Die Schöne und das Biest - Blu-ray

Blu-ray Start: 13.11.2014
FSK: 6 - Laufzeit: 114 min

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Inhalt

Man schreibt das Jahr 1720. Nach dem Untergang seiner Schiffe ist ein Kaufmann (André Dussollier) ruiniert und gezwungen, mit seinen sechs Kindern auf dem Land zu leben. Unter diesen ist die fröhliche und anmutige Belle (Léa Seydoux), die jüngste seiner Töchter. Bei einer weiteren Reise gerät der Händler auf das Territorium eines bedrohlichen Ungeheuers (Vincent Cassel), das ihn für den Diebstahl einer Rose zum Tode verurteilt. Da Belle sich für das schreckliche Schicksal ihrer Familie verantwortlich fühlt, beschließt sie, sich an Stelle ihres Vaters zu opfern. Im Schloss des Biestes erwartet die Schöne aber nicht der Tod, sondern ein seltsames Leben, das Momente der Magie, Freude und Melancholie beinhaltet. Mit der Zeit kommen sich die Schöne und das Biest näher und Belle versucht, die Geheimnisse des Biests zu lüften. Sobald die Nacht hereinbricht, bringen Träume stückweise dessen Vergangenheit an den Tag. So offenbart sich ihr der tragische Umstand, dass dieses wilde und einsame Wesen einmal ein stattlicher Prinz war. Mutig und allen Gefahren zum Trotz, öffnet Belle ihr Herz und kämpft darum, das Biest von seinem Fluch zu befreien. Und dabei entdeckt sie die wahre Liebe.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Französisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | Die Schöne und das Biest

Blu-ray
Die Schöne und das Biest Die Schöne und das Biest
Blu-ray Start:
13.11.2014
FSK: 6 - Laufzeit: 114 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Die Schöne und das Biest Die Schöne und das Biest
DVD Start:
13.11.2014
FSK: 6 - Laufzeit: 109 min.

Blu-ray Kritik - Die Schöne und das Biest

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Bei einer Reise gerät ein Kaufmann auf das Territorium eines bedrohlichen Ungeheuers, das ihn für den Diebstahl einer Rose zum Tode verurteilt. Seine Tochter Belle fühlt sich jedoch für das Schicksal ihrer Familie verantwortlich und beschließt, sich an Stelle ihres Vaters zu opfern. Im Schloss des Biestes erwartet die Schöne aber nicht der Tod, sondern ein seltsames Leben, das Momente der Magie, Freude und Melancholie beinhaltet. Mit der Zeit kommen sich die Schöne und das Biest näher und Belle versucht, die Geheimnisse des Biests zu lüften...

Kritik:
Die eigentliche Geschichte um „Die Schöne und das Biest“ ist weltweit bekannt und wurde schon des Öfteren verfilmt. Die wohl erfolgreichste Verfilmung des Stoffes, welche auf einem französischen Volksmärchen basiert, das erstmals im Jahr 1740 durch die Französin Gabrielle-Suzanne de Villeneuve aufbereitet und veröffentlicht wurde, ist die Walt Disney-Adaption von 1991. Bereits drei Jahre später, genauer gesagt am 18. April 1994, wurde auf dem Broadway in New York die Weltpremiere des gleichnamigen Musicals gefeiert, für dessen Regie sich Robert Jess Roth verantwortlich zeichnet. Da die Geschichte des Märchens, das hierzulande auch unter dem Namen Tausendschön bekannt ist, zeitlos ist, hat sich nun der französische Regisseur Christophe Gans („Der Pakt der Wölfe“, „Silent Hill“) an eine moderne Adaption gewagt, für deren Produktion er ein Budget von 35 Millionen Euro zur Verfügung gestellt bekam. Die Dreharbeiten der deutsch-französischen Produktion fanden dabei größtenteils im Filmstudio Babelsberg in Potsdam-Babelsberg statt, seine deutsche Kinopremiere feierte der Film am 01. Mai diesen Jahres.

