Die Tribute von Panem - The Hunger Games (4K Ultra HD) - Blu-ray

Blu-ray Start: 24.05.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 142 min

Die Tribute von Panem - The Hunger Games (4K Ultra HD) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

In einer nicht allzu fernen Zukunft: Aus dem zerstörten Nordamerika ist der Staat Panem entstanden, das Kapitol regiert das ums Überleben kämpfende Volk mit eiserner Hand. Um seine Macht zu demonstrieren, veranstaltet das Regime jedes Jahr die grausamen „Hungerspiele“: 24 Jugendliche, je ein Mädchen und ein Junge aus Panems zwölf Distrikten, müssen in einem modernen Gladiatorenkampf antreten, den nur einer von ihnen überleben darf. Als ihre kleine Schwester Prim für die Spiele ausgelost wird, nimmt die 16-jährige Katniss freiwillig ihren Platz ein. Der zweite Kandidat aus Katniss’ Distrikt ist Peeta, den sie seit ihrer Kindheit kennt. Kurz bevor das perfide Turnier beginnt, gesteht Peeta Katniss seine Liebe. Doch das Kapitol macht sie zu Todfeinden...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch)
Dolby Atmos (Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 2160p 4K HDR
16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Die Entstehung von „Die Tribute von Panem“, Auf dem schwarzen Teppich, Die Mode von Panem, Geschichten von den Tributen, Die Tagebücher der Tribute, Ein Regisseur bei der Arbeit, Elvis Mitchell im Gespräch mit Gary Ross, Suzanne Collins und das Phänomen „Die Tribute von Panem“, Die Kontrolle der Spiele, Das Casting der Tribute, Die Waffen der Arena, Die Stunts in „Die Tribute von Panem“, Die Nahrung in Panem, Briefe aus dem Rosengarten, Propaganda-Film, Scrapbook, Biografien, Kino-Trailer

DVD und Blu-ray | Die Tribute von Panem - The Hunger Games (4K Ultra HD)

Blu-ray
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FSK: 12 - Laufzeit: 142 min.
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Blu-ray Start:
27.03.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 142 min.
Die Tribute von Panem - The Hunger Games (4K Ultra HD) Die Tribute von Panem - The Hunger Games (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
24.05.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 142 min.

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DVD
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27.03.2014
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Blu-ray Kritik - Die Tribute von Panem - The Hunger Games (4K Ultra HD)

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 10/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 8/10


Seit dem 03. November 2016 ist im Handel eine Blu-ray-Collection von „Die Tribute von Panem" erhältlich, welche alle Teile der erfolgreichen Romanverfilmung, die auf der Vorlage der US-amerikanischen Schriftstellerin Suzanne Collins basieren, umfasst. Bislang gingen jedoch Fans von Ultra HD, dem neuen 4K UHD-Format, das sich immer mehr begeisterter Konsumenten erfreut, leer aus. Bis zum heutigen Tage, denn am 25. Mai hat StudioCanal endlich ein 4K-Upgrade der erfolgreichen Verfilmung, die weltweit in den Kinos eine beachtliche Summe von 3 Milliarden US-Dollar einspielen konnte, veröffenticht. Zwar gibt es diese bisher nur als Einzelveröffentlichungen, wir haben jedoch alle 4K-Scheiben sichten können und berichten hier nun, ob die Qualität des Ultra-HD-Upgrades zu überzeugen weiß.

Titel Szenenbild

Kritik:

In diesem 4K UHD-Special werden alle drei Verfilmungen der Romanvorlage besprochen, deren Handlung wir kurz vorstellen möchten:

Die Tribute von Panem: The Hunger Games (2012):
In einer nicht allzu fernen Zukunft: Aus dem zerstörten Nordamerika ist der Staat Panem entstanden, in dem das Kapitol das ums Überleben kämpfende Volk mit eiserner Hand regiert. Um seine Macht zu demonstrieren, veranstaltet das Regime jedes Jahr die grausamen „Hungerspiele“: 24 Jugendliche, je ein Mädchen und ein Junge aus Panems zwölf Distrikten, müssen in einem modernen Gladiatorenkampf antreten, den nur einer von ihnen überleben darf. Als ihre kleine Schwester Prim für die Spiele ausgelost wird, nimmt die 16-jährige Katniss (Jennifer Lawrence) freiwillig ihren Platz ein. Der zweite Kandidat aus Katniss’ Distrikt ist Peeta (Josh Hutcherson), den sie seit ihrer Kindheit kennt. Kurz bevor das perfide Turnier beginnt, gesteht Peeta Katniss seine Liebe. Doch das Kapitol macht sie zu Todfeinden…

