Drive Hard - Blu-ray

Blu-ray Start: 21.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min

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Inhalt

Der ehemalige Profi-Rennfahrer Peter (Thomas Jane) arbeitet mittlerweile als Fahrschullehrer, um seine Rechnungen zu zahlen. Als sein Schüler, der Kriminelle Simon (John Cusack), während einer Fahrstunde eine Bank ausraubt, wird Peter ungewollt zum Fluchtwagenfahrer und Komplizen. Das ungleiche Team muss nun gemeinsam vor der Polizei, dem F.B.I und einer Horde Gangster fliehen, die ebenfalls hinter der 9 Millionen-Dollar-Beute hinterher sind. Es beginnt eine rasante Verfolgungsjagd entlang der australischen „Gold Coast“ – und nach einem anfänglichem Schlagabtausch zwischen den beiden Männern werden sie zu einem schlagkräftigen Team, denn Peter findet langsam Gefallen an den Adrenalin-Kicks und den grandiosen Autos, die Simon für die Flucht organisiert hat.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Senator Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD

DVD und Blu-ray | Drive Hard

Blu-ray
Drive Hard Drive Hard
Blu-ray Start:
21.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Drive Hard Drive Hard
DVD Start:
21.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

Blu-ray Kritik - Drive Hard

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Der ehemalige Profi-Rennfahrer Peter arbeitet mittlerweile als Fahrschullehrer, um seine Rechnungen zu zahlen. Als sein Schüler, der Kriminelle Simon, während einer Fahrstunde eine Bank ausraubt, wird Peter ungewollt zum Fluchtwagenfahrer und Komplizen. Das ungleiche Team muss nun gemeinsam vor der Polizei, dem F.B.I und einer Horde Gangster fliehen, die ebenfalls hinter der 9 Millionen-Dollar-Beute hinterher sind. Es beginnt eine rasante Verfolgungsjagd entlang der australischen "Gold Coast" - und nach einem anfänglichem Schlagabtausch zwischen den beiden Männern werden sie zu einem schlagkräftigen Team, denn Peter findet langsam Gefallen an den Adrenalin-Kicks und den grandiosen Autos, die Simon für die Flucht organisiert hat.

Kritik:
Thomas Jane und John Cusack sind zwei weltbekannte US-amerikanische Schauspieler, die eigentlich jeder kennen dürfte. Die zwei Darsteller, die überwiegend im Actiongenre zu sehen sind, haben während ihrer Karrieren bei vielen sehenswerten Hollywood-Produktionen mitgewirkt. Während Jane vor allem vielen durch seine Rolle als „Punisher (2004)“ in guter Erinnerung geblieben sein dürfte, konnte Cusack hingegen in mehreren Filmen wie beispielsweise „Identität“ oder „Con Air“ zeigen, was er so drauf hat. Dass die beiden Darsteller aber auch Komödien stemmen können, haben beide bereits mit „LOL“ oder „Große Pointe Blank“ mehr oder weniger eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nun sind beide erstmals zusammen vor der Kamera zu sehen und zwar in dem 12 Millionen US-Dollar teuren Roadmovie „Drive Hard“, der erst gar nicht im Kino lief, sondern gleich auf DVD/Blu-ray erscheint.

Die Handlung ist simpel und schnell erklärt: Einst fuhr Peter (Thomas Jane) erfolgreich Autorennen. Allerdings ist das lange her und inzwischen hat der einst so fitte Driver etwas Hüftgold angesetzt und verdient sich seinen Lebensunterhalt damit, in dem er als Fahrschullehrer jobbt. Eines Tages steigt der unscheinbare Amerikaner Simon (John Cusack) in seinen Übungswagen und behauptet glaubhaft, Nachhilfe im Linksverkehr zu benötigen. Doch Simon hat natürlich anderes im Sinn: Vor einer Bank bittet er seinen Fahrlehrer zum Halt, nur um das Geldinstitut gewaltsam um die stattliche Summe von 9 Millionen Dollar zu erleichtern. Peter wird somit ungewollt zum Fluchtwagenfahrer und Komplizen. Fortan haben beide nicht nur die Polizei und das F.B.I. im Nacken, sondern noch etwas viel Schlimmeres: schießwütige Söldner.

Inhaltlich haut einen „Drive Hard“ nicht wirklich von den Socken. Die Story, für die sich Regisseur Brian Trenchard-Smith („Leprechaun 3“) sowie die Autoren Brigitte Jean Allen und die Gebrüder Chad und Evan Law verantwortlich zeichnen, bietet nichts Neues und hat man in dieser Form schon viel zu oft gesehen. Die Actionszenen, die größtenteils aus Autoverfolgungsjagten sowie einigen hektisch gefilmten Schusswechseln bestehen, bieten auch nur kurzweilige Unterhaltung und sind, dank der teils schlechten CGI-Effekte, allerhöchstens auf TV-Serien-Niveau. Darstellerisch harmonieren Thomas Jane und John Cusack zwar, aber was hilft das, wenn einen die Handlung kaum mitreißt. Immerhin bietet der Film zwei bis drei richtig lustige Szenen, in denen es Peter unter anderem mit einer schießwütigen Oma zu tun bekommt. Einige schicke Schlitten hat der Film ebenfalls zu bieten, genauso wie eine echt pfiffige Thomas Gottschalk-Frisur, die Thomas Jane allerdings alles andere als gut steht.

Technisch gibt es an der Blu-ray-Veröffentlichung hingegen, bis vielleicht auf die Tatsache, dass keine nennenswerten Extras enthalten sind, nichts auszusetzen. Der Bildtransfer, welcher im Seitenverhältnis von 1.78:1 (16:9) gehalten ist, bietet eine überwiegend exzellente Schärfe, einen ordentlichen Kontrast sowie natürliche und kräftige Farben. Bei der Sound-Ausstattung erwartet euch ein kräftiger Surround-Mix, der wahlweise in Deutsch und Englisch in DTS-HD MA 5.1 vorliegt. Die Abmischung ist für eine Direct-to-Video-Produktion recht aufwendig ausgefallen, bietet tolle Effekte und einen satten Tieftonkanal. Ärgerlich ist hier eigentlich nur, dass die gewählte Musik nicht so recht zum Filmgeschehen passen will. Sehenswertes Bonusmaterial, das sich mit der Entstehung der Produktion auseinandersetzt, bietet „Drive Hard“ leider nicht. Dafür erwartet euch aber unter „Filmtrailer“ (2:08 min.) der deutsche Trailer zum Film. Unter dem Menüpunkt „Filmtipps“ macht das Studio zudem mit sechs Trailern zu „Devil´s Knot“, „Die Mamba“, „Motorway“, „FBI“, „ Ein Mordsteam“ sowie „The Zero Hour“ noch etwas Eigenwerbung.

Fazit: „Drive Hard“ ist, trotz der guten Chemie zwischen John Cusack und Thomas Jane, keine Actionkomödie, die man unbedingt gesehen haben muss. Technisch ist die Blu-ray zwar gut umgesetzt, aber inhaltlich wird man von anderen Genrekollegen wie beispielsweise „Getaway(2013)“ eindeutig besser unterhalten.

by Roland Nicolai
Bilder © Universum Film / Senator Film