Die Tribute von Panem - The Hunger Games & Catching Fire / Double Feature - Blu-ray

Blu-ray Start: 06.11.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 289 min

Die Tribute von Panem - The Hunger Games & Catching Fire / Double Feature Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

In einer nicht allzu fernen Zukunft: Aus dem zerstörten Nordamerika ist der Staat Panem entstanden, das Kapitol regiert das ums Überleben kämpfende Volk mit eiserner Hand. Um seine Macht zu demonstrieren, veranstaltet das Regime jedes Jahr die grausamen „Hungerspiele“: 24 Jugendliche, je ein Mädchen und ein Junge aus Panems zwölf Distrikten, müssen in einem modernen Gladiatorenkampf antreten, den nur einer von ihnen überleben darf.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Die Stunts in „Die Tribute von Panem”, Die Nahrung in Panem, Briefe aus dem Rosengarten, Propaganda-Film, Scrapbook, Biografien, Audiokommentar von Regisseur Francis Lawrence und Produzentin Nina Jacobson, Geschnittene Szenen, Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | Die Tribute von Panem - The Hunger Games & Catching Fire / Double Feature

Blu-ray
Die Tribute von Panem - The Hunger Games & Catching Fire / Double Feature Die Tribute von Panem - The Hunger Games & Catching Fire / Double Feature
Blu-ray Start:
06.11.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 289 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Die Tribute von Panem - The Hunger Games & Catching Fire / Double Feature Die Tribute von Panem - The Hunger Games & Catching Fire / Double Feature
DVD Start:
06.11.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 277 min.

Blu-ray Kritik - Die Tribute von Panem - The Hunger Games & Catching Fire / Double Feature

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Die Tribute von Panem: The Hunger Games (2012)
In einer nicht allzu fernen Zukunft: Aus dem zerstörten Nordamerika ist der Staat Panem entstanden, in dem das Kapitol das ums Überleben kämpfende Volk mit eiserner Hand regiert. Um seine Macht zu demonstrieren, veranstaltet das Regime jedes Jahr die grausamen „Hungerspiele“: 24 Jugendliche, je ein Mädchen und ein Junge aus Panems zwölf Distrikten, müssen in einem modernen Gladiatorenkampf antreten, den nur einer von ihnen überleben darf. Als ihre kleine Schwester Prim für die Spiele ausgelost wird, nimmt die 16-jährige Katniss freiwillig ihren Platz ein. Der zweite Kandidat aus Katniss’ Distrikt ist Peeta, den sie seit ihrer Kindheit kennt. Kurz bevor das perfide Turnier beginnt, gesteht Peeta Katniss seine Liebe. Doch das Kapitol macht sie zu Todfeinden…

Die Tribute von Panem: Catching Fire (2013)
Katniss und Peeta haben die Hungerspiele überlebt – doch viel mehr: Sie haben dem mächtigen Kapitol die Stirn geboten. Ihr Beispiel ermutigt die unterdrückte Bevölkerung in den Distrikten zur Rebellion gegen das Regime. Doch dann ändert Präsident Snow kurzerhand die Spielregeln und lässt alle bisherigen Gewinner bei den anstehenden Hungerspielen noch einmal gegeneinander antreten. Auch Katniss und Peeta werden in die Arena geschickt und müssen sich erneut dem Kampf ums Überleben stellen. Und langsam wird ihnen klar, dass sie in Wirklichkeit Teil eines viel größeren Plans sind…