Die Tribute von Panem: Catching Fire (2013):
Katniss und Peeta haben die Hungerspiele überlebt – doch viel mehr: Sie haben dem mächtigen Kapitol die Stirn geboten. Ihr Beispiel ermutigt die unterdrückte Bevölkerung in den Distrikten zur Rebellion gegen das Regime. Doch dann ändert Präsident Snow (Donald Sutherland) kurzerhand die Spielregeln und lässt alle bisherigen Gewinner bei den anstehenden Hungerspielen noch einmal gegeneinander antreten. Auch Katniss und Peeta werden in die Arena geschickt und müssen sich erneut dem Kampf ums Überleben stellen. Und langsam wird ihnen klar, dass sie in Wirklichkeit Teil eines viel größeren Plans sind…

Titel Szenenbild Die Tribute von Panem: Mockingjay – Teil 1 (2014):
Katniss Everdeen und Peeta Mellark haben die blutigen Hungerspiele überlebt, zweimal sogar. Während Katniss am Ende der Spiele von ihren Mentor Haymitch Abernathy (Woody Harrelson) und Spielmacher Plutarch Heavensbe (Philip Seymour Hoffman) aus der Arena gerettet wurde, gerät der totgeglaubte Peeta hingegen in die Fänge des Kapitols. Jeder für sich in Sicherheit, zieht aber nicht gleich wieder in den Kampf, sondern steht nun in der Pflicht, sogenannte Propaganda-Spots zu drehen. Peeta einerseits versucht mit diesen im Auftrag von Präsident Snow die anstehende Revolution zu verhindern, während Katniss Spots die Revolution vorantreiben soll. Allerdings ist das leichter gesagt als getan, denn die vorangegangenen Hungerspiele und der Verlust von Peeta haben aus Katniss ein seelisches Wrack gemacht, dem jeglische Energie zum weitermachen fehlt.

Die Tribute von Panem: Mockingjay – Teil 2 (2015):
Dem Propaganda-Team rund um Katniss Everdeen ist es gelungen, das Mädchen das einst in Flammen stand, zum wichtigsten Symbol der Revolution zu etablieren. Um den Bürgerkrieg noch weiter anzuheißen, soll sie nun noch mehr Propaganda-Videos drehen, doch Katniss will sich mit ihrer neuen Rolle nicht abfinden. Vielmehr will die Hunger Spiele-Veteranin selbst in der entscheidenden Schlacht gegen das Kapitol mitwirken, um Präsident Snow zu stürzen. Damit dieses Unterfangen aber von Erfolg gekrönt ist, muss zunächst allerdings dessen militärische Kommandozentrale und das Waffendepot in Distrikt 2 lahmgelegt werden. Unterstützt wird Katniss dabei von einer kleinen Elitegruppe, zu der auch Finnick Odair (Sam Claflin), Gale Hawthorne (Liam Hemsworth) sowie das Kamerateam rund um Cressida (Natalie Dormer) gehören. Doch bevor diese ihre Mission erfüllen können, müssen sie erst einmal den Kampf gegen die Friedenswächter bestehen und sich obendrein einen Weg durch die mit tödlichen Fallen versehenen Straßen des Kapitols bahnen. Erschwerend kommt noch hinzu, das sich der befreite Peeta Mellark, der noch immer an der an ihm durchgeführten Gehirnwäsche leidet, nachträglich der Gruppe anschließt und somit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt, das dem Team jederzeit in den Rücken fallen könnte.

