Der große Trip - Wild - Blu-ray

Blu-ray Start: 21.05.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 115 min

Der große Trip - Wild Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

DER GROSSE TRIP - WILD ist die wahre Geschichte eines außergewöhnlichen Abenteuers: Nach Jahren des ziellosen Umhertreibens, einer Heroinsucht und dem Ende ihrer Ehe, trifft Cheryl Strayed (Reese Witherspoon) eine wagemutige Entscheidung. Verfolgt von Erinnerungen an ihre Mutter Bobbi (Laura Dern) und ohne jegliche Wandererfahrung begibt sie sich völlig allein auf einen Trip der Extreme. Drei Monate lang kämpft sie sich fast zweitausend Kilometer über die Höhenzüge des Pacific Crest Trail an der US-Westküste von Südkalifornien bis in den Norden Oregons. Eindringlich, kraftvoll und visuell beeindruckend zeigt DER GROSSE TRIP - WILD die Gefahren, Schrecken und Freuden dieses kräftezehrenden Fußmarsches, der sie Schweiß, Blut und Nerven kostet, aber gleichzeitig stärker macht und letztlich heilt.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Entfallene Szenen
- Die echte Cheryl Strayed
- Die originalen Drehorte
- Wie viel wiegt Cheryls Monster?
- Interaktive Karte zum Fernwanderweg Pacific Crest Trail
- Audiokommentar von Jean-Marc Vallée, Bruna Papandrea und David Greenbaum
- Original Kinotrailer
- Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Der große Trip - Wild

Blu-ray
Der große Trip - Wild Der große Trip - Wild
Blu-ray Start:
21.05.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 115 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Der große Trip - Wild Der große Trip - Wild
DVD Start:
21.05.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 110 min.

Blu-ray Kritik - Der große Trip - Wild

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 8/10


„Der große Trip – Wild“ von Jean-Marc Vallée („Dallas Buyers Club“) zählte dieses Jahr zu einem der großen Oscarkandidaten. Nur ganz knapp entging der Goldmann Reese Witherspoon für die weibliche Hauptrolle. Sie verkörpert Cheryl Strayed, basierend auf deren Biografie „Der große Trip: Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst“ über ihren Selbstfindungs- und Wandertrip auf dem 4279 km langem Pacific Crest Trail.

Nach dem Tod ihrer Mutter gerät das Leben der eigentlich intelligenten, jungen Frau Cheryl (Reese Witherspoon, „Walk The Line“, ab dem 11.06 in „Miss Bodyguard“ zu sehen) aus den Fugen. Drogen und Sex beherrschen ihr Leben,auch ihre Ehe zerbricht. Mit 26 Jahren beschließt sie, einem ihrer heimlichen Träume nachzugehen und bringt den Mut auf, einen neuen Lebensabschnitt mit der Wanderung des Pacific Crest Trails zu wagen. Jedoch hat sie weder Erfahrungen noch das richtige Training für so eine Strecke gehabt. Und trotz der vor Allen anfänglichen Schwierigkeiten, kommt Cheryl ihrem alten Ich Stück für Stück näher.

Wie berührt eine Handlung, die sich nicht nur um eine Protagonistin dreht, sondern auch fast nur diese allein inmitten der Natur zeigt? Neben einer besonders guten Schauspielerin und einer wahren, unglaublichen Geschichte sind es bei „Der große Trip“ vor Allem die Flashbacks und innersten Gefühle von Charakter Cheryl, die den Zuschauer mit auf die Reise nehmen. Dadurch werden ihre Beweggründe verstanden und auch die eigenen Dämonen ergründet. Interessanterweise hat hier der britische Roman-Autor Nick Hornby („About A Boy“, „High Fidelity“) am Drehbuch mitgeschrieben. Aber auch die Aufnahmen mit atemberaubenden Bildern der Drehorte sind faszinierend und spannend. Trotz des Auftauchens weiterer Personen wird sehr klar, um was und wen es sich bei dem Streifen handeln soll und die Prämisse deutlich. Dazu geht die authentische Performance dermaßen unter die Haut, dass die 115 Minuten wie im Flug vergehen. Eine berührende musikalische Begleitung tut ihr Übriges.

Zum Großteil ist der Film eine One-Woman-Show. Reese Witherspoon beherrscht das Publikum, sympathisiert durch ihre Schwächen und Stärken zugleich. Sie trägt nicht nur einen viel zu überladenen Rucksack, sondern auch problemlos die Story. In weiteren Rollen spielen Laura Dern („Jurassic Park“, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“), die ebenfalls für einen Oscar als Nebendarsteller nominiert wurde und Thomas Sadoski („John Wick“) als Cheryls helfender Ex-Mann. Schön ist es auch mal, Gaby Hoffman („Feld der Träume“, „Strike - Mädchen an die Macht!“) wieder in einer Leinwandrolle zu sehen. Die Kinder- und Jugendschauspielerin der 80er/90er Jahren zeigt sich gekonnt als Cheryls beste Freundin.

Bild und Ton sind besonders gut. Es gibt bei den Extras den Audiokommentar von Regisseur Vallée und den Produzenten Bruna Papandrea und David Greenbaum, entfallene Szenen, einer Bildergalerie und den Trailer. Interessant wird es bei der Mini-Doku über die Protagonistin namens „Die echte Cheryl Stayed“ als auch bei dem Punkt „Die originalen Drehorte“. Zwei weitere Feautrettes names „Wie viel wiegt Cherlys Monster“ über den riesigen Rucksack sowie eine virtuelle Landkarte des Pacific Crest Trails sind zudem sehr abwechslungsreich und spaßig.


Fazit:
Oft wurde der Streifen mit „Into The Wild“ verglichen. Für Fans des Films ist „Der große Trip - Wild“ auf jeden Fall ein guter Tipp, jedoch verlaufen die Streifen in verschiedene Richtungen. Die schauspielerische Leistung als auch die Kulissen sollte man jedoch gesehen haben. Auch die Auswahl der Extras gelingt gut, um Freunde des Streifens zu überzeugen.

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by Jennifer Mazzero
Bilder © 20th Century Fox