Elektra (Directors Cut) - Blu-ray

Blu-ray Start: 15.01.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 100 min

Elektra (Directors Cut) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die gewissenlose Auftragskillerin Elektra soll Mark und seine 13-jährige Tochter Abby ausschalten, doch sie bekommt Skrupel und wird stattdessen zur Beschützerin ihrer potentiellen Opfer. Daraufhin sind ihnen die besten Killer des Auftrag gebenden mysteriösen Geheimbundes „Die Hand“ auf den Fersen. Doch auch in der kleinen Abby schlummern ungeahnte Kräfte ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Elektra in der griechischen Mythologie, Making of „Post Production“, Making of „Production”, Multi-Angle-Szenen, Audiokommentare, Vom Comic zum Film, Entfernte Szenen, Making of, Trailer, Teaser, Wendecover

DVD und Blu-ray | Elektra (Directors Cut)

Blu-ray
Elektra (Directors Cut) Elektra (Directors Cut)
Blu-ray Start:
15.01.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 100 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Elektra (Directors Cut) Elektra (Directors Cut)
DVD Start:
15.01.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 96 min.

Blu-ray Kritik - Elektra (Directors Cut)

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 6/10


Die gewissenlose Auftragskillerin Elektra soll Mark und seine 13-jährige Tochter Abby ausschalten, doch sie bekommt Skrupel und wird stattdessen zur Beschützerin ihrer potentiellen Opfer. Daraufhin sind ihnen die besten Killer des Auftrag gebenden mysteriösen Geheimbundes „Die Hand“ auf den Fersen. Doch auch in der kleinen Abby schlummern ungeahnte Kräfte…

Kritik:
Elektra (Jennifer Garner) hatte seinerzeit 2003 ihren ersten filmischen Auftritt und zwar in Mark Steven Johnsons „Daredevil“, wo sie ihrem heutigen Mann Ben Affleck (Matt Murdock/Daredevil) im Kampf gegen Bullseye (Colin Farrell) und den mächtigen Kingpin (Michael Clarke Duncan) zur Seite stand. Ursprünglich ist Elektra, die mit vollem Namen Elektra Natchios heißt, eine von Frank Miller erfundene Comicfigur, die erstmals im Heft „Daredevil #168“ auftauchte. Darin ist sie eine Meuchelmörderin und eine Kunoichi – ein weiblicher Ninja, die mit zwei Sais bewaffnet ist. Die gleichen Waffen, die ihren Ursprung in Okinawa haben, benutzt sie auch in der „Daredevil“-Realverfilmung, an dessen Ende sie jedoch durch die Hand von Bullseye starb. Rob Bowmans „Elektra – Directors Cut“, greift hingegen die Geschehnisse nach „Daredevil (2003)“ auf und erzählt die Geschichte der Auftragskillerin weiter.

Elektra Natchios (Jennifer Garner) arbeitet als Auftragskillerin und erfüllt ihre Aufträge stets sauber und für ihren Arbeitgeber zu dessen vollsten Zufriedenheit. Nach ihrem Tod durch Bullseye wurde sie von ihrem Meister Stick (Terence Stamp) wiederbelebt und anschließend in dessen Akademie zur ultimativen Kämpferin ausgebildet. Als dieser jedoch bemerkt, das Elektra ein kaltes Herz hat, verweist er sie der Schule und schickt sie fort. Fortan lebt sie ein eher zurückgezogenes Leben, bis sie, während sie kurz vor Weihnachten in einem gemieteten Haus auf ihr neues Ziel wartet, die 13-jährige Abby und deren Vater Mark Miller kennenlernt. Doch wie sich herausstellt, sollen exakt diese beiden ihre nächsten Opfer sein. Elektra beschließt, auf ihr Herz zu hören und führt den Auftrag nicht zu Ende durch, was natürlich andere Auftragskiller auf den Plan ruft. Fortan macht der mysteriöse Geheimbund „Die Hand“ jagt auf das junge Mädchen und ihren Vater. Doch wie sich herausstellt, scheint die kleine Abby nicht das zu sein, was sie zunächst vorgegeben hat. In ihr schlummern nämlich ungeahnte Kräfte, die es unbedingt zu schützen gilt.