Titel Szenenbild Während beim ersten Teil noch Gary Ross („Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg“) im Regiestuhl Platz nahm, stemmte bei allen weiteren Filmen Regisseur Francis Lawrence („I Am Legend“) die Umsetzung der Projekte. Die Produktion übernahmen hingegen bei allen vier Filmen das Dreamteam Nina Jacobson und Jon Kilik, während die Romanvorlagen von verschiedenen Autoren wie Gary Ross, Billy Ray, Simon Beaufoy, Michael Arndt, Danny Strong sowie Peter Craig umgeschrieben wurden. Suzanne Collins, welche sich für die Buchvorlagen verantwortlich zeichnet, war selbstverständlich ebenfalls in die Projekte involviert. Deren Vorlagen wurden auch recht adäquat für die große Leinwand umgesetzt, wobei natürlich angemerkt werden muss, das die Gewaltszenen im Vergleich zur Romanvorlage deutlich seichter ausgefallen sind. Am unterhaltsamsten und spannendsten ist dabei der erste Teil der Reihe, auch wenn sich dieser recht viel Zeit lässt, sämtliche Figuren einzuführen und die Geschehnisse rund um die Distrikte und das Kapitol schlüssig zu erklären. Beim zweiten Teil mit dem Titel „Catching Fire“ geht es hingegen deutlich schneller zur Sache, knüpft dieser doch nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teils an und führt obendrein jede Menge neue interessante Charaktere aus anderen Distrikten ein. Zu nennen wären hier vor allem Finnick Odair (Sam Claffin), der als Begleiterin die 80-jährige Mags an seine Seite gestellt bekommt sowie die etwas durchgeknallte Enobaria (Meta Golding) aus Distrikt 2, die ihre Zähne zu spitzen Hauern gefeilt hat. Das Erzähltempo ist in der Fortsetzung zudem deutlich rasanter, da dieser keine lange Einleitung mehr benötigt und folglich gleich volle Fahrt aufnehmen kann. Ein deutlich höherer Gewaltgrad bietet der zweite Teil ebenfalls, weshalb sich die tödlichen Spiele nochmals realistischer präsentieren.

Leider kann der erste Teil von „Die Tribute von Panem: Mockingjay“ das hohe Tempo des Vorgängers nicht halten, was hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, weil man das letzte Buch in zwei Teile gesplittet hat und sich von daher die Verfilmung sehr viel Zeit lässt, ehe wirklich etwas Wichtiges passiert. Hauptsächlich konzentriert man sich hier auf die sogenannten Propos, welche im Kriegsgebiet gedreht werden und die Revolution der Distrikte gegen das Kapitol anheizen sollen. Zwar gibt es auch einige tolle Actionszenen wie beispielsweise der Besuch im Lazarett von Distrikt 8, das Bombardement durch das Kapitol sowie die turbulente Rettungsaktion von Peeta zu sehen, richtig unterhaltsam und weitaus spannender wird es jedoch erst im zweiten Mockingjay-Teil – bei dem dann allerdings das Finale etwas spektakulärer hätte ausfallen dürfen. Wirklich schön anzusehen ist allerdings bei sämtlichen Teilen, das alle an der Produktion beteiligten Personen um Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence wie beispielsweise Liam Hemsworth (Gale), Josh Hutcherson (Peeta), Sam Clafin (Finnick) sowie Natalie Dormer (Cressida) stets in ihren Rollen zu sehen sind, genauso wie dies auch bei Donald Sutherland (Präsident Snow), Julianne Moore (Präsidentin Alma Coin), Woody Harrelson (Haymitch), Elizabeth Banks (Effie), Jeffrey Wright (Beetee), Stanley Tucci (Caesar Flickerman) und dem leider 2014 verstorbenen Philip Seymour Hoffman (Plutarch) der Fall ist.

Titel Szenenbild

Bildqualität Blu-ray & 4K UHD:


Der Full-HD-Transfer der Blu-ray-Fassungen kann sich bei allen drei Verfilmungen durchaus sehen lassen, erreicht allerdings keine Referenz-Qualitäten. Vor allem der erste Teil hat mit einigen Schwächen zu kämpfen, welche auf die teils sehr heftige Wackelkamera zurückzuführen sind. Darunter leidet nämlich nicht nur die Bildschärfe, da viele Einstellungen aufgrund des Wackeleffekts nicht optimal fokussiert werden können, sondern auch die Detailzeichnung. In ruhigeren Szenen ist das Problem allerdings nicht vorhanden: Hier punktet der Transfer im Seitenverhältnis von 2.40:1 (16:9) durch eine ordentliche Schärfe sowie gute Farben. Bei den weiteren Teilen profitiert der Transfer davon, das auf den Wackelkamera-Einsatz fast gänzlich verzichtet wurde, woraus resultiert, dass der Gesamteindruck deutlich besser ausgefallen ist und auch die Schärfe sowie Detailzeichnung dauerhaft auf einem gleichguten Niveau gehalten werden kann. Dafür gibt es hier aber einige Schwierigkeiten in den Nachtszenen, in denen zwar das Kontrastverhältnis stimmt, jedoch einige wenige Details verloren gehen. Ein weiterer kleinerer Makel bei allen Teilen ist, das einige der Effect-Shots als solche leicht zu erkennen sind, da sich bei diesen der Transfer minimal weicher präsentiert.

