Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes - Blu-ray

Blu-ray Start: 16.07.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min

Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Sie fliehen vor den Schrecken des Zweiten Weltkriegs und landen im Horror: Eine Gruppe von acht Schulkindern, die vor den deutschen Bombenangriffen aus London evakuiert wurde, kommt mit ihrer Direktorin Jean Hogg (Helen McCrory) und der jungen Lehrerin Eve Parkins (Phoebe Fox), in das halb verfallene Dorf Crythin Gifford. Ziel ihrer Reise ist das alte Eel Marsh House auf einer Insel, die nur über den Nine Lives Damm zu erreichen ist. Doch ihre Anwesenheit weckt eine böse Macht, die das von der Welt abgeschnittene Gebäude seit Jahrzehnten heimsucht: Die Frau in Schwarz. Der rächende Geist tritt aus der Dunkelheit hervor, zieht die Bewohner des Hauses immer tiefer in einen Strudel aus Angst und Schrecken und bringt die grausamen Geheimnisse des Ortes zum Vorschein...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- 2 Featurettes
- Interviews mit den Darstellern Jeremy Irvine und Helen McCrory, Regisseur Tom Harper und Produzent Simon Oakes
- Deutsche und Original-Kinotrailer
- Original-Teaser
- Programmtipps
- Wendecover

DVD und Blu-ray | Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes

Blu-ray
Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes
Blu-ray Start:
16.07.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes
DVD Start:
16.07.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min.

Blu-ray Kritik - Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 5/10


Sie fliehen vor den Schrecken des Zweiten Weltkriegs und landen im Horror: Eine Gruppe von acht Schulkindern, die vor den deutschen Bombenangriffen aus London evakuiert wurde, kommt buchstäblich bei Nacht und Nebel mit ihrer Direktorin Jean Hogg und der jungen Lehrerin Eve Parkins in das halb verfallene Dorf Crythin Gifford. Ziel ihrer Reise ist das alte Eel Marsh House auf einer vorgelagerten Insel, die nur über den Nine-Lives-Damm zu erreichen ist. Doch ihre Ankunft weckt eine böse Macht, die das von der Welt abgeschnittene Gebäude seit Jahrzehnten heimsucht: die Frau in Schwarz.

Kritik:
Im Jahr 2012 sorgte ein neuer Gruselfilm für Aufsehen, sein Name: 'Die Frau in Schwarz' (OT: 'The Woman in Black'). Für die Regie des 15 Millionen US-Dollar teuren Projekts zeichnete sich James Watkins ('Eden Lake') verantwortlich, der den Stoff nach einem Drehbuch von Jane Goldberg (' X-Men: Zukunft ist Vergangenheit', 'Kingsman: The Secret Service') umsetzte. Der Film basiert dabei auf der gleichnamigen Romanvorlage von Autorin Susan Hill aus dem Jahr 1983. Weltweit lief die Filmadaption mit Daniel Radcliffe ('Harry Potter') in der Hauptrolle recht gut im Kino und spielte knapp 128 Millionen in die Kassen der Hammer Film Productions. Da ist es kaum verwunderlich, das schon kurz darauf eine Fortsetzung angekündigt wurde, für dessen Drehbuch Jon Croker engagiert wurde, der allerdings von Romanautorin Susan Hill zusätzlich beraten wurde. Im Regiestuhl nahm diesmal Tom Harper Platz, der sich zuvor mit der TV-Serie 'Peaky Blinders' einen Namen gemacht hat. Ob seine Fortsetzung des Gruselfilms an die Klasse des Originals heranreicht, decken wir nun in unserer Blu-ray-Kritik auf.

Die Handlung von 'Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes' setzt über 40 Jahre nach dem ersten Teil ein und spielt im Jahr 1941 während des Zweiten Weltkrieges. Als Schutz gegen deutsche Bombenangriffe auf London werden einige Schulkinder von den zwei Lehrerinnen Eve Parkins (Phoebe Fox) und Jean Hogg (Helen McCrory) aufs Land evakuiert. Dort, in Crythin Gifford, steht das seit Jahrzehnten leerstehende Eel Marsh Haus, das sie als Unterschlupf nutzen wollen. Vom heruntergekommenen Gebäude sind alle nicht gerade angetan und auch der Umstand, dass das Haus auf einer winzigen Insel liegt, die nur über eine Straße bei Ebbe befahrbar ist, sorgt nicht gerade für Begeisterung. Da sie aber keine andere Wahl haben, fügen sie sich in ihr Schicksal und versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Doch bereits in der ersten Nacht ereignen sich seltsame Dinge und der vermeintlich sichere Ort entpuppt sich für Eve und die Kinder zu einer großen Gefahr. Im alten Eel Marsh Anwesen spukt es nämlich, denn die Frau in Schwarz scheint noch immer keine Ruhe gefunden zu haben.