Kritik:
Pünktlich zum Kinostart vom heiß erwarteten „Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 1” am 20. November, veröffentlicht Studiocanal die ersten beiden Teile der Bestsellerverfilmungen gemeinsam in einem Double-Feature-Set auf Blu-ray. Worum es in den zwei Filmen inhaltlich geht, braucht zwar eigentlich nicht mehr groß erwähnt werden, da die Kinoadaptionen als auch die erschienenen Romane derart populär sind, das sie eigentlich jeder kennen dürfte. Der Vollständigkeit halber geben wir aber dennoch eine Kurzzusammenfassung, wer die Filme bislang widererwarten doch noch nicht kennt, der sollte besser zum nächsten Absatz springen: Um ihre Schwester Prim zu schützen, willigt die 16-jährige Katniss (Jennifer Lawrence) freiwillig ein, an den grausamen Hungerspielen teilzunehmen, welche das Regime einmal jährlich veranstaltet, um seine Macht zu demonstrieren. Als Distrikt 12-Partner bekommt Katniss den jungen Peeta (Josh Hutcherson), den sie seit ihrer Kindheit kennt, zur Seite gestellt, der gemeinsam mit ihr die modernen Gladiatorenkämpfe bestreiten muss. Obwohl es lediglich erlaubt ist, das ein Teilnehmer die Hungerspiele überlebt, gehen Katniss und Peeta als gemeinsame Sieger aus dem Turnier. Ihr einzigartiges Beispiel, dem mächtigen Kapitol die Stirn geboten zu haben, ermutigt die unterdrückte Bevölkerung in den Distrikten zur Rebellion gegen das Regime und beide gelten fortan als Symbole des Widerstandes. Das passt natürlich Präsident Snow (Donald Sutherland) überhaupt nicht, weshalb er kurzerhand die Spielregeln ändert und alle bisherigen Gewinner, bei den anstehenden 75. Hungerspielen, dem sogenannten dritten Jubel-Jubiläum, noch einmal gegeneinander antreten lässt. Natürlich werden auch Katniss und Peeta erneut in die Arena geschickt und müssen sich ein weiteres Mal dem Kampf ums blanke Überleben stellen. Allerdings wird ihnen dabei langsam immer bewusster, dass sie in Wirklichkeit Teil eines viel größeren Plans sind.

Die erfolgreiche Bestseller-Jugendroman-Reihe von Autorin Suzanne Collins ist für eine Leinwandadaption sehr adäquat umgesetzt worden, jedoch aufgrund fehlender harter Gewaltszenen deutlich seichter ausgefallen, als die Romanvorlage. Vor allem im ersten Teil, welcher den Titel „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ trägt, macht sich dies bemerkbar, da man hier oftmals das Gefühl hat, das man bewusst auf zu viel Gewalt verzichtet, nur um den Film einem jüngeren Zielpublikum zugänglich zu machen. In der Fortsetzung, also „Die Tribute von Panem – Catching Fire“, ändert sich dieser Umstand ein wenig, denn der zweite Teil ist nicht nur härter ausgefallen, sondern hat auch weitaus mehr interessante Charaktere zu bieten. Zu nennen wären hier vor allem der weibliche Tribut Enobaria (Meta Golding) aus Distrikt 2, die ihre Zähne zu spitzen Hauern gefeilt hat, um so ihren Kontrahenten besser die Kehlen aufzureißen. Aber auch der überaus narzisstische Finnick Odair (Sam Claffin), der sich wirklich rührend um die 80-jährigen Mags, die genau wie er aus Distrikt 4 stammt, kümmert, kann sich sehen lassen. Neben den genannten Charakteren sind auch wieder viele namhafte Größen wie Woody Harrelson (Haymitch Abernathy), Jeffrey Wright (Beetee), Liam Hemsworth (Gale Hawthorne), Stanley Tucci (Caesar Flickerman), oder der inzwischen leider verstorbene Philip Seymore Hoffmann (Plutarch Heavensbee) mit an Bord, welche allesamt eine sehr gute Performance abliefern. Allen die Schau stiehlt jedoch in beiden Filmen Katniss-Darstellerin Jennifer Lawrence, die mit ihren erst 24 Jahren, ihrer Schönheit und vor allem Wandelbarkeit, vollauf zu begeistern weiß.

