Der Spion und sein Bruder - Blu-ray

Blu-ray Start: 21.07.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 83 min

Der Spion und sein Bruder Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Der liebenswert-dämliche Nobby (Sacha Baron Cohen) hat eigentlich alles, was sich ein echter Mann aus dem kleinen Städtchen Grimsby erträumen kann: Elf Kinder, die hübscheste Frau im Nordosten Englands (Rebel Wilson) und ein Händchen für Sozialhilfe-Betrug, der die Kasse so richtig klingeln lässt. Er vermisst nur eines: seinen kleinen Bruder Sebastian (Mark Strong), von dem Nobby vor 28 Jahren getrennt wurde und den er nun endlich besuchen will. Was er nicht weiß, ist, dass Sebastian nicht nur der tödlichste Auftragskiller des MI6 ist, er hat auch gerade erst den Plan eines unmittelbar bevorstehenden weltweiten Terroranschlags aufgedeckt. Fälschlicherweise selbst unter Verdacht befindet sich der Geheimagent auf der Flucht und realisiert: Wenn er eine Chance haben will die Welt zu retten, benötigt er die Hilfe des größten Vollidioten auf dem Planeten Erde - seines werten Bruders Nobby...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch, Spanisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Unveröffentlichte Szenen
Versprecher
Der Elefant im Raum
Das Making-of von The Brothers Grimsby
Line-o-rama: Witzige Outtakes

DVD und Blu-ray | Der Spion und sein Bruder

Blu-ray
Der Spion und sein Bruder Der Spion und sein Bruder
Blu-ray Start:
21.07.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 83 min.

zur Blu-ray Kritik
Der Spion und sein Bruder (Steelbook) Der Spion und sein Bruder (Steelbook)
Blu-ray Start:
21.07.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 83 min.
DVD
Der Spion und sein Bruder Der Spion und sein Bruder
DVD Start:
21.07.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 80 min.

Blu-ray Kritik - Der Spion und sein Bruder

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 6/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 7/10


Nach Ali G, Borat, Brüno und dem Diktator ist der Spion und sein Bruder der nächste Film bei dem Sacha Baron Cohen sowohl beim Drehbuch mitschrieb als auch die Hauptrolle übernahm. An diesen Film scheiden sich wohl am stärksten die Geister. Diesen Film objektiv zu bewerten ist äußerst schwierig, denn der Film schwankt zwischen lustig und geschmacklos hin und her. Der Spion und sein Bruder SzenenbildFür den einen könnte dieser Film ein sehr lustiger Streifen sein, für den anderen doch eher einer der ekelhaftesten Komödien der letzten Jahre. Es könnte sein, dass das Bild das der Mensch von einem Elefanten hat, nachhaltig verzerrt wird durch diese Komödie, die in England den Titel „Grimsby“ und in den USA den Titel „The Brothers Grimsby“ trägt. Doch wer grundsätzlich mit Sacha Baron Cohens Humor zurechtkommt, sollte einen Blick auf seinen neuesten Streifen werfen.

Was die Geschichte angeht, offenbart der Film keine großen Innovationen. Nobby (Sacha Baron Cohen) lebt mit seiner Freundin (Rebel Wilson) und seinen unzähligen Kindern und gar Enkelkinder in einem kleinen Apartment in Grimsby und repräsentieren mehr oder minder den sozialschmarotzenden „Abschaum“ wie es so oft im Film heißt. Seinen Bruder Sebastian (Mark Strong) hat er seit 28 Jahren nicht gesehen. Dieser arbeitet für den MI6. Durch mehrere Zufälle treffen sie aufeinander. Dabei wird Sebastian von Spezialeinheiten verfolgt, da ihm ein Mordanschlag angehängt wird, doch zeitgleich muss er die Welt retten. So macht sich das ungleiche Brüderpaar auf die Mission.

Der Film hat eine äußerst kurze Lauflänge mit 83 Minuten. Untypisch ist dies für einen Baron Cohen Film nicht, so haben seine anderen Filme ebenfalls Lauflängen zwischen 81 und 84 Minuten. Der Spion und sein Bruder SzenenbildSomit fängt der Film gleich ohne große Einleitungen an und legt ein hohes Tempo drauf. Ohne große Ruhepausen erzählt der Film konsequent seine Handlung. Es gibt zwar die eine oder andere etwas rührselige Rückblende über die Vergangenheit der beiden Brüder, doch dies ist angesichts der sonst so derben und flachen Art des Films eine willkommene Abwechslung. Man muss diesen Film nicht witzig finden, aber man kann und wenn man auf diesen gut getimeten Fäkalhumor à la Sacha Baron Cohen steht, dann hat man hier viel zu lachen. Der Film bietet eine unglaubliche Gag-Dichte. Hier hat man derbe Sprüche - die weit unter der Gürtellinie gehen – und eine Menge Slapstick-Humor, der pietätloser nicht sein kann. Dazu kommen noch zahlreiche Action-Sequenzen, die oft aus der Ich-Perspektive wie in einem klassischen Ego-Shooter Videospiel gedreht wurden. Die äußerst gelungenen Kampf-Choreografien und solide inszenierten Verfolgungsjagden und Schießereien, liegen wohl an Regisseur Louis Leterrier, dem Regisseur der ersten beide Transporter-Filme mit Actionstar Jason Statham. Für die Comedy in diesem Film war aber eindeutig Sacha Baron Cohen verantwortlich. Nur einer wie er kommt auf die berüchtigte Szene mit den Elefanten. Die Gesellschaftskritik, die in seinen Filmen immer mitspielt, rückt hier deutlich in den Hintergrund. Hier folgt ein flacher Witz den nächsten, doch unlustig sind diese nicht. So hat man als Zuschauer, vorausgesetzt man mag diese Art von Humor, über die gesamte Lauflänge viel zu lachen. Es gibt zudem unglaubliche Fremdschäm-Momente, bei der man sich oftmals die Frage stellt, ob Schauspieler Mark Strong – der eher in niveauvolleren Streifen wie The Imitation Game, Dame König As Spion, Zero Dark Thirty oder in Ridley Scotts Robin Hood zu sehen ist – wirklich wusste auf was er sich da einließ. Der Spion und sein Bruder SzenenbildAber genau diese Diskrepanz zwischen ihm und dem eigentlichen Filmniveau, machen diesen Film dann doch sehr unterhaltsam und kurzweilig.

Die Bildqualität ist auf einem Top-Niveau. Die Tonqualität eher mittelprächtig. Hier sind oft die Dialoge etwas zu leise und die Action und die Filmmusik zu laut, sodass man anfangs etwas braucht die richtige Lautstärke zu finden. Die Extras sind umfangreich. So gibt es viele Ausschnitte aus den zahlreichen improvisierten Szenen, extended scenes (Achtung: Ekelfaktor), deleted scenes, ein recht ausführliches Making-of und nochmals ein Making-of speziell für die Elefantenszene.


Fazit:
Geschmacklos aber witzig, unterhaltsam, kurzweilig. An Borat reicht dieser Film vom Niveau nicht ran, doch wenn man offen für diesen Humor ist, der zwischen skurril innovativ und anstandslos ekelhaft einzuordnen ist, und mit seinen Freunden einen netten Filmabend haben will, liegt mit dem Spion und sein Bruder nicht ganz verkehrt.

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by Morteza Wakilian
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment




Der Spion und sein Bruder - Trailer