Emerald City - Die dunkle Welt von Oz (Miniserie) - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.10.2019
Digital VoD: 04.10.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 424 min

Emerald City - Die dunkle Welt von Oz (Miniserie) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Nach zwanzig Jahren erhält die junge Krankenschwester Dorothy endlich ein Lebenszeichen von ihrer leiblichen Mutter. Auf der Suche nach ihr wird Dorothy von einem heftigen Sturm überrascht. Sie rettet sich in einen Polizeiwagen, doch der Tornado macht auch vor dem Auto nicht halt und reißt sie samt Polizeihund Toto mit sich, geradewegs in die magische und düstere Welt von Oz. Dort liefern sich verfeindete Königreiche erbitterte Kämpfe um die Vorherrschaft. Nur ein allmächtige Zauberer in Emerald City kann ihr helfen, wieder nach Hause zu finden. Mit ihrem vierbeinigen Begleiter macht sich Dorothy auf den Weg zu ihm. Auf ihrer Reise erkennt sie schon bald, dass sie fest mit dem Schicksal der fremden Welt verbunden ist und die Zukunft von Oz in ihren Händen liegt.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / capelight pictures
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Entfallene Szenen, Making-of Emerald City

DVD und Blu-ray | Emerald City - Die dunkle Welt von Oz (Miniserie)

Blu-ray
Emerald City - Die dunkle Welt von Oz (Miniserie) Emerald City - Die dunkle Welt von Oz (Miniserie)
Blu-ray Start:
04.10.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 424 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Emerald City - Die dunkle Welt von Oz (Miniserie) Emerald City - Die dunkle Welt von Oz (Miniserie)
DVD Start:
04.10.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 407 min.

Blu-ray Kritik - Emerald City - Die dunkle Welt von Oz (Miniserie)

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 7/10


Dorothy Gale (Adria Arjona) wollte sich eigentlich nur auf den Weg machen, um ihre leibliche Mutter zu treffen. Vor 20 Jahren wurde sie bei einem fremden Ehepaar abgegeben und will endlich die Gründe dieses Vorfalls vor 20 Jahren klären. Auf dem Weg dahin wird sie allerdings von einem Wirbelsturm erfasst, der sie in eine andere Welt befördert. In die dunkle Welt von Oz. Dort wird sie sofort von einem kriegerischen Stamm angeklagt, weil sie eine Hexe getötet haben soll. Zwischen Verwirrung und Angst muss sich Dorothy in einer komplett anderen Welt zurechtfinden und gelangt schon bald in einen Konflikt aus Zauberei, Machtansprüchen und Verrat.

Adria Arjona und Oliver Jackson-Cohen in Emerald City
Adria Arjona und Oliver Jackson-Cohen in Emerald City © capelight pictures
„Emerald City – Die dunkle Welt von Oz“ geht insgesamt 424 Minuten und erstreckt sich auf 10 Folgen. Diese sind durchschnittlich 40 Minuten lang und bieten genug Potenzial, um die Serie möglichst schnell durchzuschauen. Jede Folge endet mit einem Plot Twist, sodass sich bis zum Ende der Staffel die Highlights immer mehr steigern. Die erste Folge spielt noch komplett in der irdischen Welt, sodass man viel über die Protagonistin lernt und ihre typischen Charaktermuster ausreichend etabliert werden. Auch das Familienproblem wird erläutert, sodass sich die Folge interessant zuspitzt. Die Folgen danach spielen alle in Oz und es findet eine Aneinanderreihung der typischen Klischees statt, wenn eine fremde Person eine Welt betritt, die aus ihrer Sicht rückschrittlicher ist. Sie lernt zwar ziemlich schnell Lucas (Oliver Jackson-Cohen) kennen, der als moralischer Orientierungskompass fungiert, aber die Serie schafft es nicht eine funktionierende Beziehung zwischen den beiden aufzubauen. Die Dialoge und Handlungen fühlen sich fremd und nicht menschlich an, sodass keine wirkliche Zuschauerbindung entsteht. Leider dümpelt die Handlung für einige Folgen vor sich hin und dreht sich eigentlich nur im Kreis. Es werden zwar immer weitere Charaktere etabliert, diese tun der Serie aber nicht gut.

