Desperados - Blu-ray

Blu-ray Start: 17.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 94 min

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Inhalt

Leonardo Batiz (Jordi Mollà) ist der Boss einer vierköpfigen Verbrecherbande. Bei einem spektakulären Banküberfall erbeutet das Team 12 Millionen Dollar. Als sie ihre Beute in klingende Münze verwandeln wollen, ist "Der Texaner" (Celso Bugallo) die erste Adresse – eine ganz große Nummer, wenn es um krumme Dinger geht. Doch dann geht alles ganz schnell und ganz schief: fremde Killer tauchen auf, richten ein Blutbad an und verschwinden mit den Millionen. Im Nu steht Batiz mit leeren Händen da. Auf der Jagd nach dem Geld müssen er und seine Komplizen erkennen, dass sie in eine hinterhältige Falle getappt sind.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 3L Vertriebs GmbH & Co. KG
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Spanisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Deutscher Trailer (SD), Spanischer Trailer (SD), Bildergalerie (SD), Trailershow (SD)

DVD und Blu-ray | Desperados

Blu-ray
Desperados Desperados
Blu-ray Start:
17.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 94 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Desperados Desperados
DVD Start:
17.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 91 min.

Blu-ray Kritik - Desperados

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 4/10


Bereits 2007 in Mexiko gedreht, erscheint „Desperados“ (nicht zu verwechseln mit Robert Rodriguez‘ „Desperado“ aus der „El Mariachi“-Trilogie!) nun in Deutschland auf Blu-ray. Regisseur Alejandro Lozano („Matando Cabos“) hat sich mit seiner Produktion viel vorgenommen, denn Genreparallelen zu großen Hollywood-Streifen wie der „Ocean‘s“-Trilogie oder entfernt auch zu „Smokin‘ Aces“ sind nicht zu übersehen.

Den vier Bankräuber Carlos Sanchez (Tony Dalton, „Matando Cabos“), Leonardo Batiz (Jordi Mollà, „Blow“), Leserio Dominguez (Silverio Palacios, „Die Legende des Zorro“) und Monica Silvari (Ana de la Reguera, „Cowboys & Aliens“) gelingt der ganz große Coup, wenn sie bei einem Überfall über zwölf Millionen Dollar erbeuten. Beim Waschen des Geldes soll ihnen der „Texaner“ (Celso Bugallo, „Das Meer in mir“) helfen. Doch während der Übergabe wird die Gangstergruppe von maskierten Killern angegriffen und muss sich aufteilen. Weder der „Texaner“, noch Sanchez und seine Gruppe wissen, wo sich das Geld befindet. Auf der Suche nach der verlorenen Beute müssen sie feststellen, dass sie gelinkt wurden.

Der Film beginnt furios mit einem bis ins kleinste Detail geplanten Banküberfall, welcher durchaus über Potenzial verfügt und als eine gute Einleitung verstanden werden kann. Finesse, Lässigkeit und akkurate Musik prägen diese ersten 15 Minuten. Danach endet die Kreativität der hochgelobten Produzenten von „Rec“ und „The Machinist“ leider auch schon. Es folgt ein altbekannter Mix aus wackelig gefilmten Verfolgungsjagden, 08/15-Dialogen und unerträglich schlecht editieren Schießereien. Besonders schlimm ist die Kameraführung während jeglicher Actionsequenzen, die entweder auf einen völlig betrunkenen Kameramann schließen lassen oder auf ein restlos unfähiges Post-Production-Team. Die ständigen Wackelsequenzen sind maßlos übertrieben und stören den Filmgenuss enorm. Ärgerlicherweise bieten die restlichen Szenen auch nur einen sehr schwachen Abklatsch durchschnittlicher Actionstreifen – das hat man alles schon einmal besser gesehen.
Schauspieltechnisch überzeugt leider keiner der Darsteller; zuzuschreiben ist dies aber auch dem schlecht konstruierten Skript, welches weder Weiterentwicklungen der Darsteller berücksichtigt, noch sich um zahlreiche Logiklöcher schert.
Dabei kann den Film auch das für die „Ocean’s“-Filme typische Ende nicht mehr aus der Misere führen – Kapitulation!

Bild- und tontechnisch bewegt sich die Blu-ray im Mittelpunkt. Einige der Szenen wirken nicht sonderlich scharf, was vor allem der zu schnellen Kameraführung zuzuschreiben ist.
Während Dialoge und Musik gut abgemischt sind, klingen die Schusseffekte zu blechern.

Neben diversen Trailern hat das Bonusmaterial nur eine Bildergalerie zu bieten, welche nicht einmal in HD vorliegt.

Fazit: Nach einem vielversprechenden Start floppt der mexikanische Indie-Streifen und verirrt sich in einem Wust aus Genreplagiaten, welche ein inhaltlich schwaches Drehbuch zur Folge haben. Das Geld für den Film ist in einem Sixpack „Desperados“ besser angelegt.

by Yannik Riedl
Bilder © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG