Equilibrium - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 107 min

Equilibrium Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Gefühle werden in Libria, einem düsteren Ort in der Zukunft, mit aller Härte bestraft. Jegliches Vergnügen ist den Menschen verboten. Das Volk wird zum Konsum der Droge Prozium gezwungen, damit es kontrollierbar und manipulierbar bleibt. Jeder, der sich dieser Anordnung widersetzt, wird sofort ausgelöscht.

Librias Volk vegetiert im permanenten Dämmerzustand und Elite-Offizier John Preston (CHRISTIAN BALE) überwacht den verordneten Volksrausch. Bis er eines Tages seine eigene Dosis Prozium absetzt. Als einstiger Verfolger sämtlicher librischer Gesetze wird er nun auf einmal selbst zum Verfolgten. Doch mit nun "neuen" menschlichen Regungen könnte Preston der Einzige sein, der das totalitäre System zu Fall bringen kann. Wären da nicht seine Gegner, die sich bereits auf seine Fährte gesetzt haben...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment / Constantin Film
Tonformate:
Deutsch DTS-HD High Resolution 5.1
Englisch DTS-HD High Resolution 5.1
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Blick hinter die Kulissen (ca. 4 Min.), Audiokommentare, Darstellerinformationen

DVD und Blu-ray | Equilibrium

Blu-ray
Equilibrium Equilibrium
Blu-ray Start:
04.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 107 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Equilibrium Equilibrium
DVD Start:
01.02.2005
FSK: 16 - Laufzeit: 102 min.

Blu-ray Kritik - Equilibrium

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 7/10


Der Name Kurt Wimmer dürfte vielen Science-Fiction und Action-Fans sehr wohl bekannt sein. Zwar agierte er bislang nur sehr selten als Regisseur, doch schrieb er unter anderem die Drehbücher für „Der Einsatz“, „Ultraviolet“, „Street Kings“, „Gesetz der Rache“, „Salt“ und die Neuauflage von „Total Recall“. Doch ohne seine zweite Regiearbeit „Equilibrium“ aus dem Jahr 2002 wäre dieser Erfolg heute wohl undenkbar.

Ein dritter Weltkrieg hat die Menschen an die Grenzen ihrer Existenz getrieben, woraufhin man mit allen Mitteln versucht, solch einen Krieg niemals wieder geschehen zu lassen. Ein striktes Regime, das von dem geheimnisvollen Vater regiert wird, lässt alle Gefühle der Menschen durch Medikamente unterdrücken. Der Kleriker John Preston (Christian Bale, „Batman“-Trilogie) sorgt dafür, dass alle Widerstandskämpfer eliminiert werden und Kulturgüter wie Musik und Bücher zerstört werden. Nachdem er jedoch eines Tages seine Medizin nicht nimmt, keimen in ihm wieder alte Gefühle auf und er wittert seine Chance, das System zu stürzen und die Menschheit von ihrer Versklavung zu befreien.

Als sich Christopher Nolan nach einem Hauptdarsteller für seine „Batman“-Trilogie umgesehen hat, ist er sicher nicht zufällig auf Christian Bale gestoßen. Denn neben „American Psycho“ und „Shaft“ beweist Bale besonders in Wimmers „Equilibrium“, was in ihm steckt. Die düstere Zukunftsvision, die sehr viele Ähnlichkeiten zu George Orwells dystopischen Roman „1984“ sowie zu den Genrefilmen „Matrix“ und „Fahrenheit 451“ aufweist, ist Science-Fiction auf ganz hohem Niveau.
Mit seinem erlesenen Cast – Christian Bale, Sean Bean, Taye Diggs und William Fichtner – zeichnet Wimmer eine postapokalyptische Stimmung, die sich, anders als ein Großteil der Zukunftsfilme, von Computertechniken abwendet und zu urbanen Kampfmethoden zurückkehrt. Durch eine eigens für den Film entwickelte Kampfmethode entstehen choreographisch einwandfreie Fights, denen es zwar weniger an Härte als leider vielmehr ein wenig an Realismus fehlt. Schaut man darüber aber hinweg, so passen sich die kompromisslosen Actionsequenzen nahtlos in das restliche Filmgeschehen ein.
Dem aufmerksamen Zuschauer fällt neben dem sehr netten Soundtrack auch die einzigartige Kulisse auf, für die viele Teile unserer Hauptstadt Berlins dienten.

Das Bild wurde sehr gut aufgearbeitet und bietet definitiv eine Verbesserung zur DVD-Version. Hier lohnt sich also ein Kauf, auch dank des guten High-Resolution Sounds. Ernüchternd sind jedoch die Extras. Gerade einmal ein knapp 5-minütiges Making-of bietet die Blu-ray. Dieses bleibt dabei viel zu oberflächlich. Die Entstehung des Gun-Katas wird völlig vernachlässigt.

Fazit: Eine düstere, aber intelligente Zukunftsvision, die trotz kleinen Budgets durch stimmige Actionszenen und grandiose Dialoge überzeugt. Zwar mangelt es ein wenig an Kreativität, doch entschädigt die gelungene Umsetzung dafür weitgehend. Wimmers Versuch, 2006 mit „Ultraviolet“ an seinen größten Erfolg anzuschließen, scheiterte allerdings völlig.

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by Yannik Riedl
Bilder © Paramount Home Entertainment / Constantin Film