Escape from Tomorrow - Blu-ray

Blu-ray Start: 23.04.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min

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Inhalt

Einige Tage Spaß und Vergnügen hat sich Jim versprochen, als er mit seiner Familie in Richtung des bekanntesten Vergnügungsparks der Welt aufbricht. Doch in der bonbonbunten Welt beginnt Jim allmählich, die Kontrolle darüber zu verlieren, was Wirklichkeit und was alptraumhafter Wahn ist. Inmitten des familienfreundlichen Spaßzwangs wird Jim von verstörenden Visionen und beklemmenden Entdeckungen über die wahre Natur des Vergnügungsparks heimgesucht. Sind die Prinzessinnen nebenbei Edel-Prostituierte? Und wer sind die beiden französischen Teenagerinnen, die ihm immer wieder über den Weg laufen?

Auf bizarre Art und Weise und ohne Genehmigung gedreht, ist „Escape From Tomorrow“ ein Film, den es eigentlich nicht geben dürfte: Psychedelisch, surreal, beklemmend und visionär, entführt Regisseur Randy Moore mit seiner provokanten Satire auf die faszinierend dunkle und verstörende Seite des „glücklichsten Platzes auf Erden“ und zeigt uns den Horror, der hinter der Fassade des Glücks lauert.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Audiokommentar, Making of, Postergalerie, Original Kinotrailer

Video on demand - Escape from Tomorrow

DVD und Blu-ray | Escape from Tomorrow

Blu-ray
Escape from Tomorrow Escape from Tomorrow
Blu-ray Start:
23.04.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Escape from Tomorrow Escape from Tomorrow
DVD Start:
23.04.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min.

Blu-ray Kritik - Escape from Tomorrow

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 6/10
Ton: | 9/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 5/10


Das Debüt von Regisseur und Autor Randy Moore mixt die wohl familiengerechteste Umgebung der Welt mit einem skurrilen schwarz-weiß Szenario und Horrorelementen. In „Escape From Tomorrow“ wird Disneyworld zum Schauplatz mysteriöser und gewaltvoller Phänomene. Gedreht wurde übrigens ohne Genehmigung in den Parks. Trotzdem durfte der Streifen seine Premiere beim Sundance Festival 2013 feiern.

Jim (Roy Abramsohn, „Area 51“, „Creepshow 3“) reist mit Frau und Kindern ins märchenhafte Disneyland. Der letzte Urlaubstag beginnt dabei schon eher schlecht als recht, als er morgens einen Anruf seines Arbeitgebers plus Kündigung bekommt. Nach und nach kippt die Stimmung im Park. Die sich einschleichende Anziehungskraft zu zwei französischen Teenagern wird für Jim zum endgültigen Anfang vom Ende: Ab da an häufen sich die seltsamen Vorfälle, die immer gravierender werden und Jim klar machen, dass der Park sich gegen ihn stellt.

Für jeden Fan von Disneyland & Co ist dieser Film womöglich ein Muss: So viele Aufnahmen innerhalb von Attraktionen, verbunden mit einer Handlung und verzerrten Fratzen. Randy Moore gelingt es, das erste Drittel des Streifens subtil unbehaglich zu gestalten und ein Interesse beim Zuschauer zu wecken. Skurrile Vorfälle sind dabei nicht für jeden nachvollziehbar, aber dennoch bleibt ein düsterer Beigeschmack. Doch so subtil der Film anfangs noch ist, desto lächerlicher wird er im Laufe der 90 Minuten. Zu viele Absurditäten erwecken den als Fantasy-Horror gedachten Film zur unfreiwilligen Komödie, die ins unermessliche mit (schlechten) Ideen und (noch schlechteren) Charakteren um sich wirft, bis hin zum katastrophalen Ende. Dabei war es wirklich ein Gewinn, die fröhliche Location inklusive Musik als Drehort für solch einen Plot zu nehmen. Die Gegensätze verdüstern tatsächlich jede Stimmung und passen sie der Handlung an. Ob das Schwarz-Weiß-Bild gewollt oder eher nötig gewesen ist, bleibt dabei im Raum stehen, denn etwas anderes steht fest: Zu der Idee macht sich die Farbgebung perfekt. Jedoch verleiht die fehlende Drehgenehmigung „Escape From Tomorrow“ auch Kratzer. Sie führt zu teilweise sehr schlechten, unecht aussehenden Bildmaterial. In den sichtbaren Greenscreen-Szenen wird dem Streifen der düstere Flair genommen und entlarvt sein wahres Gesicht als Low-Budget/-Quality-Produktion. Ähnlich tut es sich mit den mittelmäßigen Schauspielern: So sieht man in den Hauptrollen Roy Abramsohn und Elena Schuber (Emily, „Killer Kids“) als streitende Eltern, bei denen die Chemie weder als fiktives Paar noch als Leinwand-Duo stimmt. Als französische Teenies wurden Annet Mahendru („The Americans) und Danielle Safady gecastet, bei denen nur Mahendru ihren Part nachvollziehbar verkörpern kann. Eli Jane („Hollywood Sex Wars“) hat die wohl unsinnigste Rolle seit Langem bekommen, die ich hier nicht spoilern möchte, für diejenigen, die Spaß an der „Überraschung“ haben.

Wie schon genannt, ist die Qualität des Bildes teilweise wirklich gut, teilweise aber auch das genaue Gegenteil. Ton ist überraschenderweise sehr gut verständlich. Auch die Musik passt. Als Extras gibt es Audiokommentare während des Films, ein Making-Of und eine Postergalerie. Auch den Kinotrailer gibt es zu sehen


Fazit:
Ein guter Ansatz bei den wohl spaßigsten Dreharbeiten überhaupt. Dennoch versaut es sich „Escape From Tomorrow“ sehr schnell durch überzogene Szenarien und sehr seltsamen Charakteren, die irgendwie nicht zusammen passen wollen und das Gesamtbild einfach nicht abrunden können.


by Jennifer Mazzero
Bilder © Koch Media




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