Die Köchin und der Präsident - Blu-ray

Blu-ray Start: 10.05.2013
FSK: 0 - Laufzeit: 98 min

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Inhalt

Die Köchin Hortense Laboire aus der französischen Provinz staunt nicht schlecht: Der Elysée Palast fragt an, ob sie als Leibköchin des französischen Präsidenten für dessen persönliche Speisekarte zuständig sein möchte. Eine Herausforderung die Hortense nur zu gerne annimmt. Dank ihrer forschen und unkonventionellen Art schafft sie es schon bald sich in der eingeschworenen Männerdomäne des Palasts zu behaupten. Ihre authentische und bodenständige Küche verzückt das französische Staatsoberhaupt und versetzt ihn zurück in längst vergessene Kindertage. Immer öfter schleicht sich der Präsident auch nachts in ihre Küche, um über erlesene Rotweine und feinste Trüffel zu sinnieren. Doch die Gunst des Präsidenten bringt Hortense manche Neider ein und ihr unorthodoxer Stil passt sich Etikette und Bürokratie nur schwer an. Bald muss sie sich entscheiden, ob sie weiter für den wichtigsten Mann im Staat kochen möchte.

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Blu-ray Details

Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Alamode
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Französisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Making of
- Trailer

DVD und Blu-ray | Die Köchin und der Präsident

Blu-ray
Die Köchin und der Präsident Die Köchin und der Präsident
Blu-ray Start:
10.05.2013
FSK: 0 - Laufzeit: 98 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Die Köchin und der Präsident Die Köchin und der Präsident
DVD Start:
10.05.2013
FSK: 0 - Laufzeit: 95 min.

Blu-ray Kritik - Die Köchin und der Präsident

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


„Die Köchin und der Präsident“ (OT: Les saveurs du Palais) beruht auf einer wahren Begebenheit, erzählt der Film doch aus dem Leben der Köchin Danièle Delpeuch, die in den späten 1980er Jahren den französischen Präsidenten François Mitterrand bekochte. Mit diesem Wissen erstaunt es ein wenig, dass der Film nicht etwa in Paris und Umgebung, sondern in der Antarktis, viele tausend Kilometer entfernt, beginnt, wo Hortense Laborie (Catherine Frot) die Arbeiter bekocht. Im nächsten Schnitt blicken wir auf ihr früheres, beschauliches Leben in der französischen Provinz, wo sich die Köchin, der französischen Hausmannskost verschrieben hat. Wir erleben mit, wie erstaunt Hortense ist, als sie erfährt, dass der Lobgesang auf ihre Kochkünste bis in die französische Hauptstadt vorgedrungen ist und sie auf ein Vorstellungsgespräch eingeladen wird: Ein ranghoher Politiker wünscht sie als persönliche Köchin. Wohin die Reise geht, will Hortense in der Limousine wissen, die sie durch Paris fährt. In die 55, rue du Faubourg-Saint-Honoré, ist die Antwort. Seit 300 Jahren Sitz des Élysée-Palastes. Denn kein geringerer als der französische Präsident (Jean d’Omesson) selbst möchte die Kochkünste Hortenses genießen.

In Rückblicken wird nun das Leben von Hortense alias Danièle Delpeuch als Köchin im Élysée-Palast (gedreht wurde übrigens an Originalschauplätzen im Präsidentenpalast), beschrieben, dabei wird immer wieder zwischen den beiden Erzählsträngen hin- und her geschnitten. Die Szenen in der Antarktis fand ich weniger spannend und schön anzusehen als die im Palast. Sie haben natürlich ihre Berichtigung, weil sie zeigen sollen, dass Hortense die berechtigte Anerkennung für ihre Kochkünste erst richtig unter den einfachen Arbeitern erhalten hat und nicht in den vornehmen Hallen des Palastes, dennoch hätte mir „Die Köchin und der Präsident“ ohne die Antarktis besser gefallen. Gut, dass mit Catherine Fort deshalb eine Frau im Mittelpunkt der Geschichteeine starke Frau steht, die zu begeistern weiß. Es ist eine Freude, ihr bei der Arbeit zuzusehen, wie sie sich gegen die anderen, ausschließlich männlichen Köche behauptet. Ihr Schauspiel entzieht sich jeder negativen Kritik, sie trägt ihre Rolle wunderbar. Ebenfalls überaus reizend fand ich Jean d’Omesson als französischen Präsidenten, dem aber leider zu wenig Screentime zugestanden wurde. Zusammen gaben die beiden ein prima Paar ab. Der dritte Hauptdarsteller ist natürlich das Essen, das so köstlich und perfekt in Szene gesetzt wird, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Selbst, wenn nur über das Menü geredet wird, bekommt man Hunger. Es ist also ratsam, den Film als Appetitanreger zu sehen.

Die Blu-ray erfreut Augen und Ohren mit einem brillanten Bild und einem ebensolchen Ton (DTS-HD MA 5.1). Unter dem Menüpunkt Extras befinden sich zwar nur das Making of und ein Trailer, dafür dauert das Making of aber gut 1 ¼ Stunden.

Mein Fazit: Regisseur Christian Vincent serviert einen schmackhaften Film, der neben wunderbar anzusehenden Gerichten auch mit großartigen Darstellern punktet. Allerdings fehlt gerade dem zweiten Erzählstrang ein wenig die Würze.

by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Alive / Alamode