Bei den 4K UHDs schneidet der erste Teil der Trilogie erwartungsgemäß am schwächsten ab. Zum einen liegt hier der Transfer nur als 2K Intermediate vor, zum anderen macht sich auch hier die Wackelkamera unschön bemerkbar, da viele Einstellungen nicht optimal fokussiert erscheinen. Trotzdem bietet „The Hunger Games“ im Vergleich zur Blu-ray eine leicht gesteigerte Feindetailwiedergabe, wenn auch nur minimal, woran auch das deutlich sichtbare Filmrauschen etwas schuld hat. Wirklich punkten kann das UHD-Bild aber eigentlich nur durch das eingesetzte HDR, welches den Kontrast sichtbar steigert und auch die Farben besser zur Geltung kommen lässt. Legt man danach direkt die UHD-Disc von „Catching Fire“ ein, macht sich sofort eine bessere Bildqualität bemerkbar und es offenbart sich einem, welch imensen Unterschied es macht, wenn keine Wackelkamera eingesetzt wird und das Bild einem 4K Digital Intermediate zugrunde liegt. Titel SzenenbildDas Bild präsentiert sich deutlich ruhiger und bietet auch eine nochmals gesteigerte Feindetailwiedergabe, im Vergleich mit aktuelleren Kinoproduktionen muss man aber dennoch einige Abstriche machen. Der Sprung von Full-HD auf Ultra HD ist zwar da, hätte aber gerne noch deutlicher sein dürfen, wie Titel wie beispielsweise „Passengers“ eindrucksvoll beweisen. Die Bildqualität von „Mockingjay – Teil 1“ präsentiert sich nochmals leicht gesteigert und wartet mit einer sehr guten Bildruhe auf, die selbst kleinste Details mühelos erkennen lässt. Dank HDR-Einsatz präsentieren sich auch hier die Farben deutlich dynamischer und natürlicher, allerdings hätte hier der Schwarzwert gerne etwas satter ausfallen dürfen – vor allem in dunkleren Szenen. An „Mockingjay – Teil 2“ hingegen gibt es fast gar nichts auszusetzen. Dieser liefert die beste Bildqualität, was allerdings nicht wirklich verwunderlich ist, schließlich hat man es hier mit der aktuellsten Produktion zu tun. Vor allem in helleren Aufnahmen, seien diese nun Innen oder Außen, punktet der Transfer mit einer exzellenten Schärfe, einem enormen Detailgrad und kräftigen, natürlichen Farben, welche dem Film einen überaus plastischen Gesamteindruck verleihen. Aber auch in dunkleren Bildbereichen muss man hier, im Gegensatz zum direkten Vorgänger, keinen Detailverlust hinnehmen und auch der Schwarzwert ist schön satt.

Tonqualität Blu-ray & 4K UHD:


Auf den jeweiligen Blu-ray sind folgende Tonspuren enthalten:
▪ The Hunger Games: DTS-HD Master Audio 5.1 (Deutsch, Englisch)
▪ Catching Fire: DTS-HD Master Audio 5.1 (Deutsch, Englisch)
▪ Mockingjay – Teil 1: Dolby Atmos 7.1 (Deutsch, Englisch)
▪ Mockingjay – Teil 2: Dolby Atmos 7.1 (Deutsch, Englisch)

Während die ersten zwei Teile mit deutschem sowie englischem Sound in verlustfreien DTS-HD Master Audio 5.1 aufwarten, setzt man bei den Mockingjay-Fortsetzungen auf das neue Dolby Atmos-Format, das sogar einen 7.1-Mix bietet. Aber ganz gleich für welchen Titel der Trilogie man sich entscheidet, alle bieten eine tolle Abmischung, welche sehr dynamisch klingt und während der Actionszenen auch mit einem ordentlich Basseinsatz auftrumpft. Der mitreißende Score von Komponist und Musikproduzent James Newton Howard, der sich bei allen Panem-Filmen für die musikalische Untermalung verantwortlich zeichnet, begleitet das Geschehen zudem stets stimmig und sorgt für die richtige Atmosphäre, während die Dialoge erfreulicherweise immer verständlich bleiben und niemals untergehen.

