Doom Annhilation - Blu-ray

Blu-ray Start: 20.02.2020
Digital VoD: 20.02.2020
FSK: 18 - Laufzeit: 97 min

Doom Annhilation Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Auf dem dunkelsten Mond des Mars haben Wissenschaftler ein altes Portal gefunden, das Teleportation im ganzen Universum ermöglicht. Doch die größte Entdeckung der Menschheit entpuppt sich als Tor zur Hölle, aus dem tausende dämonische Kreaturen herausströmen und die Seelen aller stehlen, die sich ihnen in den Weg stellen. Es liegt an Lieutenant Joan Dark und einer Eliteeinheit von Marines, die blutsaugenden Bestien zu vernichten und sie daran zu hindern, die Erde zu erobern.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
DE, FR: DTS Digital Surround 5.1
EN: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD

Video on demand - Doom Annhilation

DVD und Blu-ray | Doom Annhilation

Blu-ray
Doom Annhilation Doom Annhilation
Blu-ray Start:
20.02.2020
FSK: 18 - Laufzeit: 97 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Doom Annhilation Doom Annhilation
DVD Start:
20.02.2020
FSK: 18 - Laufzeit: 93 min.

Blu-ray Kritik - Doom Annhilation

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 4/10
Ton: | 5/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 3/10


Der zweite Teil der Videospiel-Verfilmung "Doom - der Film", mit der Schottin Amy Manson in der Hauptrolle, wurde in den Vereinigten Staaten gedreht und feierte am 17. Mai 2019 Premiere. Kann der zweite Teil eines solchen Videospiel-Urgesteins überzeugen? Durch ein schiefgelaufenes Experiment in einer Forschungsstation auf einem Marsmond, wurde ein Notruf ausgelöst worauf eine Gruppe von Weltraumsoldaten reagierte. Dort angetroffen und bis an die Zähne bewaffnet, tasten sie sich langsam voran und bemerken schnell, dass ihnen eine gefährliche und dämonische Gefahr droht.

Szene aus Doom Annhilation
Szene aus Doom Annhilation © Universal Pictures
Regisseur Tony Giglio hatte sichtlich eine andere Vorstellung einer Videospiel-Verfilmung als Bartkowiak, denn Doom Annhilation hält sich was die Story angeht verstärkt an die Gaming-Vorlage. Fans des Spiels werden die kleinen Details bekannt vorkommen, sei es die langen Metallkorridore, die Soldaten oder manche Namen der Charaktere.

Mit Amy Manson, Dominic Mafham und Nina Bergmann hat die zweite Verfilmung der Videospiellegende im Gegensatz zum ersten Teil, mit Hollywood-Giganten wie Dwayne Johnson, Karl Urban und Rosamund Pike keinen besonderen Cast zu bieten. Neben der Noname Besetzung ist die Handlung eintönig und wird bis zum Ende stur durchgezogen. Die meisten Szenen sind vorausschaubar, deswegen wirkt der Film langweilig und uninteressant. Das Einzige was eine Handlung wie diese noch retten könnte, wären hochwertige Spezial Effekte, also angsteinflößende Kreaturen und erschreckende Jumpscares, jedoch trifft nichts davon zu. Vielmehr wird den Zuschauern eine 40-minütige und sinnlose Parkour Show geboten.

Szene aus Doom Annhilation
Szene aus Doom Annhilation © Universal Pictures
Mit 96 Minuten ist Doom Annhilation ein wenig kürzer als sein Vorgänger, jedoch zu Recht, denn nur die Forschungsstation zu betreten, Überlebende zu sichern und wieder versuchen zu entkommen und dann nebenbei noch ein paar Infizierte auszulöschen, kann man nicht über eine längere Laufzeit strecken.

Zugutehalten muss man das Aussehen der „Infizierten“, die Maskenbildner und auch die Darsteller haben gute Arbeit geleistet. Sehr gruselig sehen diese jetzt nicht aus, erfüllen aber ihre Aufgabe und ziehen den Film nicht sonderlich nach unten.

Szene aus Doom Annhilation
Szene aus Doom Annhilation © Universal Pictures
Bild
Ein hohes Budget hatte dieser Film wohl nicht, die Kameraführung ist teilweise verwackelt und manche Szenen beziehungsweise Bilder ähneln eher einem Animationsfilm oder eben einem Videospiel als einem Actionhorror auf Leinwandniveau. Farbeffekte oder Kontrast sind ausreichend, die Schärfe ist recht gut, Details werden durch die Schärfe gut hervorgehoben. Im Großen und Ganzen kann das Bild jedoch nicht überzeugend.

Ton
Die Akustik ist überwiegend deutlich, die Sound Effekte sind zwar ausreichend, jedoch fehlt es dem Film an Dynamik. Sei es das Feuern der Maschinengewehre oder die Hintergrundeffekte, die Sounds liegen zum größten Teil auf einer Linie und wirken öde, da fehlt die gewisse Härte. Das Sprechen der Darsteller ist verständlich.

Extras
Bonusmaterial findet man leider nicht.


Fazit:
Doom Annhilation kommt Filmtechnisch nicht an den ersten Teil heran. Gut erkennen kann man, dass es sich hierbei wirklich um eine Videospielverfilmung handelt, Gamingfans mögen zufrieden sein, Filmfans hingegen nicht. Im Großen und Ganzen gibt es an vielen Stellen etwas zu bemängeln, dieses wird sicherlich nicht Giglios bestes Stück werden.


by Nico Benz
Bilder © Universal Pictures