levy / Oliver Siebeck) schnell feststellen und deshalb versuchen, ihrem Baby wichtige Eselsbrücken für den Alltag zu bauen. Mit Liedern wie „Einfach nur weiter schwimmen, schwimmen“ oder ausgelegten Muscheln, die Dorie nach Hause führen sollen, wird jeder Tag aufs Neue für die junge Familie zum Abenteuer – bis Dorie eines Tages ausversehen in einen Strudel gerät und viele Jahre später bei Clownfish Marlin und Sohnemann Nemo landet. Findet Dorie SzenenbildDas tolle am zweiten Teil ist, das er den Zuschauer gleich nach dieser Eröffnungssequenz mit Baby Dorie und deren Eltern in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. Das Dorie dadurch quasi zum Waisenkind wird, ist zwar sehr bedauerlich und traurig, da die freundliche und liebenswerte Paletten-Doktorfisch-Dame aber stets fröhlich ist, vergisst man die Misere zu Beginn des Films schnell wieder. Was Dorie, Nemo und Marlin im zweiten Teil auf ihrer Suche nach deren Eltern alles erleben, ist zwar nicht mehr so bodenständig inszeniert wie bei 'Findet Nemo', es macht aber unglaublichen Spaß zuzusehen, was für abgedrehte Ideen mit in den Film eingeflossen sind. Sei es nun das Streichel-Becken, das für die Meeresbewohner zum reinsten Horror wird oder das verwinkelte Röhrensystem, durch das Dorie mit ihrer Kindheitsfreundin Destiny (Kaitlin Olson / Rubina Nath) kommuniziert und an dessen Ende auch noch der Belugawal Bailey (Ty Burrell / Axel Malzacher) sitzt, der glaubt sein Echolot sei kaputt, das Drehbuch von Victoria Strouse und Andrew Stanton, der auch gleichzeitig wieder die Regie übernommen hat, ist überaus kreativ. Alleine schon die Tatsache, das man hier endlich erfährt, wieso Dorie überhaupt Walisch sprechen kann, ist toll. Richtig stark ist auch die Darstellung des mürrischen Oktopus Hank, der hier ebenfalls für einige richtig gute Momente und Lacher sorgt. Unterm Strich eine mehr als gelungene Fortsetzung, die cool animiert und rührend inszeniert wurde, auf die man allerdings viel zu lange hat warten müssen.

Bild- und Tonqualität:
In Sachen Bildqualität weiß 'Findet Dorie' vollauf zu begeistern, denn der Transfer im Ansichtsverhältnis von 1,78:1 (16:9 ist nicht nur dauerhaft gestochen scharf, sondern bietet eine exzellente Detailzeichnung und wartet mit sehr natürlichen und kräftigen Farben auf. Durch das tolle Kontrastverhältnis und den satten Schwarzwert präsentiert sich das Bild zudem auch sehr plastisch und auch Kompressionsartefakte findet man keine. Findet Dorie SzenenbildEine Bildqualität auf Referenzniveau. Bei der deutschen Tonspur, welche als Dolby Digital Plus 7.1-Mix vorliegt, sieht es fast genauso rosig aus, denn die Abmischung ist nicht nur sehr räumlich ausgefallen, sondern wartet auch mit vielen guten Surround-Effekten auf und bietet auch einen präsenten Tieftonkanal, der allerdings mit seinem Bass niemals zu aufdringlich klingt. Einen Tick besser macht es allerdings der englische Originalton in verlustfreiem DTS-HD Master Audio 7.1, der vor allem bei der Filmmusik von Komponist Thomas Newman ('Findet Nemo', 'James Bond 007: Spectre') etwas differenzierter klingt. Alles in allem zwei tolle Abmischungen, bei denen auch die Dialogwiedergabe stets verständlich bleibt.

Viele kurzweilige und vor allem für Kinder sehenswerte Extras haben es ebenfalls auf die Blu-ray geschafft, welche sich wie folgt aufteilen:
▪ Vortrailer zu: Vaiana (1:19 min.)
▪ Audiokommentar mit den Filmemachern
▪ Pixar-Kurzfilm „Piper“ (6:05 min.)
▪ Interview im Meeresbiologischen Institut (2:04 min.)
▪ Ein Oktopus mischt Pixar auf (9:05 min.)
▪ Wie war nochmal die Geschichte? (4:31 min.)
▪ Fahrgemeinschaft (3:47 min.)
▪ Animation & Darstellung (6:57 min.)
▪ Im Monterey Bay Aquarium (3:20 min.)
▪ Die Meeresbewohner und ihre Besonderheiten (3:02 min.)

Findet Dorie Szenenbild Den Anfang macht beim Bonusmaterial der Pixar-Kurfilm namens „Piper“, in welchem ein kleiner änglicher Vogel seine Angst überwinden muss, da er wie auch seine Geschwister ans Wasser muss, um dort nach Futter zu suchen. Weiter geht es mit dem sehr informativen Audiokommentar, in dem sich die zwei Filmemacher Andrew Stanton und Co-Regisseur Angus MacLane sowie Produzentin Lindsey Collins zu Wort melden. In den übrigen Specials kann man einen Blick hinter die Kulissen der Produktion und Entstehung einzelner Figuren, wie beispielsweise dem Oktopus Hank werfen, während es beim „Interview im Meeresbiologischen Institut, in dem die Filmfiguren selbst zum kurzen Gespräch gebeten werden, sehr spaßig zugeht. Alle Extras liegen in HD vor und bieten auch deutsche Untertitel, auf ein Wendecover hat Walt Disney Home Entertainment bei der Blu-ray-Einzelveröffentlichung jedoch leider verzichtet.


Fazit:
Disney und Pixar ist es nach dreizehn langen Jahren endlich gelungen, eine Fortsetzung zum ihrem Meeres-Abenteuer zu veröffentlichen, welche im Kino und bei den Kritikern sehr gut ankam. 'Findet Dorie' erzählt die Geschichte über die vergessliche Paletten-Doktorfisch-Dame clever und rührend weiter, ist großartig inszeniert und vor allem technisch einwandfrei auf Blu-ray umgesetzt worden und sollte folglich in keiner gut sortierten Filmsammlung fehlen.

by Roland Nicolai
Bilder © Walt Disney Studios Home Entertainment