Devil's Pass - Blu-ray

Blu-ray Start: 28.01.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 101 min

Devil's Pass Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Fünf amerikanische Studenten wollen einem seit 50 Jahren ungelösten Rätsel auf die Spur kommen. Eine ganze Gruppe erfahrener Bergsteiger stirbt 1959 in einer Februarnacht im Ural am "Berg der Toten". Sie müssen ihr Lager panikartig verlassen haben, denn ihre Zelte wurden von innen aufgerissen. Einige sind fast nackt, ihre Körper weisen schwerste innere Verletzungen auf ohne Spuren äußerer Gewalteinwirkung. Bei einer Leiche fehlt die Zunge. Kleidungsstücke sind radioaktiv verstrahlt. Viele Theorien ranken sich um den Fall, von militärischen Experimenten über Aliens bis zum Yeti.

Die Studenten folgen den Spuren der Toten. Sie schlagen an der gleichen Stelle ihr Lager auf, als ihre technischen Geräte plötzlich versagen. Die Verbindung zur Außenwelt ist abgerissen, der Albtraum beginnt ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Making of
- Originaltrailer
- Trailershow

DVD und Blu-ray | Devil's Pass

Blu-ray
Devil's Pass Devil's Pass
Blu-ray Start:
28.01.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 101 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Devil's Pass Devil's Pass
DVD Start:
28.01.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 97 min.

Blu-ray Kritik - Devil's Pass

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 6/10


Dass Renny Harlin eine frostige Bergwelt als Kulisse für einen spannenden Abenteuerfilm durchaus zu nutzen weiß, hat er bereits im Jahr 1993 mit dem spannenden Sylvester Stallone Actioner „Cliffhanger“ bewiesen und auch in „Devil´s Pass“ sorgt er mit dem Handlungsort für eine gelungene Atmosphäre. Doch abgesehen davon kann „Stirb Langsam 2“ – Regisseur Harlin mit seinem Found-Footage Thriller leider nicht so recht an alte Glanzzeiten anknüpfen. Denn „Devil´s Pass“ beinhaltet neben allerlei Drehbuchpatzern auch ein unglaublich schwaches Ende, das dem Film rückwirkend jeglichen Authentizitätsanspruch raubt und das Gesamtbild somit spürbar belastet.

Eine Gruppe ambitionierter und abenteuerlustiger Studenten begibt sich auf eine Forschungsreise nach Russland, um am Ural den Tod einer Gruppe von Bergsteigern zu untersuchen, die dort vor über einem halben Jahrhundert unter mysteriösen Umständen ihr Leben ließen. Der finstere Berg trägt seither den Namen „Berg der Toten“ und macht dieser Bezeichnung schon sehr bald wieder alle Ehre. Die Studenten folgen exakt der Route, die Igor Djatlow und sein Team einst beschritten und untersuchen die Spuren ihrer Vorgänger. Was zunächst als spaßiges Abenteuer beginnt, wird schon bald zu tödlichem Ernst...

Das mysteriöse Unglück am Djatlow-Pass, bei dem 1959 eine Gruppe von Bergsteigern ums Leben kam, bietet jede Menge Potential für eine packende filmische Adaption, weshalb die Verarbeitung der Ereignisse zu einem Horrorfilm durchaus sinnig erscheint. Die Erzählstruktur kommt anfangs noch angenehm unkonventionell und frisch daher. So reichert der Regisseur seine Horrorgeschichte beispielsweise mit inhaltlich ergänzenden Nachrichten-Ausschnitten oder unglaublich echt wirkenden Fotos vergangener Tage an, die der Story ein spürbares Maß an Authentizität verleihen. Allerdings ist von dieser Originalität im solide inszenierten Mittelteil nicht mehr viel zu spüren – hier wird genretypisch gezittert, geflüchtet und gestorben. Dennoch wird die Spannung vergleichsweise hoch gehalten, was vor allem der gelungenen Schneekulisse und dem konsequenten Found-Footage Look zu verdanken ist. Leider entgleitet Harlin die Handlung seines Horrorfilmes mit fortlaufender Spielzeit jedoch sukzessive, bis sie sich schließlich in einem an peinlichen CGI-Albernheiten kaum zu überbietenden Finale verliert. Schade.
Die Darsteller liefern alle eine recht überzeugende Leistung ab, auch wenn man von vornherein keine große Schauspielkunst erwarten sollte - es handelt sich ja schließlich auch um einen reinen Genrefilm. Im Rahmen der Filmhandlung können die Schauspieler jedoch alle nötigen Emotionen und Interaktionen aufbieten, die zum Funktionieren der Handlung nötig sind. Doch gegen das enttäuschende letzte Filmdrittel vermögen sie auch nichts auszurichten.

Bild- und Tonqualität der Blu-ray lassen keine Wünsche offen und ermöglichen ein ungestörtes Eintauchen in die frostige Bergwelt rund um den Djatlow-Pass. Allerdings empfehle ich jedem Zuschauer die englische Originalversion, da die deutsche Sprachfassung alles andere als ein Beispiel gelungener Synchronisationskunst ist und stellenweise sogar unfreiwillig komisch wirkt. Zusätzlich befinden sich noch ein etwa 10 Minuten langes Making-of und der Trailer mit auf der Disc, hier wäre allerdings etwas mehr drin gewesen.

Fazit:
In Anbetracht Renny Harlins früherer Werke handelt es sich bei „Devil´s Pass“ leider um eine herbe Enttäuschung. Betrachtet man den Found-Footage Film jedoch losgelöst vom Œuvre des Regisseurs, kann man trotz des albernen Endes durchaus einige unterhaltsame Filmminuten erleben.

by Jonas Hoppe
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment