Extremity - Geh an Deine Grenzen (uncut) - Blu-ray

Blu-ray Start: 02.05.2019
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min

Extremity - Geh an Deine Grenzen (uncut) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Allison glaubt, dass sie ihre Probleme nur überwinden kann, indem sie ihren Ängsten endlich ins Auge blickt. Sie stößt auf "Perdition", einen extremen, exklusiven Geistertrip für Auserwählte. "Perdition" bietet 12 Stunden ungefilterten Terror ohne Grenzen. Als der Trip beginnt, fallen die Schranken und in einer Unterwelt voller Blut, Perversion und Schreie beginnt ein wahr gewordener Alptraum jenseits aller Vorstellungskraft. Noch ahnt Allison nicht, was dieser Trip mit ihr machen wird - und welche dunklen Geheimnisse ihrer Psyche ans Tageslicht kommen werden.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Entertainment / Tiberius Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Extreme Talk-Interview mit Anthony DiBlasi Behind The Scenes Deleted Scenes Fatal Bleeding Selects Trailer

DVD und Blu-ray | Extremity - Geh an Deine Grenzen (uncut)

Blu-ray
Extremity - Geh an Deine Grenzen (uncut) Extremity - Geh an Deine Grenzen (uncut)
Blu-ray Start:
02.05.2019
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Extremity - Geh an Deine Grenzen (uncut) Extremity - Geh an Deine Grenzen (uncut)
DVD Start:
02.05.2019
FSK: 18 - Laufzeit: 94 min.

Blu-ray Kritik - Extremity - Geh an Deine Grenzen (uncut)

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 5/10


Allison (Dana Christina) ist gelangweilt von ihrem Leben und sucht neue Herausforderungen. Sie beschließt bei einer „Perdition“ teilzunehmen, welches ein zwölfstündiges Horror-Event ist, bei dem es überhaupt keine Grenzen gibt. Sie tritt alle ihre Rechte ab, damit das Horrorhaus alles Erdenkliche mit ihr anstellen darf. Dort wird sie mit ekelhaften Perversionen, ihren tiefsten Ängsten und mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und versucht lebendig zu entkommen.

Allison (Dana Christina) und Zachary (Dylan Sloane)
Allison (Dana Christina) und Zachary (Dylan Sloane) © Tiberius Film
Eigentlich wirkt „Extremity“ wie ein ganz interessanter Horror-Thriller, da er von Anfang an auf verschiedenen Zeitebenen spielt. Am Anfang wird zum einen Allisons Beweggründe und ihren Weg zu der „Perdition“ gezeigt, aber auch ihre vergangenheitliche Probleme, welche sie zu diesem gebrochenen Menschen gemacht haben. Dabei spricht der Film schlimme psychische Krankheiten und deren Bekämpfung an. Wenn es aber dann in der Mitte des Films um die wahren Gründe ihrer Ängste geht, verstrickt sich der Film in ein Komplott aus Plottwists und Verwirrungen. Leider sind manche dieser Wendungen furchtbar vorhersehbar und man zweifelt wirklich an der Intelligenz von Allison, da sie sich unnatürlich dumm verhält. Es gibt zwar noch einen weiteren Teilnehmer namens Zachary (Dylan Sloane), allerdings wird ihm keine Bedeutung zugeteilt, verschwindet während des Films spurlos und taucht erst am Ende wieder auf. Des Weiteren gibt es noch ein sehr nerviges chinesisches Fernsehteam, welches überhaupt keinen Zusammenhang zu der Story aufweist. Alle Figuren wirken so leblos in diesen Horror geworfen und haben überhaupt keinen relevanten Zusammenhang zu der Story.

Szene aus Extremity - Geh an Deine Grenzen
Szene aus Extremity - Geh an Deine Grenzen © Tiberius Film
Das einzige nennenswerte Merkmal, was dieser Film zu bieten hat, ist die Brutalität. Der Regisseur Anthony DiBlasi, welchen man aus ähnlich schlechten Horror-Filmen wie „Last Shift“ (2014) kennt, setzt in dieser Uncut-Edition auf sehr viel Gewalt und Blut. Die Teilnehmer der „Perdition“ werden regelrecht gefoltert und bluten aus allen Körperöffnungen, da der Film vor allem zu großen Teilen auf brutale Perversionen setzt.
Wirklich bekannt sind die Schauspieler nicht. Von den Protagonisten kennt man eigentlich keinen, allerdings spielen einige Nebenfiguren, wie zum Beispiel J. Larose (Insidious) und Chad Rook (Planet der Affen: Survival) in Blockbustern mit. Ich weiß allerdings nicht, wer oder was sie dazu überzeugt hat, in diesem Film mitzuspielen.
Allison (Dana Christina) in Extremity
Allison (Dana Christina) in Extremity © Tiberius Film
Bild:
Das Bild ist echt in Ordnung. Da die Kamera oftmals sehr verwackelt ist und mit Blut getränkt ist, hat man keine Zeit, um sich die Qualität des Bildes anzuschauen. Die Blu-ray bietet aber einen hohen Kontrast, was vor allem bei Slasher-Szenen sehr ansehnlich ist. Allerdings wirken die Bilder des Kameramanns Scott Wing (Tales of Halloween) qualitativ sehr hochwertig. Ihm wurde es also wahrscheinlich verwehrt sein Können im weiteren Verlauf des Films darzubieten.

Ton:
Der Ton ist gut abgemischt, sodass bei brutalen Szenen weder die Schreie, noch die Hintergrundmusik oder die eigentliche Handlung übertönt wird. Die deutsche und englische Audiofassung bieten beide eine DTS-HD 5.1 Master Audio.

Extras:
Die Extras sind bei dieser Blu-ray wirklich lohnenswert. Dort befinden sich ein wirklich ausführliches Interview mit dem Regisseur und einem Dokumentarfilmer über den Film und der Faszination von Horror, ein Behind the Scenes über die Masken, das Blut und die Brutalität, sowie Deleted Scenes.


Fazit:
Thriller, welcher durch das Erzählen auf mehreren Zeitebenen versucht eine psychologische Erklärung aufzubauen, welche dann aber irgendwann komplett fallen gelassen wird und sich in die Bedeutungslosigkeit verläuft. Ab diesem Zeitpunkt verstrickt sich der Film dann in ein Komplott aus Plottwists und wird zu einem nichtnachvollziehbaren, aber dennoch völlig voraussehbaren Horror-Trash-Film.

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by René Fischell
Bilder © Sony Pictures Entertainment / Tiberius Film