Die Passion Christi - Blu-ray

Blu-ray Start: 11.04.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 127 min

Die Passion Christi Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die letzten zwölf Stunden im Leben von Jesus von Nazareth werden von Regie-Oscar®-Preisträger Mel Gibson beeindruckend inszeniert. Er erzählt eine ergreifende Geschichte voller Mut, Leid und Aufopferung.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Capelight
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Hebräisch-Lateinisch-Armenisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
4 Audiokommentare // Dokumentation: Durch seine Wunden sind wir geheilt – Das Making of von DIE PASSION CHRISTI // Podiumsdiskussion // 2 entfallene Szenen // 5 Featurettes // Fotogalerien // 2 Trailer und 2 TV-Spots

DVD und Blu-ray | Die Passion Christi

Blu-ray
Die Passion Christi Die Passion Christi
Blu-ray Start:
11.04.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 127 min.

zur Blu-ray Kritik
Die Passion Christi (Limited Mediabook) Die Passion Christi (Limited Mediabook)
Blu-ray Start:
11.04.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 127 min.
DVD
Die Passion Christi Die Passion Christi
DVD Start:
11.04.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 121 min.

Blu-ray Kritik - Die Passion Christi

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 5/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


Zehn Jahre nach seinem Erscheinen stellt der deutsche Verleiher Capelight die erste Blu-ray-Fassung zu Mel Gibsons Film „Die Passion Christi“ zum Kauf bereit und könnte damit die Diskussionen über den erfolgreichsten religiösen Film aller Zeiten wieder neu anfachen.
Gibsons filmische Erzählung über den letzten Lebensabschnitt der Bibelfigur Jesus von Nazareth (gespielt von Jim Caviezel, „Person of Interest“) setzt bei seiner Verhaftung an und schildert die letzten (Leidens-) Tage des christlichen Gottessohn auf Erden. Dabei beleuchtet „Die Passion Christi“ nicht nur die öffentliche Zurschaustellung von Jesus, sondern auch die Folterung durch diverse römische Soldaten. In Rückblenden wird dabei immer wieder von seinen Taten berichtet und seine Gefolgschaft – besonders die Jünger – näher beleuchtet.
Laut einer Umfrage eines amerikanischen Magazins ist „Die Passion Christi“ der umstrittenste Film aller Zeiten, was nicht zuletzt an der expliziten Gewaltdarstellung liegt. Gibsons Vision der letzten Tage Jesus spielte bereits während seiner Kinolaufzeit über 600 Millionen Dollar ein und entfachte lautstarke Debatten über die eigenwillige Interpretation der Bibelgeschichte.
Dabei ist der „Braveheart“-Darsteller nach eigener Aussage stets darum bemüht gewesen, einen authentischen Film zu produzieren und zu inszenieren, weshalb er sich dazu entschied, die Dialoge in hebräischer, lateinischer und aramäischer Sprache zu verfassen und lediglich durch Untertitel zu komplettieren. So taucht der Zuschauer vollends in die Welt zu Zeiten der Kreuzigung Jesus ein. Darüber hinaus gelingt es ihm, trotz dezent eingesetzter Dialoge, eine Fülle von Emotionen zu transportieren. Viele Verständigungen finden über den Körper statt und es bedarf oft gar keiner direkten Kommunikation. An dieser Stelle sind die hervorragenden Darsteller zu loben, allen voran Jim Caviezel, dessen Porträtieren des geschundenen Jesus erstklassig ist.
Jedoch sei erwähnt, dass die Kritik am Film nicht von ungefähr kommt: Zartbesaitete sollten einen großen Bogen um das ab 16 Jahren freigegeben Werk machen, denn Folterszenen mit einer Laufzeit von mehreren Minuten sind hier Gang und Gebe. Es wird mehrmals blutig, wobei sich die Intensität zum (bereits bekannten) Ende des Films natürlich zuspitzt. Hier kommt es gelegen, dass die Handlung immer wieder durch kurze Rückblicke unterbrochen wird und somit kurze Pausen bietet.

Der HD-Transfer des Bildes ist leider nur mittelmäßig gelungen. Besonders in der dunklen Anfangssequenz bleibt das Bild auf DVD-Niveau. Zum Ende hin verbessert sich die Qualität zwar stetig, besonders in hellen Aufnahmen, doch gibt es hier deutlich bessere Aufarbeitungen. Tontechnisch bietet die Disc den O-Ton als DTS-HD Master Audio 5.1 und dazu passende (und nötige) deutsche Untertitel, die man bei Bedarf allerdings auch ausblenden kann. Durch seine ausländische Sprache, die Mel Gibson 2006 bei „Apocalypto“ erneut nicht übersetzen ließ, stürzt sich der Zuschauer in ein durchaus gelungenes Experiment, bei dem man nach kurzer Zeit gar nicht mehr wahrnimmt, dass hier kein Deutsch gesprochen wird.
Das Bonusmaterial, welches in SD-Qualität vorliegt, umfasst unter anderem diverse Audiokommentare zum Film, ein 50-minütiges Making-of, eine Podiumsdiskussion, sowie fünf rund 15-minütige Featurettes über die Hintergründe des Films. Leider liegen die Extras alle im Format 4:3 vor.

Fazit: Schwer verdauliche Eigeninterpretation der letzten Stunden des Jesus von Nazareth, die vor allem durch exzessive Gewalt und eigenwillige Audiobedingungen besticht. Ein paar Minuten weniger hätten dem Ganzen die fehlende Würze verliehen.

by Yannik Riedl
Bilder © Alive / Capelight