Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe - Blu-ray

Blu-ray Start: 08.06.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 131 min

Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Jamie Dornan und Dakota Johnson kehren als Christan Grey und Anastasia Steele auf die große Leinwand zurück in FIFTY SHADES OF GREY – GEFÄHRLICHE LIEBE, dem zweiten Kapitel des weltweiten Bestsellers und Phänomens Fifty Shades of Grey.
Anastasia versucht, Christian zu vergessen und stürzt sich in ihren neuen Job. Doch Christian tut alles in seiner Macht, um sie zurückzugewinnen. Als auch Ana ihr Verlangen nicht länger unterdrücken kann, wirft Christians Vergangenheit einen dunklen Schatten…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
D: DTS:X
GB: DTS:X Master Audio
Untertitel:
D, GB, IT, TR, EL, AR, HI
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Teaser FIFTY SHADES OF GREY – BEFREITE LUST (00:33)
Unveröffentlichte Szenen (01:57)
GEFÄHRLICHE LIEBE schreiben (03:14)
Regie bei GEFÄHRLICHE LIEBE (04:40)
GEFÄHRLICHE Wiedervereinigung (07:53)
Neue Gefahren (08:52)
Der Maskenball (06:33)
Auf Tuchfühlung mit GEFÄHRLICHE LIEBE (07:12)


DVD und Blu-ray | Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe

Blu-ray
Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe
Blu-ray Start:
08.06.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 131 min.

zur Blu-ray Kritik
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Blu-ray Kritik - Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 5/10


Während die Adaption des ersten Teils von E.L. James berüchtigter und phänomenal erfolgreicher „Fifty Shades“-Reihe noch durch die stilvolle Regie von Sam Taylor-Johnson subtil aufgewertet wurde, musste für die Fortsetzung nun fast das komplette Team hinter der Kamera weichen. Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe SzenenbildAm wesentlichsten wird das dadurch spürbar, dass James ihren eigenen Ehemann Niall Leonard als Drehbuchautor durchsetzte und mit Industrie-Veteran James Foley („Glengerry Glen Ross“, „House of Cards“) ein neuer Regisseur besetzt wurde. Heraus gekommen ist ein Film, der sein trashiges Ursprungsmaterial voll und ganz annimmt und seine schmerzhaft hölzernen Dialoge mit ganzer Inbrunst mittels teils sehr (unfreiwillig?) komischen Momenten zum Besten gibt. Beim ersten Teil hatte man noch das Gefühl, das Taylor-Johnson und Drehbuchautorin Kelly Marcel ein wenig augenzwinkernd und mit manchen geistreichen Untertönen agieren konnten und James Material stellenweise subtil unterwanderten, doch bei der Fortsetzung kann hiervon keine Rede mehr sein. Man kann „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ ganz sicher nicht als guten Film bezeichnen, doch es lässt sich auch kaum bestreiten, dass seine Hochglanz-Kitsch-Momente, irrsinnigen Dialoge und oft aberwitzig absurden Szenen nicht zumindest großen Unterhaltungsfaktor bieten – ob das tatsächlich so gewollt war, ist jedoch zu bestreiten. Zudem fühlt sich die ganze Angelegenheit auch mittlerweile einfach etwas abgestanden an, was sich vermutlich auch in dem knapp 200 Millionen Dollar geringeren weltweiten Einspielergebnis wiederspiegelt.

Nach den Ereignissen des ersten Teils hat sich Anastasia (Dakota Johnson) mittlerweile von Christian (Jamie Dornan) distanzieren und ihr Leben wieder weitestgehend normalisieren können. Sie hat einen neuen Job bei einem Verlag in Seattle angenommen, wo sie ihrem neuen Chef Jack Hyde (Eric Johnson) als Lektorin assistiert. Es dauert nicht lange, bis Christian wieder in ihr Leben tritt und Besitzansprüche stellt. Langsam keimt die alte Beziehung tatsächlich wieder auf, jedoch diesmal nach Anas eigenen Regeln, die weniger eine BDSM-Beziehung beinhalten. Dabei kommt nach und nach die dunkle und traumatisierende Vergangenheit von Christian zum Vorschein, bei der auch seine mysteriöse Geschäftspartnerin und ehemalige Liebhaberin Elena Lincoln (Kim Basinger) eine Rolle spielt. Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe SzenenbildDoch auch Anastasias Chef scheint ein obsessives Interesse an Anastasia zu haben, das weit über das Berufliche hinausgeht, ebenso wie eine weitere unheimliche Stalkerin, die dem Paar immer wieder auflauert…

Von Beginn an tragen Foley und Leonard hier ganz dick auf und fallen mit theatralischen Rückblenden aus Christians schmerzvoller Jugend quasi mit der Tür ins Haus. Zwischenräume für subtilere Charaktermomente und psychologische Tiefe bei den Figuren sucht man hier leider vergebens. „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ ersäuft regelrecht im dick aufgetragenen Kitsch, was aber letztlich sicherlich einen wesentlichen Teil der Anziehungskraft dieser Reihe ausmacht. Dazu gehören dann auch zahlreiche (zugegebenermaßen wunderbar zitierbare) hölzerne Dialoge und flaches Spiel, was vor allem – wie auch schon im ersten Teil – besonders bei Jamie Dornan ins Gewicht fällt. Durch einige glorreich unfreiwillig komischen Momente – darunter ein Hubschrauberabsturz, Christian Greys magische Jedi-Tricks und natürlich die berüchtigten Sexszenen – wird hier mindestens für amüsante Unterhaltung gesorgt. Denn die sehr dünne Story und flachen Charaktere sind leider wahrlich kein Anlass für Spannung oder echte Gefühle.

