Die Melodie des Meeres - Blu-ray

Blu-ray Start: 23.05.2016
FSK: 0 - Laufzeit: 93 min

Die Melodie des Meeres Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Der kleine Ben und seine Schwester Saoirse können in der magischen Muschel, die ihnen ihre verstorbene Mutter hinterlassen hat, das Meer rauschen hören. Als Bens Schwester der Muschel eine zauberhafte Melodie entlockt, tauchen die Kinder in ein Märchen ein: Denn Saoirse ist in Wirklichkeit ein Robbenmädchen, das an Land lebt.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Audiokommentar vom Regisseur Tomm Moore Behind the Scenes, Art of Song of the Sea, Animation-Tests, Trailer, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Die Melodie des Meeres

Blu-ray
Die Melodie des Meeres Die Melodie des Meeres
Blu-ray Start:
23.05.2016
FSK: 0 - Laufzeit: 93 min.

zur Blu-ray Kritik
Die Melodie des Meeres (Mediabook) Die Melodie des Meeres (Mediabook)
Blu-ray Start:
23.05.2016
FSK: 0 - Laufzeit: 93 min.
DVD
Die Melodie des Meeres Die Melodie des Meeres
DVD Start:
23.05.2016
FSK: 0 - Laufzeit: 89 min.

Blu-ray Kritik - Die Melodie des Meeres

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 8/10


Irland ist für vieles bekannt. Animationsfilme gehören jedoch eigentlich nicht dazu. Dem Nordiren Tomm Moore gelang 2014 jedoch ein ganz besonderer Film, der unter anderem bei den Oscars 2015 in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ nominiert war. Fast ein knappes Jahr später an Heiligabend 2015 kam der Film in den deutschen Kinos und nun erscheint die Blu-ray zu dem irischen Animationsfilm Die Melodie des Meeres. Die Melodie des Meeres SzenenbildEs handelt sich hierbei um einen der außergewöhnlichsten europäischen Animationsfilme der letzten Jahre, den sich insbesondere Cineasten – welche sich nicht nur für Pixar und Dreamsworks–Produktionen interessieren – auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

An dieser Stelle wird ausnahmsweise keine kurze Inhaltsangabe folgen, denn jeder sollte so unvoreingenommen wie möglich diesen Film anschauen. Denn Animator und Regisseur Tomm Moore entführt den Zuschauer hier auf einer unglaublichen Entdeckungsreise bei der man keine Vorkenntnisse haben sollte. Es ist mehr als beeindruckend, wie Moore es schaffte die reale Welt mit surrealer Fantasy verschmelzen zu lassen. Unzählige Fabelwesen, insbesondere aus der keltischen Mythologie, werden in die Erzählung integriert. Der Film sprüht nur so von Kreativität und erzählt eine rührende märchenhafte Geschichte. Dabei ist der Film nicht nur für Kinder gemacht. Für die ganz Kleinen (3-5 Jahre) ist der Streifen womöglich erzählerisch auch etwas zu komplex, denn ganz banal und vorhersehbar ist das Drehbuch auf keinen Fall. Man weiß nie wo die Reise hingeht und man erlebt das Abenteuer mit den Protagonisten mit. Was die ganz große Stärke des Films ist, dass er schlicht und ergreifend was Neues kreiert. Schaut man sich diesen Film an, fallen einem keine unzählige andere Streifen an, die diesem hier ähneln. Die Melodie des Meeres SzenenbildEr bleibt bis zum Ende äußerst ungewöhnlich und weist nicht nur erzählerisch Besonderheiten auf.

Denn was einem als Zuschauer als Erstes auffällt, ist der sonderbare Zeichenstil. Dieser ist schrill und bunt, aber oft auch sehr minimalistisch und einfach gehalten. Der ganze Film hat optisch ein japanisches Anime-Flair, ist aber grundsätzlich nicht wirklich mit Hayao Miyazakis Filmen zu vergleichen. Ein weiterer starker Pluspunkt sind die Dialoge und auch die Figurenzeichnung. Zwar sind die Hauptprotagonisten noch Kinder, doch wirkt alles nicht infantil, sondern in einem angemessenen Rahmen erwachsen. Man kann sich auch als Erwachsener in die Lage des Hauptprotagonisten hineinversetzen. Was ebenfalls positiv auffällt, ist der tolle Soundtrack des Films. Wirklich schöne und episch angehauchte Melodien, untermalen hier viele Szenen und sind buchstäblich Musik in den Ohren des Zuschauers. Viel zu meckern hat man als Zuschauer eigentlich nicht. An der einen oder anderen Stelle wird man womöglich mit zu viel Fantasy und zu viel Kreativität überflutet, sodass er inszenatorisch und auch stellenweise erzählerisch zu überladen wirkt. Doch letzten Endes hängt dies vom persönlichen Empfinden des Zuschauers ab, denn an und für sich ist Die Melodie des Meeres ein besonderes Filmerlebnis.

Neben der herausragenden Bild – und Tonqualität, die dem Zuschauer ein tolles Erlebnis ermöglichen, gibt es einige Extras. Die Melodie des Meeres SzenenbildAls Erstes wäre zu nennen, dass man sich diesen Film auch mit einem tollen Audiokommentar vom Regisseur anschauen kann, der einem viele Infos über die Entstehung und auch seine Ideen zum Film erzählt. Dann gibt es noch Menge Materialen (Behind the Scenes, Animationskonzeptzeichnungen), die zeigen wie die Zeichner und Animatoren arbeiteten und wie Szenen in der Rohfassung bzw. in einer ersten Skizze aussahen. Dabei bekommt man auch einen Einblick in den Zeichenstil und das Design der Animationen. Dazu gibt es noch den Teaser, den Trailer zum Film und eine Trailershow sowie eine Bildergalerie. Bei den Extras hätte man sich evtl. noch ein Interview mit Regisseur Tomm Moore und mit Schauspieler Brendan Gleeson gewünscht, der als Synchronsprecher hierbei tätig war.


Fazit:
Ein ungewöhnlicher Zeichenstil, eine interessante Geschichte und eine besondere Umsetzung zeichnen Die Melodie des Meeres aus. Der irische Animationsfilm ist einfach ein andersartiger Streifen und hebt sich stark von der Masse ab.

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by Morteza Wakilian
Bilder © KSM GmbH




Die Melodie des Meeres - Trailer