Titel Szenenbild Die 4K UHD-Discs bieten folgende Tonspuren:
▪ The Hunger Games: DTS-HD Master Audio 5.1 (Deutsch)
▪ The Hunger Games: Dolby Atmos 7.1 (Englisch)
▪ Catching Fire: Dolby Atmos 7.1 (Deutsch, Englisch)
▪ Mockingjay – Teil 1: Dolby Atmos 7.1 (Deutsch, Englisch)
▪ Mockingjay – Teil 2: Dolby Atmos 7.1 (Deutsch, Englisch)

Beim ersten Teil ist in Bezug auf den deutschen Ton alles beim Alten geblieben, lediglich beim englischen Originalton hat man dem Film ein Upgrade auf Dolby Atmos 7.1 spendiert, das wirklich erstklassig klingt und dem deutschen Sound definitiv vorzuziehen ist. Zwar ist auch der deutsche DTS-HD-Mix nicht zu verachten und klingt sehr ausgewogen und gleichermaßen aktiv, noch differenzierter geht es allerdings im O-Ton zur Sache. Bei „Catching Fire“ hat erfreulicherweise auch der deutsche Ton ein Atmos-Upgrade erfahren, das im Vergleich zum DTS-HD-Mix der Blu-ray hörbar offener klingt und auch die kräftigere Abmischung bietet. Ganz gleich ob es gerade auf dem Bildschirm heiß her geht oder ruhigere Passagen angesagt sind, stets ist der Surround-Mix gut auf sämtliche Kanäle aufgeteilt und wird von ordentlichen Effekten begleitet. Erwähnenswert ist zudem, dass die Abmischung überwiegend sehr aggressiv ausgefallen ist und auch mit einem satten Basseinsatz auftrumpft. Die Dialogverständlichkeit hat darunter zu keiner Zeit zu leiden, sondern bleibt zu jeder Zeit klar verständlich. Bei den zwei „Mockingjay“-Teilen ist hingegen alles beim Alten geblieben, denn bei diesen lag auch auf der Blu-ray der Sound bereits in Dolby Atmos 7.1 vor. Dieser bietet folglich auf beiden 4K UHDs eine sehr ansprechende und realitätsnahe Abmischung, welche das Heimkino wahrlich erzittern lässt. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob gerade die Bombardierung des Lazaretts oder der Großangriff auf Distrikt 13 stattfindet oder eine der tödlichen Fallen in den Straßen des Kapitols ausgelöst wird, stets hat man das Gefühl mitttedrin im Geschehen zu sein. Obendrein untermalt auch noch der mitreißende Score von Komponist und Musikproduzent James Newton Howard das Geschehen stets perfekt, so das es hier wahrlich nichts zu beanstanden gibt.

Bonusausstattung Blu-ray & 4K UHD:


Alle Einzelveröffentlichungen bieten ein reichhaltiges und informatives Austattungspaket, das viele Fragen rund um die jeweiligen Produktionen beantwortet. Das Bonusmaterial teilt sich dabei folgendermaßen auf:

Titel Szenenbild Extras von „The Hunger Games“:

4K UHD: ▪ ohne Bonusmaterial

Blu-ray: ▪ Die Entstehung von "Die Tribute von Panem"
▪ Auf dem schwarzen Teppich
▪ Die Mode von Panem
▪ Geschichten von den Tributen
▪ Die Tagebücher der Tribute
▪ Ein Regisseur bei der Arbeit
▪ Elvis Mitchell im Gespräch mit Gary Ross
▪ Suzanne Collins und das Phänomen "Die Tribute von Panem"
▪ Die Kontrolle der Spiele
▪ Das Casting der Tribute
▪ Die Waffen der Arena
▪ Die Stunts in "Die Tribute von Panem"
▪Die Nahrung in Panem
▪ Briefe aus dem Rosengarten
▪ Propaganda-Film
▪ Scrapbook
▪ Biografien
▪ Kino-Trailer

Titel Szenenbild Extras von „Catching Fire“:
4K UHD: ▪ Audiokommentar von Regisseur Francis Lawrence und Produzentin Nina Jacobson

Blu-ray:
▪ Audiokommentar von Regisseur Francis Lawrence und Produzentin Nina Jacobson
▪ Making of "The Hunger Games - Catching Fire"
▪ Geschnittene Szenen
▪ Featurettes
▪ Trailer