Die Handlung der 2014er-Version von „Die Schöne und das Biest“ (OT: „La Belle & la Bête“) von Regisseur Christophe Gans, der auch gemeinsam mit Sandra Vo-Anh das Drehbuch verfasst hat, ist stark an den gleichnamigen französischen Märchenklassiker von Gabrielle-Suzanne de Villeneuve angelehnt. Frankreich, 1720: Belle (Léa Seydoux) und ihre fünf Geschwister leben in ärmlichen Verhältnissen auf einem Bauernhof. Noch vor knapp einem Monat war ihr Vater (André Dussollier) ein reicher und erfolgreicher Kaufmann mit angesehenen Namen, doch nach dem Verlust seiner drei Schiffe, auf denen sein gesamtes Hab und Gut war, hat er alles verloren und muss nun fortan mit seinen sechs Kindern zurückgezogen auf dem Land leben. Belle, die jüngste der Familie hat damit kein Problem und ist glücklich, allerdings kommen ihr anderen Geschwister, allen voran ihre raffgierigen Schwestern Anne (Audrey Lamy) und Clotilde (Sara Giraudeau) nicht ohne die Vorzüge des Reichseins zurecht. Eines Tages geht der Vater auf Geschäftsreise, verirrt sich im Wald und landet durch Zufall in einem alten Schloss. Dort pflückt er für seine jüngste Tochter eine Rose aus dem verwunschenen Garten eines Monsters, womit er sich dessen Zorn auflädt. Ein Leben für eine Rose, fordert das schreckliche Biest (Vincent Cassel) vom Kaufmann, gewährt ihm aber einen Tag Aufschub, damit sich dieser für immer von seiner Familie verabschieden kann. Doch Belle, die annimmt, das sie wegen der gepflückten Rose für die Tat ihres Vaters verantwortlich ist, nimmt dessen Platz ein und begibt sich zum Schloss der Bestie. Doch dort erwartet sie nicht der Tod, sondern ein Leben voller Zauber und Magie, bei dem sich die Schöne und das Biest allmählich näher kommen.

Die visuelle Umsetzung der Geschichte ist wirklich sehr gelungen und überzeugt mit malerischen Kulissen, schönen Kostümen und tollen Effekten. Hier ist es vor allem die Gestaltung des Biestes, mit aufwendigen Gesichtsanimationen und einer tollen Darstellung durch Vincent Cassel, die zu Gefallen weiß. Hingegen nicht so gelungen sind der Erzählstil der Story sowie die Geschichte selbst, die zwar zu Beginn ordentlich Fahrt aufnimmt, später allerdings viele Längen aufweist, in denen nicht wirklich viel passiert. Selbst Yvonne Catterfeld, die hier als Nymphe der Wälder mitspielt, die nur eine Menschengestalt angenommen hat, um das kennenzulernen, was die Menschen Liebe nennen, ändert nichts daran. Da hatte das Disney-Märchen weitaus mehr interessante Charaktere wie beispielsweise den schießwütigen Gaston oder das sprechende Teeservice zu bieten. Diese Figuren fallen in der 2014-Variante komplett weg, stattdessen gibt es hier anstelle der verzauberten Bewohner des Schlosses, ein paar merkwürdig aussehende Wesen, welche die Jagdhunde des Prinzen darstellen. Selbst Gaston wurde ersetzt, stattdessen ist als Rolle des Fieslings hier nun Perducas (Eduardo Noriega) zu sehen. Ab der 90. Minute kommt dann aber doch etwas Fahrt auf und es wird auch nicht mit tollen CGI-Effekten gegeizt, insgesamt wird man aber beim Abspann nicht das Gefühl los, dass hier irgendwie mehr drin gewesen wäre.

Technisch betrachtet ist die Blu-ray ganz passabel umgesetzt worden. Der Bildtransfer im Seitenverhältnis von 2.40:1 (16:9) bietet eine gute Schärfe und auch die vielen unterschiedlichen Farben bei den malerischen Schauplätzen, können sich sehen lassen. Auch die Animationen und die Effekte sind hervorragend umgesetzt worden, genauso wie das Gesicht des Biestes und dessen Bewegungen, die denen eines Tieres zum Verwechseln ähnlich sehen. An der akustischen Vertonung haben wir ebenfalls nichts Negatives feststellen können. Hier erwartet euch ein verlustfreier DTS-HD Master Audio 5.1-Sound, der wahlweise in Deutsch sowie dem französischen Originalton vorliegt. Die Abmischung ist dabei sehr räumlich ausgefallen und klingt sehr dynamisch. Einen Großteil der tollen Atmosphäre ist jedoch auch dem Komponisten Pierre Adenot zu verdanken, der für die musikalische Untermalung verantwortlich war. Am technischen Gesamtpaket ist eigentlich nur ärgerlich, das kein echtes Bonusmaterial auf der Disc enthalten ist. Ein „Deutscher Trailer“ (2:04 min.), der „Original-Trailer“ (2:08 min.) in französischer Sprache sowie eine kurze „Programmtipps“-Vorschau mit drei weiteren Filmtrailern zu „One Chance – Einmal im Leben“, „Diana“ und „Asterix & Obelix – Im Auftrag ihrer Majestät“, sind doch etwas wenig.

Die 2014-Version von Regisseur Christophe Gans hat mich jetzt ehrlich gesagt nicht vom Hocker gerissen. Zwar sind das Set-Design, die Darsteller und auch die übrige Ausstattung sehr überzeugend, inhaltlich hatte der Film aber kaum etwas Neues zu bieten. Kurzum: kein schlechter Film, aber wer sich wirklich verzaubern lassen möchte, der sollte besser mit der inzwischen 23-Jahre alten Disney-Adaption Vorlieb nehmen.

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by Roland Nicolai
Bilder © Concorde Home Entertainment




Die Schöne und das Biest - Trailer