Die Eiserne Lady - Blu-ray

Blu-ray Start: 19.07.2012
FSK: 6 - Laufzeit: 105 min

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Inhalt

DIE EISERNE LADY (The Iron Lady) erzählt die Geschichte von Margaret Thatcher, der ersten weiblichen Regierungschefin Europas. Sie kam aus einfachem Hause: Ihr Vater war Kolonialwarenhändler, methodistischer Laienprediger und Bürgermeister ihrer Geburtsstadt, die Mutter gelernte Hausschneiderin. Margret Thatcher hob Grenzen zwischen Geschlechtern und Klassen auf und behauptete sich in einer bis dahin von Männern dominierten Welt. Sie war unverwechselbar in Stil, Gestus, politischer Haltung, bei der Durchsetzung ihrer Ziele. Dafür wurde sie von den einen gefürchtet, von den anderen verehrt. Ein Mythos. Der Film erzählt auch eine Geschichte über die Macht in der Politik, und welchen Preis man dafür bezahlen muss. Gleichzeitig ist er ein überraschendes und intimes Porträt einer außergewöhnlichen und komplexen Frau.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Making-of
- 6 Featurettes
- Interviews mit Meryl Streep, Jim Broadbent und Regisseurin Phyllida Lloyd
- Dt. und Original-Kinotrailer - Wendecover

DVD und Blu-ray | Die Eiserne Lady

Blu-ray
Die Eiserne Lady Die Eiserne Lady
Blu-ray Start:
19.07.2012
FSK: 6 - Laufzeit: 105 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Die Eiserne Lady Die Eiserne Lady
DVD Start:
19.07.2012
FSK: 6 - Laufzeit: 101 min.

Blu-ray Kritik - Die Eiserne Lady

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 8/10


Unglaubliche 17 Mal wurde Meryl Streep bereits für den Oscar nominiert und zuletzt konnte sie mit ihrer Rolle der britischen ehemaligen Premierministerin Margaret Thatcher im Biopic „Die Eiserne Lady“ ihren dritten Gewinn dabei einstreichen.

Die Mischung aus Filmbiographie und Drama zeigt in mehreren Rückblenden den Aufstieg und späten Fall der ersten Frau, die je Premierministerin geworden ist: Margaret Thatcher (Meryl Streep, „Der Teufel trägt Prada“). Aus einer mittelständischen Familie kommend und mit ihrer Rolle als Frau hat sie es schwer, sich in der von Männern dominierten Politikwelt durchzusetzen. Doch die willensstarke und etwas eigenwillige Thatcher kämpft sich bis an die Spitze des britischen Reichs, auch wenn sie dabei nicht immer von ihrem Mann Denis (Jim Broadbent, „Gangs of New York“) unterstützt wird.
Der episodenähnliche Stil des Films wird durch die Gegenwart abgerundet, in der eine um ihren Mann trauernde demente Frau sich ihrem Schicksal beugt und auf ihr Leben zurückschaut.

Neben „J. Edgar“ ist „Die Eiserne Lady“ das zweite große Biopic dieses Jahr und hat seiner Konkurrenz glücklicherweise viel voraus. Regisseurin Phyllida Lloyd, die nun nach „Mamma Mia“ erst ihren zweiten Kinofilm dreht, ist genau die richtige Frau für den Job – und das nicht nur aufgrund ihrer Fähigkeit, die Welt einer Frau besser zu verstehen. Die Entscheidung für eine humane Laufzeit von rund 105 Minuten kommt dem Film insofern zugute, dass erst gar keine allzu großen Längen aufkommen, wie es bei „J. Edgar“ der Fall war.
Außerdem hat nicht nur Meryl Streep ihren dritten Oscar mit ihrer Performance als alternde und geistig abwesende Frau mehr als verdient, auch das Make-up wurde zu Recht mit einem Oscar geehrt. Somit entsteht ein fließender Übergang, der den Altersunterscheid deutlich macht und trotzdem realistisch wirkt. Realität ist obendrein ein großes Motto, denn durch zahlreiche Archivaufnahmen und die Konzentration auf alle Bereiche von Thatchers Leben wird eine größtmögliche Authentizität gewährleistet.

Das Bild der Blu-ray ist recht ordentlich, obwohl es zu Anfang oft an Schärfe mangelt. Der deutsche Ton ist passabel synchronisiert und in DTS-HD vorliegend, allerdings empfiehlt sich hier die englische Tonversion auch einmal wieder, denn der britische Akzent ist nett anzuhören und wirkt sich positiv auf die Authentizität aus! Besonders lobenswert sind die Extras, die neben einem fast halbstündigen Making-of ebenfalls zahlreiche Interviews, Hintergrundinformationen und Interessantes bereithalten. Diese Fülle an Specials wird durch einige interessante Programmtipps perfekt abgerundet.

Fazit: „Die Eiserne Lady“ überzeugt nicht nur durch brillante Schauspieler und durch eine authentische Maske, sondern auch durch den flüssigen Ablauf des Films und die Fähigkeit, dem Zuschauer die Präsenz der damaligen wirtschaftlichen und sozialen Probleme näher zu bringen. Definitiv eines der besten Biopics der letzten Filmjahre, dass auch Uninteressierten gefallen dürfte!

by Yannik Riedl
Bilder © Concorde Home Entertainment