Einen Preis für den besten Film hat „Elektra“ nicht gewonnen und auch im Kino lief die Comicverfilmung, deren Produktionskosten sich auf 43 Millionen US-Dollar beliefen und dem ein weltweites Einspielergebnis von gerade einmal knapp 57 Millionen gegenüberstehen, nicht gerade erfolgreich. Dies war aber weniger Jennifer Garner geschuldet, die als weibliche Auftragskillerin in einer Top-Form war, sondern vielmehr dem schlechten Drehbuch des dreier Autoren-Gespanns Zak Penn, Stu Zichermann sowie Raven Metzner. Erschwerend hinzu kommt, dass auch viele Charaktere nicht richtig eingeführt werden und folglich viel zu kurz kommen. Weshalb Kirigi (Will Yun Lee), der Sohn vom Oberhaupt „Der Hand“ so erpicht darauf ist, sich endlich seinem Vater beweisen zu dürfen, wird hier genauso wenig erklärt, weshalb Meister Stick (Terence Stamp) der toten Elektra das Leben rettet. Auch wird nicht erklärt, weshalb Elektra kurz in die Zukunft sehen kann, oder wie es möglich ist, das Kirigis vier Krieger alle übernatürliche Kräfte besitzen. Sicher, auch Elektra ist nur ein Film, aber an dessen Ende bleiben derart viele Fragen ungeklärt, das einem letztlich unmissverständlich klar wird, weshalb der Film an den Kinokassen gefloppt ist.

Die Bildqualität von „Elektra – Directors Cut“ kann insgesamt eigentlich als gut bezeichnet werden, allerdings ist in vielen Szenen teils reichlich Luft nach oben. Der Bildtransfer im Seitenverhältnis von 2.35:1 (16:9) bietet überwiegend sehr scharfe Szenen, in denen jede Hautpore in Jennifer Garners Gesicht mühelos zu erkennen ist, in anderen Einstellungen ist aber komischerweise auf einmal allerdings alles deutlich weicher. Ob dieser Umstand auf eine schlechte Fokuseinstellung seitens des Kameramanns zurückzuführen ist, wissen wir nicht, ärgerlich ist es aber allemal, zumal sich die wechselhafte Bildschärfe wie ein roter Faden durch den gesamten Film zieht. Die Farben als auch der Kontrast sind hingegen auf einem hohen Niveau, ebenso der Schwarzwert in dunklen Szenen. Etwas schade ist auch, dass die eingefügten CGI-Effekte teils etwas billig wirken. Beim deutschen und englischen Sound sieht es etwas rosiger aus, denn beide Tonspuren liegen hier DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Zwar klingt der Sound jetzt nicht gerade referenzwürdig und bietet auch keinerlei Szenen, die man als Demomaterial verwenden könnte, solide und räumlich abgemischt ist er aber allemal.

Erfreulich anzusehen ist, dass die Blu-ray sehr viel Bonusmaterial enthält, das nicht nur informative Beiträge zur Entstehungsphase des Films, sondern auch viele Einblicke hinter die Kulissen der Produktion gewährt. Den Anfang macht ein sehr informativer „Audiokommentar“ von Regisseur Rob Bowman und Kevin Stitt, der für den Schnitt des Films verantwortlich gewesen ist. Weiter geht es mit dem zweiteiligen Making-of namens „Production“ (ca. 87 min.) sowie „Post Production“ (ca. 53 min.), die sich beide mit dem Entstehungsprozess des Films auseinandersetzen. Sehr aufschlussreich ist auch der Beitrag „Elektra in der griechischen Mythologie“, der viel Wissenswertes über die Comicfigur von Frank Miller verrät. Ebenfalls enthalten sind einige „Multi-Angle-Szenen“, ein paar „Alternative/Entfernte Szenen“ mit optionalen Kommentaren von Rob Bowman und Kevin Stitt sowie zwei „Trailer“ und ein Wendecover ohne störendes FSK-Logo.

Fazit: „Elektra“ ist kein schlechter Film, aber eben auch nicht wirklich gut und ist aus diesem Grunde eigentlich nur Marvel-Fans oder eben denjenigen zu empfehlen, die mehr über die weibliche Auftragskillerin in Erfahrung bringen möchten. Die Umsetzung der Blu-ray ist zwar ganz passabel, bietet im Vergleich zur bereits 2010 erschienenen Erstauflage jedoch keinen Mehrwert. Schade!

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by Roland Nicolai
Bilder © Studiocanal Home Entertainment