Wer den Vorgänger verpasst haben sollte, hat tatsächlich etwas verpasst, zwingend gesehen haben muss man diesen allerdings nicht, um der Handlung des zweiten Teils folgen zu können. Die Geschichte von 'Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes' beginnt dabei recht verheißungsvoll und bietet auch zahlreiche stimmige Momente. Zu nennen wären hier das erneut sehr düstere Landschafts-Setting, das marode Eel Marsh Haus sowie die Frau in Schwarz selbst, welche allesamt erstklassig rüberkommen. Perfekt besetzt in ihrer Rolle als Lehrerin beziehungsweise Erzieherin ist ebenfalls die junge Phoebe Fox ('One Day'), die sich im Verlauf der Handlung vom zurückhaltenden Frauenzimmer zur unerschrockenen Kämpferin entwickelt. Allerdings fällt der Spannungsbogen nach knapp 30 Minuten drastisch ab und es wird nur noch eine Schreck-Sequenz an die Nächste gehängt. An sich ist das ja nicht verkehrt und in diesem Genre sogar ganz normal, jedoch ist es wahrlich traurig, wenn sich ein Horror- beziehungsweise Gruselfilm ausschließlich auf dieses eine Prinzip beschränkt. Wer auf diese Art von Film steht, der wird womöglich an der Fortsetzung Gefallen finden, hartgesottene Gruselfans werden hingegen schnell gelangweilt sein, da der Film nichts Neues bietet und noch nicht einmal das Finale überzeugend ausgefallen ist.

In Sachen Bildqualität hat 'Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes' mit bekannten Schwächen des Genres zu kämpfen. In helleren Szenen ist der im Seitenverhältnis von 2.40:1 (16:9) gehaltene Transfer schön scharf und auch kaum anfällig für Filmkorn. In dunkleren Szenen mangelt es hingegen an Durchzeichnung, das Bild ist deutlich weicher und auch Filmkorn tritt hier vermehrt auf. Insgesamt kann man aber mit der Qualität zufrieden sein, denn das Farbbild kann als gelungen bezeichnet werden und auch der Schwarzwert weiß zu gefallen. An der Soundausstattung gibt es hingegen überhaupt nichts auszusetzen. Concorde hat dem Film in Deutsch und im englischen Originalton jeweils verlustfreie DTS-HD Master Audio 5.1-Tonspuren spendiert, welche beide räumlich abgemischt wurden und die sehr kraftvoll, aber dennoch homogen klingen. Mit Marco Beltrami ('Wolverine: Weg des Kriegers', 'Snowpiercer') und Marcus Trumpp hat man zudem fähige Filmkomponisten für das Projekt engagiert, die hier wie schon beim Vorgänger wieder eine erstklassige Arbeit geleistet haben und dem Film mit ihrem stimmigen Score die nötige Atmosphäre verleihen.

Die enthaltenen Extras sind zwar etwas übersichtlich ausgefallen, sind allerdings erfreulicherweise keinesfalls werbelastig sondern überaus informativ ausgefallen. Das Bonusmaterial teilt sich wie folgt auf:
▪ Vortrailer zu 'Die Bestimmung: Insurgent' (1:37 min.) ▪ Grusel-Drehorte (5:05 min.)
▪ Der Schleier wird gelüftet (13:40 min.)
▪ Interviews:
▪ Jeremy Irvine / Harry Burnstow (8:30 min.)
▪ Helen McCrory / Jean Hogg (1:38 min.)
▪ Tom Harper / Regisseur (5:38 min.)
▪ Simon Oakes / Produzent (2:00 min.)
▪ Entfallene Szenen (2:30 min.)
▪ Trailer:
▪ Deutscher Kinotrailer (1:02 min.)
▪ Original-Teaser (1:02 min.)
▪ Original-Kinotrailer (2:26 min.)
▪ Programmtipps:
▪ Girlhouse (2:23 min.)
▪ Stephen Kings A Good Marriage (1:57 min.)
▪ Brake (2:15 min.)
▪ Wendecover

Sehenswert sind hier vor allem die zwei enthaltenen Featurettes, die einen Blick auf die verschiedenen Drehorte der Produktion gewähren und auch zahlreiche Hinter-den-Kulissen-Szenen beinhalten. Erwähnenswert ist zudem, dass bis auf die 'Interviews' sämtliche Extras in HD vorliegen und auch deutsch untertitelt sind. Erfreulich ist außerdem, dass die Blu-ray ein Wendecover ohne störendes FSK-Logo beinhaltet.


Fazit:
Im Vergleich zum ersten Teil ist diese Fortsetzung leider eine echte Enttäuschung. Die Aufmachung sowie die Darsteller können zwar überzeugen und auch die Blu-ray-Umsetzung weiß durchaus zu gefallen, inhaltlich bietet der Film jedoch nichts Neues und hängt ab der 30sten Spielminute bloß nur noch eine Schreck-Sequenz an die Nächste. Hier wäre sicherlich mehr drin gewesen.

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by Roland Nicolai
Bilder © Concorde Home Entertainment