Destroyer - Blu-ray

Blu-ray Start: 18.07.2019
Digital VoD: 12.07.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 122 min

Destroyer Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Ein Mordfall wie jeder andere - so scheint es. Erin Bell (NICOLE KIDMAN), Polizistin in Los Angeles wird schnell eines Besseren belehrt: Indizien am Tatort deuten darauf hin, dass eine verschollen geglaubte Person aus ihrer Vergangenheit wieder zurück ist. Silas (TOBY KEBELL) ist der Grund, warum Erin heute ein Schatten ihrer selbst ist, eine gebrochene, innerlich wie äußerlich zerstörte Frau, die durch ihr Leben stolpert wie eine Untote. 17 Jahre sind vergangen, seit Erin als verdeckt arbeitende FBI-Agentin Silas zum ersten Mal auf der Spur war. Damals endete die Ermittlung in einer Katastrophe. Jetzt sieht Erin die Gelegenheit gekommen, ihre Sünden von einst wieder gut zu machen und Silas zur Strecke zu bringen. Koste es, was es wolle...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
• Mini-Making-of
• Interviews
• Deutscher Trailer und Original-Kinotrailer
• Programmtipps
• Wendecover

DVD und Blu-ray | Destroyer

Blu-ray
Destroyer Destroyer
Blu-ray Start:
18.07.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 122 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Destroyer Destroyer
DVD Start:
18.07.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 117 min.

Blu-ray Kritik - Destroyer

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 8/10


Erin Bell (Nicole Kidman) ist eine ehemalige verdeckte Ermittlerin. Vor 17 Jahren hat sie mit ihrem Kollegen Chris (Sebastian Stan) versucht, den Bandenboss Silas (Toby Kebbell) zu verhaften. Diese verdeckte Ermittlung scheiterte aber und deshalb ist Erin seitdem frustriert und am Boden zerstört. Selbst 17 Jahre danach leidet sie immer noch darunter und griff derweil zum Alkohol. Sie arbeitet nun als Kriminalbeamtin und als eine mysteriöse Leiche gefunden wurde, scheint es so, als ob ihre Vergangenheit sie wieder einholen würde.

Erin Bell (Nicole Kidman)
Erin Bell (Nicole Kidman) © Concorde Home Entertainment
„Destroyer“ startet direkt am Anfang mit der Einführung des Charakters Erin. Dies geschieht allerdings nur durch Einstellungen, wo sie im Auto ganz simpel andere Leute beobachtet. Sie spricht nicht, keine anderen Personen sprechen und man hört alle Geräusche nur gedämpft. Aber das passive Beobachten reicht, um ihren Charakter zu erläutern. Am Aussehen lässt sich feststellen, dass sie nicht viel Wert auf ihr Äußeres legt, dass sie kaum geschlafen hat und dass ihr Lebenswille sehr gering ist. Im Auto erkennt man viele leere Flaschen und auch sonst ist es ziemlich unordentlich. Als sie dann die Benachrichtigung über den Mord erhält, begibt sie sich dorthin und erkennt deutliche Parallelen zu ihrem Undercover-Auftrag. Ab diesem Zeitpunkt springt der Film 17 Jahre zurück und erzählt die Anfänge ihrer geheimen Mission. Der Film erzählt nun im Wechsel über Probleme, die sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart aufgekommen sind beziehungsweise aufkommen.

Shelby (Jade Pettyjohn) und Erin Bell (Nicole Kidman)
Shelby (Jade Pettyjohn) und Erin Bell (Nicole Kidman) © Concorde Home Entertainment
Ab einem gewissen Punkt tritt Erins Tochter Shelby (Jade Pettyjohn) in die Handlung ein und ab da dreht sich der Film leider im Kreis. Sie hat einen Freund, den Erin nicht akzeptiert und es kommt mehrmals zu Auseinandersetzungen. Diese bringen den Film nicht weiter und strecken einfach nur die Handlung. Leider kommt dabei Erins Kollege Chris ein wenig zu kurz, da in den wenigen Momenten des Beisammenseins eine wunderbare Synergie entsteht. Mehr gemeinsame Szenen hätten dem Film einen deutlichen Mehrwert gegeben. Denn genau auf die Charakterbindungen setzt der Film. Vor allem im Vergleich von Vergangenheit und Gegenwart entstehen fantastische Momente, die eindeutig zu den Highlights des Films zählen. Die Regisseurin Karyn Kusama („The Invitation“) setzt in ihrem Film vor allem auf Nicole Kidman („The Killing of a Sacred Deer“/„Der verlorene Sohn“), welche eine unglaubliche Performance ablegt. Sie sieht optisch komplett anders aus und zeigt viele neue Ebenen ihrer Schauspielkunst. Vor allem mit Sebastian Stan („Der Marsianer“/„Captain America: The Winter Soldier“) gibt sie eine super Synergie ab, obwohl die beiden zusammen nur recht kurz zu sehen sind. Als Antagonist leistet auch Toby Kebbell („Kong: Skull Island“/„Sieben Minuten nach Mitternacht“) große Arbeit, da er vor allem in der vergangenheitlichen Ebene einen interessanten und vielseitigen Charakter spielt.

Chris (Sebastian Stan) und Erin Bell (Nicole Kidman)
Chris (Sebastian Stan) und Erin Bell (Nicole Kidman) © Concorde Home Entertainment
Bild:
Das Bild ist sehr kontrastarm, rauscht aber zu keiner Zeit. Die Kamerafrau Julie Kirkwood („The Blackcoat´s Daughter“) kreiert sehr wertige Bilder, welche immer stark an die Emotionen von Erin angelegt sind. Der Zuschauer wird so zu einem ständigen Teil von der Protagonistin.
Ton:
Den Ton gibt es in der originalen und synchronisierten Fassung als DTS-HD 5.1 Master Audio und es kommt zu keinerlei Überlappungen der Tonspuren. Der Komponist Theodore Shapiro („Der Teufel trägt Prada“/„Tropic Thunder“) hat einen sehr interessanten Soundtrack zusammengestellt, der permanent den Film grandios auditiv untermalt.

Extras:
Bei den Extras befinden sich leider nur ein paar Interviews mit der Regisseurin und dem Cast, sowie ein kleines Making-of.


Fazit:
„Destroyer“ überzeugt vor allem mit einer nicht wiederzuerkennenden Nicole Kidman, welche selbst 17 Jahre später immer noch den Fehlern aus ihrer Vergangenheit nachtrauert. Dabei wird die Geschichte in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt, sodass die Charaktere sehr interessant beleuchtet werden. Leider hält sich der Film zu lange mit der Mutter-Tochter-Beziehung auf und zeigt zu wenig von der Beziehung der beiden fantastischen Protagonisten.

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by René Fischell
Bilder © Concorde Home Entertainment




Destroyer - Trailer