Domino - A Story of Revenge - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.08.2019
Digital VoD: 22.08.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min

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Inhalt

In einer von Terror zerrütteten Welt sucht ein Cop Rache für seinen ermordeten Kollegen: Christian (Nikolaj Coster-Waldau) heftet sich gemeinsam mit dessen Witwe Alex (Carice van Houten) an die Fersen des geheimnisvollen Imran (Eriq Ebouaney). Was nach einer einfachen Mission aussieht, entwickelt sich bald zu einem lebensgefährlichen Katz-und-Maus-Spiel mit doppelten Böden und gewaltiger Fallhöhe. Denn Imran ist längst ins Visier des dubiosen CIA-Agenten Joe (Guy Pearce) geraten. Der mutmaßliche Mörder soll ihm dabei helfen, ISIS-Mitglieder in eine Falle zu locken und einen Anschlag zu verhindern. Für Christian und Alex beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der in einem furiosen Showdown in einer Stierkampf-Arena gipfelt.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer

Video on demand - Domino - A Story of Revenge

DVD und Blu-ray | Domino - A Story of Revenge

Blu-ray
Domino - A Story of Revenge Domino - A Story of Revenge
Blu-ray Start:
22.08.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Domino - A Story of Revenge Domino - A Story of Revenge
DVD Start:
22.08.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 85 min.

Blu-ray Kritik - Domino - A Story of Revenge

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 3/10


Die Serie "Game of Thrones" gehörte zu den erfolgreichsten Serien aller Zeiten. Nach acht Staffeln kam die Show dieses Jahr zu einem (enttäuschenden) Ende. Die Fans der Show fragen sich nun, was die Schauspieler als nächstes machen werden. Kit Harington wird nun im Marvel-Universum zu sehen sein und wird den Black Knight in "The Eternals" spielen, während Emilia Clarke's neuester Film "Last Christmas" im November in den Kinos laufen wird. Derweil haben Nikolaj Coster-Waldau und Carice van Houten, die jeweils Jaime Lannister und die rote Priesterin Melisandre verkörpert haben, einen Film mit Brian De Palma gedreht. Wer der Meinung ist, dass diese Kombination einen guten Thriller abgeliefert haben, den muss ich leider enttäuschen: "Domino - A Story of Revenge" ist ein schwacher Film, bei dem alle Beteiligten keine gute Figur abgeben.

Nikolaj Coster-Waldau in Domino
Nikolaj Coster-Waldau in Domino © Koch Media
Brian de Palma ist 78 Jahre alt und eine lebende Legende. Der Regisseur aus New Jersey hat so einige Klassiker gedreht, unter anderem "Scarface", "Carlito's Way" und "Carrie - Des Satans jüngste Tochter". Zudem ist er für weitere hervorragende Filme wie "Mission Impossible" und "Die Unbestechlichen". Doch heutzutage ist er nicht mehr so aktiv wie früher, während Martin Scorsese und Ridley Scott immer noch Filme drehen, die alle zwei Jahre im Kino auftauchen. De Palma's letzter Film war "Passion" mit Noomi Rapace und Rachel McAdams. Sieben Jahre kehrt er mit einem Direct-to-DVD-Film zurück, sein neuester Film "Domino" fokussiert sich auf das Thema Terrorismus. Interessantes Thema, uninteressante Umsetzung. De Palma hat man lange nicht mehr so lustlos erlebt wie in diesem Film. Grund dafür könnten die Dreharbeiten gewesen sein, die laut De Palma die schlimmsten gewesen sind, die er jemals durchstehen musste. Der Film nämlich war unglaublich unterfinanziert und es hat lange gedauert, bis der Film komplettiert werden konnte. Aber das sollen keine Ausreden sein, die Inszenierung wirkt träge, es kommt zu keiner Zeit Spannung auf und auch mit den Charakteren kann man nicht mitfiebern, weil sie so eindimensional sind. Daran ist Drehbuchautor Petter Skavlan schuld. Zwar ist das Thema mit der Rekrutierung von Agenten interessant und vielschichtig, aber daraus wird überhaupt nichts gemacht und Skavlan kratzt nur an der Oberfläche, da ist keinerlei Tiefgang vorhanden, wie bei den Charakteren.