Extras von „Mockingjay – Teil 1“
4K UHD:
▪ Audiokommentar von Regisseur Francis Lawrence und Produzentin Nina Jacobson

Blu-ray:
▪ Audiokommentar von Regisseur Francis Lawrence und Produzentin Nina Jacobson
▪ „Der Mockingjay lebt“ – zweistündiges, achtteiliges Making of mit Featurettes zu den Dreharbeiten, Cast, Stunts u.v.m.
▪ "Von ganzem Herzen" – eine Hommage an Philip Seymour Hoffman
▪ "Lieder der Rebellion" – Lorde über die Entstehung des Soundtracks
Titel Szenenbild ▪ Musikvideo "Yellow Flicker Beat" von Lorde
▪ Featurettes "Schutt und Asche"
▪ „Das Propos-Team“ und „Kampfzone: Stunts“
▪ „Utilitaristischer Chic“
▪ Geschnittene Szenen
▪ TV-Spots
▪ Trailer

Extras von „Mockingjay – Teil 2“
4K UHD:
▪ Audiokommentar von Regisseur Francis Lawrence und Produzentin Nina Jacobson
Blu-ray:
▪ Audiokommentar von Regisseur Francis Lawrence und Produzentin Nina Jacobson
▪ Die Tribute von Panem: Eine fotografische Reise
▪ Making of
▪ Willkommen zu den 76. Hunger-Spielen: Die Drehorte in Atlanta, Paris und Berlin
▪ Cinnas Skizzenbuch: Die Geheimnisse der Mockingjay-Rüstung
▪ Die Tribute von Panem: Die Ausstellung
▪ Auf eigene Faust: Der Cast
▪ Die Erschaffung von Tigris
▪ Untergrund Terror: Kampf mit den Echsenmenschen
▪ TV-Spots
▪ Trailer

Titel Szenenbild Neues Bonusmaterial ist auf den 4K-Veröffentlichungen leider keines enthalten, die einzigen Specials auf dem neuen UHD-Format sind die Audiokommentare von Regisseur Francis Lawrence und Produzentin Nina Jacobson, welche auf „ Catching Fire“ sowie „Mockingjay – Teil 1 & 2“ enthalten sind. Die einzige 4K-Scheibe die gänzlich ohne Bonusmaterial daherkommt ist folglich „Hunger Games“. Da den jeweiligen 4K UHD-Einzelveröffentlichungen auch noch die Blu-rays mit beiliegen, dürften deren Specials den Meisten bereits geläufig sein. In diesen werden eigentliche alle Aspekte rund um die Dreh- und Produktionsarbeiten mit großartigen Beiträgen wie beispielsweise Making ofs oder diversen Featurettes berücksichtigt. Zudem gibt es auch viele geschnittene Szenen zu sehen, genauso wie Musikvideos, Bildergalerien, Trailer und verschiedene TV-Spots, so das eigentlich für jeden etwas Passendes dabei sein müsste.


Fazit:
In diesem 4K UHD-Special werden alle vier Verfilmungen der Panem-Trilogie besprochen. Eine 4K-Complete Collection ist bislang leider noch nicht angekündigt worden, aber auch so können sich die jeweiligen UHD-Einzelveröffentlichungen sehen lassen. Die Qualität steigert sich dabei von Film zu Film, so das die 4K-Varianten ab „Catching Fire“ den bisherigen Blu-rays dank höherer Auflösung und HDR-Einsatz sichtbar überlegen sind. Mit Ausnahme von „Hunger Games“, dem ersten Teil der Reihe, der sich visuell nur minimal von der Blu-ray unterscheidet. Ebenfalls löblich ist die Tatsache, das man allen Filmen eine Dolby Atmos 7.1-Tonspur spendiert hat, mit Ausnahme von Teil 1, der auf Deutsch leider weiterhin DTS-HD Master Audio 5.1-Sound bietet, der allerdings ebenfalls vollauf zu überzeugen weiß.

Kurzum: Wer die Filme bereits in seiner Blu-ray-Sammlung hat, sollte über den Kauf genauer nachdenken, da das Upgrade eigentlich erst ab Teil 2 empfehlenswert ist. Wer die Filme allerdings noch nicht besitzt oder ein begeisterter Atmos-Hörer ist, der bekommt hier technisch gute UHD-Scheiben, deren filmischer Inhalt ebenfalls empfehlenswert ist.

by Roland Nicolai
Bilder © Studiocanal Home Entertainment