Dass gerade die Sexszenen so mechanisch und ebenso hölzern wie die Dialoge rüberkommen, enttäuscht dann doch sehr angesichts des durchaus vorhandenen Potentials. Die erotischen Momente sind zahlreich, doch die stets direkt eintretenden Songs – erneut von namhaften Künstlern wie John Legend, Zayn und Taylor Swift exklusiv für den Film produziert – ersticken sofort jede sinnliche Stimmung und echte Erotik. Zudem enden die Szenen auch allesamt sehr abrupt und erhalten so keinen Raum zur Entfaltung, echte lustvolle Chemie zwischen den Akteuren kommt so auch nicht auf. Hier ist der gelackte Hochglanzlook des Films ein Nachteil, denn die Sexszenen wirken zu clean, zu steril, zu erzwungen und perfekt, um wirklich mitzureißen, man wird auf Distanz gehalten. Viel eher muss man hier lachen, etwa wenn Christian Anastasias Beine mittels Teleskopstange spreizt und sie anschließend einmal um die eigene Achse dreht.

Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe Szenenbild Erzählerisch ist „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ überaus holprig und klischeebehaftet geraten, jeder absurde Twist sorgt hier für ungläubiges Kopfschütteln, ebenso wie die theatralische Holzhammer-Inszenierung, die den Kitschfaktor bewusst voll aufdreht. Überhaupt erscheinen Christians traumatisierende Dämonen, innere Konflikte und Hang zum Sadismus wenig glaubwürdig, was auch erneut an Dornans blassem und ausdruckslosem Spiel liegt. Echte Überraschungen bleiben aus, viel mehr kommt es einem vor, als hätte man das Hin und Her zwischen Anastasia und Christian ohnehin schon im ersten Teil gesehen, auch wenn man etwas tiefer in die Hintergründe der Figuren eintaucht. Dass der Film dann gut zwei Stunden lang ist, scheint angesichts der dünnen Geschichte kaum gerechtfertigt, wodurch die Erzählung zunehmend vor sich hin plätschert. Letztlich ist der Film kein Fehlschlag, weil er sich nicht traut, melodramatisch und überlebensgroß zu sein, sondern gerade weil er eher flach und distanzierend bleibt.

Bild
In audiovisueller Hinsicht weiß die Blu-ray durchweg zu überzeugen. In Sachen Bildpräsentation offenbart sich eine reichhaltige und gesättigte Farbpalette, die entscheidend für den Hochglanzlook des Films ist. Hinzu kommen hervorragende Kontrast- und Schwarzwerte, auch bezüglich Schärfe und Details bewegt sich das digital aufgezeichnete Bild auf sehr hohem Niveau. Echte Bildfehler tauchen hier neben seltenem minimalem Rauschen nicht auf.

Ton
Auf überraschend starkem Niveau bewegt sich auch die akustische Umsetzung der Blu-ray. Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe SzenenbildHier kommt durch sehr differenzierte Verteilung von atmosphärischen Geräuschen und der Filmmusik auf sämtlichen Kanälen viel Stimmung auf, die den Zuschauer stark einbezieht. Auch der Subwoofer kommt gelegentlich zum Einsatz, die Dynamik überzeugt und Dialoge ertönen in bester Klarheit und Verständlichkeit.

Extras
Die Blu-ray verfügt über ein in diverse Featurettes eingeteiltes Making-of, das alle wesentlichen Aspekte der Produktion abdeckt. Hier gibt es die übliche Lobhudelei auf sämtliche Beteiligten zu hören, während man insgesamt auf einem sehr oberflächlichen und nichtssagenden Niveau bleibt. Die beiden unveröffentlichten Szenen sind nicht der Rede wert, außerdem gibt es neben der Kinoversion natürlich auch noch die fast 15 Minuten längere „Unmaskierte“ Version zu bewundern. Kinoversion (117:58 Min.) oder Unmaskierte Version (131:28 Min.) Teaser Fifty Shades of Grey: Befreite Lust (00:35 Min.) Unveröffentlichte Szenen (01:51 Min.) Gefährliche Liebe schreiben (03:16 Min.) Regie bei Gefährliche Liebe (04:42 Min.) Gefährliche Wiedervereinigung (07:58 Min.) Neue Gefahren (08:54 Min.) Der Maskenball (06:35 Min.) Auf Tuchfühlung mit Gefährliche Liebe (07:14 Min.)


Fazit:
Der zweite Teil der „Fifty Shades“-Reihe wirkt im Vergleich zu seinem etwas besseren Vorgänger leider schon recht abgestanden. Die holprige und dahinplätschernde Erzählung mit ihren absurden Wendungen wird von der bewusst kitschigen und übertriebenen Inszenierung mit zahlreichen eher unfreiwillig komischen Momenten noch etwas aufgefangen und macht so zumindest auf ganz anspruchslosem Niveau ein wenig Spaß.

by Florian Hoffmann
Bilder © Universal Pictures