Guy Pearce in Domino
Guy Pearce in Domino © Koch Media
Als sein Kollege Lars Hansen, dargestellt von Søren Malling, brutal ermordet wird, steht für den dänischen Polizisten Christian (Nikolaj Coster-Waldau) fest, dass er den Täter um jeden Preis schnappen muss, denn er hat Schuldgefühle. Christian hatte seine Waffe vergessen und nahm die Pistole von Lars. Dieser konnte sich bei der Attacke gegen den ISIS-Kämpfer Imran dementsprechend nicht verteidigen und starb nach einem Messerstich. Und so heftet er sich gemeinsam mit Kollegin Alex (Carice van Houten), die früher selbst eine Beziehung mit dem Verstorbenen hatte, an die Fersen von Imran (Eriq Ebouaney). Doch ihn zu fassen ist leichter gesagt als getan, denn auch der CIA-Agent Joe (Guy Pearce) hängt in der Sache irgendwie drin. Nikolaj Coster-Waldau ist eigentlich ein phänomenaler Schauspieler, genauso wie Carice van Houten. Beiden haben schon oft in "Game of Thrones" gezeigt, was sie draufhaben. Hier aber wurden sie anscheinend von De Palma und Skavlan angesteckt, denn die beiden rufen nicht ihr ganzes Talent ab und sind bestenfalls Durchschnitt im Film. Einzig und allein Guy Pearce ist wie immer ganz gut und man kauft ihm die Rolle des CIA-Agenten locker ab, der nur darauf bedacht ist, seine Ziele zu verfolgen.

Carice van Houten in Domino
Carice van Houten in Domino © Koch Media
Auch wenn Brian De Palma hauptsächlich für dieses Schlamassel verantwortlich ist, so muss man doch sagen, dass auch die dänischen Produzenten eine Mitschuld an diesem schlechten Film tragen. Die dänischen Produzenten bezahlten auch einige Crewmitglieder nicht und De Palma wurde auch die finale Schnittfassung entzogen, denn eigentlich sollte "Domino – A Story of Revenge" ganze zweieinhalb Stunden gehen. Man merkt einfach, dass an dem Film etwas nicht stimmt, denn er wirkt wie ein schlechter Cocktail, gemischt mit Zutaten, die zusammen einfach nicht lecker schmecken. Der Film erinnert visuell an eine schlechte europäische Krimiserie, das Islam wird zum Feindbild, ohne zu differenzieren, ein gefundenes Fressen für Anhänger von rechten Parteien. Die gesamte Geschichte hatte Potenzial zu einem spannenden Film, denn die Art und Weise, wie die CIA Agenten rekrutiert, wird im Film zwar kurz gezeigt, aber nicht mehr näher drauf eingegangen, doch durch die Eindimensionalität der Story und Geschichte kann der Film nie Fahrt aufnehmen, zudem verstrickt sich der Film mit immer mehr Subplots, die nichts zur Hauptgeschichte beitragen.

Bildqualität:
Die Bildqualität der Blu-ray ist gut, kann aber den schlechten visuellen Stil des Films nur bedingt aufwerten.

Tonqualität:
Die Qualität des Tons war überraschenderweise gut.

Extras:
Auf der Disk sind leider nur Trailer enthalten.


Fazit:
"Domino - A Story of Revenge" ist ein schlechter Film, mit einem schlechten Drehbuch und zum großen Teil schlechten Schauspielerleistungen. Man kann nur hoffen, dass De Palma noch einen letzten guten Film drehen wird, damit er seine Karriere nicht mit diesem B-Thriller beendet.


by Denizcan Sürücü
Bilder © Koch Media