Florence Kasumba in Emerald City
Florence Kasumba in Emerald City © capelight pictures
Die Serie findet einfach nicht die nötige Zeit allen Figuren ihre nötige Spielzeit zu geben, um richtig funktionieren zu können. Zum Ende hin besitzt die Serie zwar allerhand Figuren, die ein gewisses Maß an Tiefe haben, diese ist aber nur sehr oberflächlich, sodass die Figuren komplett bedeutungslos sind. Bis auf zwei Figuren weiß der Zuschauer nur das allernötigste und kann überhaupt keine Bindung aufbauen. Immerhin schafft die Serie es der Figur von dem Zauberer von Oz (Vincent D’Onofrio), durch das Verwenden von verschiedenen zeitlichen Ebenen, ziemlich interessant zu gestalten. Generell bieten die zeitlichen Rückblicke einen wahnsinnigen Mehrwert und zeigen viel von der eigentlichen Magie des Zauberers. Einer der Kernaspekte von Oz ist die Magie beziehungsweise der Schein der Zauberei. Durch interessante Kniffe werden diese beiden Themen miteinander verbunden und sind immer eine Bereicherung in den einzelnen Szenen.

Vincent D'Onofrio and Isabel Lucas in Emerald City
Vincent D'Onofrio and Isabel Lucas in Emerald City © capelight pictures
Bei der Verwendung von Magie muss die Serie leider auf visuelle Effekte zurückgreifen. Diese wirken allerdings sehr künstlich und passen überhaupt nicht zu den heutigen Standards. Leider wird man beim Sehen immer wieder herausgerissen, sodass vor allem zum Ende hin ein deutlicher visueller Verlust stattfindet. Die Kostüme hingegen sehen allesamt phantastisch aus und man bemerkt richtig, wie viel Mühe sich gegeben wurde. Auch bei dem Setdesign wurden sich viele Gedanken gemacht und vor allem in kleinen Räumen spürt man, wie viel Arbeit dahintersteckt. Die Serie hat einen guten Weg zwischen moderner Technologie und Aspekte des Steampunks geschaffen. Der Regisseur Tarsem Singh („Self/less – Der Fremde in mir“/„Spieglein Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen“) hat ein Händchen für zauberhafte Welten und schafft auch eine gelungene Interpretation von schon vorhandenen Stoff. Leider etabliert er viel zu viele Charaktere, sodass viele Figuren untergehen. Die Figuren von Adria Arjona („Pacific Rim Uprising“/„Triple Frontier) und Vincent D’Onofrio („Full Metal Jacket”/„Ed Wood”) stechen aber deutlich hervor und sind eindeutige Highlights der Serie.

Adria Arjona und Ólafur Darri Ólafsson in Emerald City
Adria Arjona und Ólafur Darri Ólafsson in Emerald City © capelight pictures
Bild:
Das Blu-ray-Bild sieht qualitativ hochwertig aus, auch wenn einige Effekte miserabel aussehen. Der Kameramann Colin Watkinson hat schon in „The Handmaid‘s Tale“) bewiesen, dass er außergewöhnliche Settings interessant in Szene setzen kann.

Ton:
Der Ton wurde auf DTS-HD 5.1 abgemischt und bietet eine interessante Klangwelt. Wie in „Vikings“ setzt der Komponist Trevor Morris auf einen abwechslungsreichen Soundtrack und verbindet dabei moderne Klänge mit abstrakten sowie phantastischen Geräuschen.

Extras:
Auf der Blu-ray befinden sich einige entfallene Szenen, die einigen Charakteren mehr Tiefe gegeben hätten, die aber nicht in die Gesamt-Dramaturgie des Films gepasst haben. Das wird unter anderem in einem Making-of erklärt, wo beispielsweise auch ein genauer Blick auf die Welt vom Oz geworfen wird.


Fazit:
„Emerald City – Die dunkle Welt von Oz“ ist der Anfang einer sehr interessanten Geschichte rund um die Thematik der zauberhaften Welt von Oz. Leider hat die Staffel noch einige Probleme mit der Menge an Figuren und dem visuellen Look. Die Grundprämisse ist aber sehr sehenswert und lässt hoffen, dass weitere Staffeln die bisherigen Fehler ausbessern.

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by René Fischell
Bilder © Alive / capelight pictures