Dracula Untold - Blu-ray

Blu-ray Start: 12.02.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 92 min

Dracula Untold Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Seit jeher sind die dunklen Fragen um Dracula, eine der mysteriösesten Legenden der Geschichte, unbeantwortet. Bildgewaltig und mit außergewöhnlichen Special Effects erzählt DRACULA UNTOLD nun endlich die Geschichte des blutrünstigen Grafen Vlad III. Luke Evans (Fast & Furious 6, Krieg der Götter) übernimmt die Titelrolle in dem epochalen Abenteuer, das eine völlig unbekannte Seite des legendären Vampirs enthüllt...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
DTS-HD Master Audio 5.1 (GB)
DTS Digital Surround 5.1 (D, GB, F, I, E, J, HIN)
Untertitel:
D, GB, F, I, E, J, HIN, DK, NL, FIN, IS, N, S, P, AR
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Alternative Eröffnungsszene
- Unveröffentlichte Szenen
- Ein Tag im Leben von Luke Evans
- Dracula neu erzählt
- Töten 1000
- Das Land von Dracula
- Luke Evans: Eine Legende erschaffen
- Filmkommentar von Regisseur Gary Shore und Produktionsdesigner François Audouy

DVD und Blu-ray | Dracula Untold

Blu-ray
Dracula Untold Dracula Untold
Blu-ray Start:
12.02.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 92 min.

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DVD
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Blu-ray Kritik - Dracula Untold

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


Die Heimat des Adligen Vlad Tepes wird von den Truppen des türkischen Sultans bedroht. Um seine Frau, seinen Sohn und sein Volk zu beschützen, lässt sich der junge Prinz auf eine uralte, mystische Macht ein und bezahlt einen hohen Preis…

Kritik:
Fast jeder, allen voran aber Fans von Vampiren, kennt die 1992 erschienene Verfilmung von Bram Stokers Dracula. Der Film von Francis Ford Coppola zählt bis zum heutigen Tage – natürlich unter der Berücksichtigung einiger dramaturgischer Abweichungen – zu den werkgetreusten Umsetzungen des gleichnamigen Vampirromans. In den Hauptrollen waren seinerzeit Gary Oldman („Planet der Affen: Revolution“) als Graf, Keanu Reeves („John Wick“) als englischer Anwalt sowie Anthony Hopkins („Noah“) als sein Kontrahent Professor van Helsing zu sehen. Der nun erschienene Film namens „Dracula Untold“ greift hingegen die Ereignisse auf, die sich zuvor ereignet haben und erzählt, wie der junge Prinz zu dem wird, was die Menschheit als Vampirismus bezeichnet.

„Dracula Untold“ greift die Geschehnisse nach 1442 auf, nachdem sich Vlad, der Pfähler (Luke Evans), Sohn des Drachen bereits mit unzähligen Schlachten einen Namen gemacht und sich in seiner Heimatstadt Transsylvanien zur Ruhe gesetzt hat. Dort herrscht der nun adlige Vlad Tepes, der inzwischen Frau und Kind hat, in Frieden über das Land. Doch das Friedensabkommen mit den Türken, unter der Führung des Sultans Mehmed (Dominic Cooper) droht zu scheitern, als dieser einen Abgesandten schickt, um 1000 transsilvanische Kinder für deren Armee zu rekrutieren, um ganz Europa in seine Gewalt zu bringen. Doch Graf Vlad, der einst für die Osmanen im Krieg kämpfte und sich einen Namen als „Pfähler“ machte, verweigert dem Despoten den Gehorsam. Um seine Familie und auch sein Volk vor dem Zorn des osmanischen Sultans zu schützen, begibt er sich in das Reißzahngebirge und geht dort mit einem mysteriösen Ungeheuer (Charles Dance) einen unheiligen Pakt ein, der ihn zu einem mächtigen und beinahe unsterblichen Monster macht.

Der Film mit Luke Evans in der Hauptrolle startet sehr ansprechend und zeigt das frühere Leben des Obervampirs, als er noch ein Mensch sowie liebevoller Ehemann und Vater ist. Sein Zwist mit den Türken, denen er den Rücken gekehrt hat, um ein friedliches Leben führen zu können, ist sehr unterhaltsam und überzeugend dargestellt. Allerdings leider eben nur bis zu dem Punkt, ab dem er sich in Dracula zu verwandeln beginnt. Dies geschieht ab knapp der Hälfte des Films, nämlich wenn Vlad ein weiteres Mal die dunkle Höhle im Reißzahngebirge betritt. Ab diesem Zeitpunkt verliert „Dracula Untold“ mit jeder weiteren Minute immer mehr an Reiz, denn zum einen ist die weitere Geschichte zu vorhersehbar erzählt und zum anderen, mit diversen, gravierenden Logiklöchern behaftet. Beispielsweise bleiben Vlad nur drei Tage, um dem Durst nach Menschenblut zu trotzen, ehe er sich zurück in einen Menschen verwandelt. Während dieser Zeit, verfügt er aber über alle Kräfte eines Meister-Vampirs, die er sich auch zur Nutze macht, zum Beispiel als er ein ganzes Heer des türkischen Sultans im Alleingang niedermetzelt. Aber anstatt direkt damit fortzufahren und in Windeseile zu seinem Widersacher Mehmet zu fliegen – seine neue Kraft macht’s möglich – zieht er sich lieber zurück und wartet bis dieser erneut angreift, nur um dann die Gegnerwellen erneut zurückzuschlagen. Klingt zwar komisch, ist aber so. Aber bei Dracula handelt es sich ja lediglich um einen Meister-Vampir, dass er ein Meister der Taktik ist, wagen wir an dieser Stelle einfach zu bezweifeln. Schade ist es aber trotzdem, denn hier wäre inhaltlich sicherlich weitaus mehr möglich gewesen.