Die Bildqualität kann sich bei beiden Filmen ebenfalls sehen lassen, allerdings hat gerade der erste Teil mit einigen Schwächen zu kämpfen, welche auf die teils sehr heftige Wackelkamera zurückzuführen sind. Darunter leidet nämlich nicht nur die Bildschärfe, da viele Einstellungen aufgrund des Wackeleffekts nicht optimal fokussiert werden können, sondern auch die Detailzeichnung. In ruhigeren Szenen ist das Problem allerdings nicht vorhanden: Hier punktet der Transfer im Seitenverhältnis von 2.40:1 (16:9) durch eine ordentliche Schärfe sowie gute Farben und wirkt weitaus plastischer. Das Bild von „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ hat diese Mängel nicht aufzuweisen, was sich leicht erklären lässt, denn auf die Wackelkamera aus dem Vorgänger wurde fast gänzlich verzichtet. Daraus resultiert, dass der Gesamteindruck deutlich besser ist und die Schärfe sowie Detailzeichnung dauerhaft auf einem gleichguten Niveau gehalten werden. Dafür gibt es hier aber einige Schwierigkeiten in den Nachtszenen, in denen zwar das Kontrastverhältnis stimmt, jedoch einige wenige Details verloren gehen. Abgesehen von diesem kleinen Makel, gibt es am Bildtransfer, der hier ebenfalls in 2.40:1 vorliegt, nichts auszusetzen. Beim Ton hat man hingegen alles richtig gemacht. Nicht nur das man beiden Filmen in Deutsch und Englisch jeweils eine DTS-HD Master Audio 5.1-Tonspur spendiert hat, diese klingen auch noch richtig gut. Ganz gleich ob es gerade auf dem Bildschirm heiß her geht oder ruhigere Passagen angesagt sind, stets ist der Surround-Mix gut auf sämtliche Kanäle aufgeteilt und wird von ordentlichen Effekten begleitet. Erwähnenswert ist zudem, dass die Abmischung überwiegend sehr aggressiv ausgefallen ist und auch mit einem satten Basseinsatz auftrumpft. Die Dialogverständlichkeit hat darunter zu keiner Zeit zu leiden, sondern bleibt zu jeder Zeit klar verständlich.

An einer anständigen, wenn auch nicht gerade üppigen Auswahl interessanter Extras mangelt es dem Double-Feature-Set ebenfalls nicht. Nachdem es beim ersten Teil zunächst drei Vortrailer zu „RoboCop (2014)“, „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ und „Non-Stop“ gibt, erwarten euch im Hauptmenü mit „Die Stunts in Panem“(14:56 min.) sowie „Die Nahrung in Panem“ (6:58), zwei informative Beiträge, die euch einen kleinen Blick hinter die Kulissen der Produktion gewähren. In „Briefe aus dem Rosengarten“ (9:08 min.) erwartet euch hingegen ein Beitrag von Donald Sutherland über seine Rolle als Präsident Snow, während „Scrapbook“ (3:11 min.) eine kleine Fotogalerie darstellt. Abschließend ist zudem noch ein kurzer Werbeclip namens „Propaganda-Film“ (1:35 min.), neun Video-„Biografien“ (ca. 4 min.) sowie der deutsche und englische „Kinotrailer“ (2:32 min.) enthalten. Das Bonusmaterial von „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ ist leider nicht ganz so üppig ausgefallen, startet aber auch hier wieder mit drei Vortrailern, von denen nur „Paranoia – Riskantes Spiel“ neu ist. Herzstück des Bonusmaterials ist hier ganz klar der aufschlussreiche Audiokommentar von Regisseur Francis Lawrence und Produzentin Nina Jacobsen, welcher erfreulicherweise auch deutsche Untertitel bietet. Ebenfalls enthalten sind mit „Der Hob“ (0:20 min.), „Bahnhof“ (0:22 min.), „Ein Kniff“ (1:41 min.), „Austausch der Umschläge“ (1:03 min.) sowie „Finnick macht einen Knoten“ (0:55 min.) insgesamt fünf „Geschnittene Szenen“, von denen allerdings nur „Der Kniff“ wirklich sehenswert ist, da man dort etwas über die Entstehung des Spotttölpels erfährt. Zum Schluss gibt es noch drei deutsche Kinotrailer zum Film, sowie die Teaser „We Remain“ (1:01 min.) und „Atlas“ (1:05 min.) zu sehen. Bei beiden Blu-rays macht Studiocanal unter dem Menüpunkt „Weitere Highlights“ zudem noch etwas Eigenwerbung zu anderen Produktionen.

Fazit: Wer „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ und Die Tribute von Panem – Catching Fire“ bislang verpasst haben sollte, bekommt mit diesem Double-Feature nun die Gelegenheit, seine Bildungslücke zu einem fairen Preis zu schließen. Inhaltlich sind beide Filme überaus unterhaltsam und auch aus technischer Sicht, gibt es an beiden Scheiben kaum etwas auszusetzen. Wer Lust auf eine richtig gute Romanverfilmung hat, sollte hier zugreifen, es lohnt sich!

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by Roland Nicolai
Bilder © Studiocanal Home Entertainment