Ein königlicher Tausch - Blu-ray

Blu-ray Start: 28.06.2019
Digital VoD: 28.06.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 101 min

Ein königlicher Tausch Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Frankreich, 1721: Um den Frieden mit Spanien zu besiegeln, fädelt der Regent Herzog Philipp von Orléans einen Prinzessinnentausch ein: Er will den elfjährigen französischen Thronfolger Ludwig XV mit der erst vier Jahre alten Tochter des spanischen Königs, Infantin Maria Anna Victoria, verheiraten. Im Gegenzug soll die Tochter Philippes, die zwölfjährige Louise Elisabeth, die Gemahlin des spanischen Prinzen Ludwig werden. Madrid willigt ein und schon bald findet der Austausch der beiden Mädchen an der Grenze zwischen den Ländern statt. Doch die royalen Strategen haben die Rechnung ohne die Vermählten in spe gemacht – denn diese haben ihren eigenen Willen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Alamode
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Französisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Interviews
- Trailer
- Wendecover

DVD und Blu-ray | Ein königlicher Tausch

Blu-ray
Ein königlicher Tausch Ein königlicher Tausch
Blu-ray Start:
28.06.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 101 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Ein königlicher Tausch Ein königlicher Tausch
DVD Start:
28.06.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 97 min.

Blu-ray Kritik - Ein königlicher Tausch

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 3/10


„Ein königlicher Tausch“ ist 100 Minuten lang und in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben. Er handelt von einer wahren Begebenheit des Adels von Frankreich und Spanien. Der verwaiste König von Frankreich (Enkel des berühmten Sonnenkönigs) ist noch ein Kind als er gekrönt wird. Sein Vertrauter und Regent des Reiches beschließt seine Vermählung mit der vierjährigen Tochter des spanischen Königs, um dessen Anspruch auf den Thron im Keim zu ersticken. Als Gegenleistung heiratet die Tochter des Regenten den Thronfolger Spaniens. Dieser Tausch wird von niemanden der Beteiligten wirklich gewünscht und so kommt es zu einigen Differenzen.

Catherine Mouchet und Juliane Lepoureau in Ein königlicher Tausch
Catherine Mouchet und Juliane Lepoureau in Ein königlicher Tausch © Alamode Film
Die Prämisse des französischen Films klingt extrem spannend. Eine emanzipierte junge Dame muss einen verdummten jungen Lüstling heiraten und ein Teenager-König bandelt politisch getrieben mit einem Kleinkind an, welche mehr Prinzessin in sich hat, als jede andere Figur des Werks. Es beginnt auch flott und bereitet in den ersten paar Minuten sogleich den Tausch vor, welcher mit einigen Pointen ausgeschmückt wird. Doch dann kehrt sich der Film leider ins Negative. Nach dem Tausch passiert in den folgenden und sogleich letzten 80 Minuten nichts mehr. Dies ist keineswegs eine überspitzte Tatsache – es passiert wirklich nichts mehr. Gefühlt bekommt jede Figur kurz die Pocken oder die Masern und sonst passiert einfach nichts. Dies geht sogar so weit, dass am Ende des Filmes alle Personen wieder da stehen, wo sie am Anfang waren, nur haben sie nicht - wie in einer Geschichte üblich – über die Zeit etwas dazugelernt, sondern sind die gleichen stupiden Figuren, wie einst vor 100 Minuten.

Des Weiteren gibt es kleine charakterliche Wandlungen, die überhaupt keinen Sinn ergeben und vollkommen überflüssig sind, da sie am Ende sowieso nichts mehr wert sind. Die Figuren verhalten sich wie es ihnen gerade beliebt und nicht wie die Figuren eingeführt und erzählt wurde. Es ist ein Durcheinander, was beweist, dass das Drehbuch einfach misslungen ist. Selten gab es aus französischer Feder einen langweiligeren und unlogischeren Streifen als diesen.

Juliane Lepoureau in Ein königlicher Tausch
Juliane Lepoureau in Ein königlicher Tausch © Alamode Film
In Teilen erinnerte das Werk an den weitaus spannenderen „The Favourite“ von Yorgos Lanthimos. Der pointiert überspitzte Humor auf Kosten der verwöhnten Adeligen ähnelt stark dem Stil des Films. Einige Szenen scheinen wie kopiert zu sein, nur leider geht die Brillanz verloren. Der Streifen plätschert vor sich hin und stiehlt dem Zuschauer durch bloße sinnlose Szenen seine Zeit.

Bei all der Kritik gibt es durchaus auch einen Schimmer am Horizont. Die Kameraarbeit von Gilles Porte ist fabelhaft gelungen. Dieser schafft es den alten französischen Flair, welchen die Königshäuser versprühen mit seinen Bildern wunderbar einzufangen. Zusammen mit den Ausstattern des Films schafft er das Wunder und rettet diesen Ausrutscher der Kinogeschichte.

Trotz spannender Ausgangsposition ist „Ein königlicher Tausch“ sterbenslangweilig und wer sich ein Mindestmaß an Handlung verspricht, wird enttäuscht zurückgelassen. Einzig die Kameraarbeit rettet den französischen Streifen. Von diesem Film sollte man dennoch in jedem Fall die Finger lassen.

Catherine Mouchet und Igor van Dessel in Ein königlicher Tausch
Catherine Mouchet und Igor van Dessel in Ein königlicher Tausch © Alamode Film
Bild
Die 1080p-Auflösung des Films sind gut gelungen und geben dem Zuschauer ein klares, scharfes Bild.

Ton
Den Ton merkt man nur, wenn er schlecht ist. In diesem Fall habe ich nichts gemerkt, denn der Ton war solide.

Extras
Die Extras bestehen aus einem Interview und dem Trailer und sind somit quasi nicht vorhanden.


Fazit:
Ein königlicher Tausch ist ein nicht sehenswertes Historiendrama, welches nach 20 Minuten seinen Biss verliert und der im Bereich der Handlung auch nach diesen 20 Minuten endet. Ein Film in dem nichts passiert über eine der spannendsten Geschichten aller Zeiten. Schade.

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by Jan Welsch
Bilder © Alive / Alamode




Ein königlicher Tausch - Trailer