Die Bildqualität von „Dracula Untold“ weiß zu gefallen, allen voran wenn man bedenkt, dass es sehr viele dunkle Szenen im Film gibt. Aber ganz gleich ob es Tag oder Nacht ist, der Transfer überzeugt mit einer tollen Schärfe, natürlichen Farben und einem exzellenten Schwarzwert, bei dem keinerlei Details verloren gehen. Das Bild im Seitenverhältnis von 2.40:1 (16:9) wird dabei dauerhaft von einem leichten Filmkorn begleitet, das jedoch zu keiner Zeit als störend empfunden wird. Das Einzige was hier manchmal etwas auf die Spaßbremse drückt, sind die visuellen Effekte, wie beispielsweise bei der riesigen Hand aus Fledermäusen, die nicht immer vollauf zu begeistern wissen. Bedauerlich ist auch, das „Dracula Untold“ auf Deutsch nur DTS 5.1-Sound bietet, gerade deshalb, weil die englische Tonspur in DTS-HD Master Audio 5.1 vorliegt und klar besser klingt, als das deutsche Pendant. Spaß macht der deutsche Sound aber trotzdem, vor allem die sehr direkt klingenden Effekte sowie der satte Basseinsatz sorgen für Begeisterung im heimischen Wohnzimmer. Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, das der starke Score des deutsch-iranischen Komponisten Ramin Djawadi („Pacific Rim“) manchmal etwas zu sehr in den Vordergrund gerät, weshalb einige wenige Dialoge manchmal etwas untergehen. Weitere auf der Disc enthaltene Tonspuren sind Französisch, Italienisch, Spanisch sowie Japanisch, allesamt ebenfalls in DTS 5.1.

Das Ausstattungspaket kann sich sehen lassen und wartet mit vielen interessanten, teilweise aber auch werbelastigen Beiträgen zur Produktion auf. Den Anfang macht ein aufschlussreicher Audiokommentar von Regisseur Gary Shore und Produktionsdesigner Francois Audouy, der zudem deutsch untertitelt ist. Weiter geht es mit der Featurette „Eine Legende erschaffen“ (19:46 min.), in welcher Luke Evans über seine Rolle als Dracula und seine Darstellerkollegen zu sprechen kommt, während es auch mehrere kleine Einblicke hinter die Kulissen gibt. Die „Alternative Eröffnungsszene“ (2:11 min.), wahlweise mit oder ohne Kommentar abspielbar, zeigt hingegen einen anderen Beginn des Films, in dem Vlad mit seiner Frau Mirena (Sarah Gadon) zu sehen ist. „Ein Tag im Leben von Luke Evans“ (10:05 min.) startet hingegen um 5:34 morgens und zeigt, wie der Hauptdarsteller seinen Alltag am Set beginnt, zudem erhält man hier auch einen Einblick in seinen Set-Wohnwagen, in welchem die tägliche Kleideranprobe sowie das Make-up stattfanden. Weitere Featurettes sind „Dracula neu erzählt“ (6:55 min.), das sich mit der Geschichte des echten Vlad beschäftigt, während man in „Töten 1000“ (5:03 min.) erfährt, mit welchem Aufwand die Szene gedreht wurde, in der Dracula zum ersten Mal seine neuen Kräften einsetzt. Keinesfalls verpassen sollte man die sechs „Unveröffentlichten Szenen“ (13:00 min.), welche in „Vlad findet verstreute Türkische Rüstung“, „Dorf-Babayaga“, „Vlad verzaubert Ismail“, „Mehmed tötet Ismail“, „Vlad & Mirena: Blutdurst“ sowie „Vlad & Cazan: Tote Jungen“ aufgeteilt wurden, sich aber auch einzeln abspielen lassen. Zum Schluss kann man in „Das Land von Dracula“ noch einen Blick auf eine Karte von Romania des Jahres 1462 werfen, in der sich unter den Rubriken „Cozia Monastery“, „Borgo Pass“, „Castle Dracula“ und „Broken Tooth Mt.“ viele sehenswerte Videos sowie Fotos befinden.

Fazit: Die Vorgeschichte zur Entstehung von Dracula bietet einige interessante Ansätze und ist zuweilen ganz unterhaltsam, reicht aber nicht an die Klasse von „Bram Stokers Dracula“ aus dem Jahr 1992 heran. Ein Film den man gesehen haben kann, aber nicht zwingend muss.

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by Roland Nicolai
Bilder © Universal Pictures