Der Rasenmähermann - Blu-ray

Blu-ray Start: 25.07.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 107 min

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Inhalt

Nachdem ein Experiment schiefgegangen ist, legt der Wissenschaftler Dr. Lawrence Angelo verbittert seine Arbeit für die US-Regierung nieder. Er beschließt, auf eigene Faust an seiner intelligenzfördernden Droge weiterzuarbeiten. In dem geistig zurückgebliebenen Gärtner Jobe findet er die ideal Testperson. Durch die Droge und einem in einer künstlichen Realität angesiedelten Lernprogramm entwickelt Jobe innerhalb kürzester Zeit außergewöhnliche Fähigkeiten. Das Experiment scheint geglückt, wären da nicht die Anzeichen, dass in Jobe eine unkontrollierbare und zerstörerische Macht heranwächst.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Mad Dimension
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD

Video on demand - Der Rasenmähermann

DVD und Blu-ray | Der Rasenmähermann

Blu-ray
Der Rasenmähermann Der Rasenmähermann
Blu-ray Start:
25.07.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 107 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Der Rasenmähermann Der Rasenmähermann
DVD Start:
30.01.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 107 min.

Blu-ray Kritik - Der Rasenmähermann

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 3/10


Bei mancher Filmkost, die im Volksmund als „Kultfilm“ gilt, fragt man sich zuweilen, ob mittlerweile jeder Film, der schon mehr als zehn Jahre auf dem Buckel hat, als Kultfilm betitelt wird. Ein sehr gutes Beispiel dafür: „Der Rasenmäher-Mann“, Jahrgang 1992. Der „Kultfilm“, wie es auf dem Cover prangert, erscheint nun in Deutschland erstmals auf Blu-ray und zeigt einen Pierce Brosnan vor seiner Karriere als Geheimagent.

Dr. Lawrence Angelo (Pierce Brosnan, „James Bond 007 – GoldenEye”) ist als Wissenschaftler in der IT-Branche tätig. Nachdem ein Experiment mit einem Affen scheitert, kehrt er seinem Job niedergeschlagen den Rücken zu. Doch im geistig zurückgebliebenen Gärtner Jobe (Jeff Fahey, „Planet Terror“) findet er die ideale Versuchsperson, um sein Experiment wiederzubeleben. Darin versucht er, mittels eines Medikamentencocktails und einer virtuellen Trainingswelt, aus dem wenig intelligenten Jobe einen hochbegabten Mitbürger zu formen. Doch der Versuch gerät erneut aus den Fugen und Jobe entwickelt sich in eine andere Richtung als ursprünglich geplant.
Vor 22 Jahren lief Brett Leonards „Der Rasenmäher-Mann“ erstmals im Kino. Aus heutiger Sicht ist der Fakt, dass er damals für seine Spezialeffekte gelobt wurde, wohl das amüsanteste Merkmal am ganzen Film. Von den zwei Stunden sind dabei circa acht Minuten mit Spezialeffekten gefüllt, die von einem zehnköpfigen Team über die Dauer von acht Monaten kreiert wurden. Heute lacht darüber jedes Kind, weshalb man große Teile des Films überhaupt nicht ernst nehmen kann. Hinzu kommt, dass der gesamte Cast, Pierce Brosnan eingeschlossen, dermaßen B-klassig agiert, dass es fast in den Augen und Ohren schmerzt. Viele Szenen wirken gestellt oder ungewollt, während die Laufzeit von knapp zwei Stunden viel zu lang gezogen wurde. Die vermutlich größte Frechheit ist es dabei, den Namen Stephen Kings zu erwähnen, denn mit dessen gleichnamiger Kurzgeschichte hat der Film nur den Titel gemeinsam. Nicht ohne Grund hat King damals vor Gericht auch seinen Rechtsstreit gewonnen, nachdem er nicht mehr mit dem Film und dessen Drehbuch in Verbindung gebracht werden will.
Wer sich den C-klassigen Streifen dennoch ansehen mag, der bekommt immerhin einige Szenen mit unfreiwilligen Lachern zu Gemüte geführt und darf sich an den steinzeitlichen Computeranimationen erfreuen. Alles andere sorgt darüber hinaus nicht wirklich für eine Erheiterung des Gemüts.

Das Bild der Blu-ray spiegelt dabei die Qualität des gesamten Films wieder. Hier sind die Farben oft viel zu kontraststark, während andere Szenen wirken, als seien sie direkt von der DVD übernommen worden. In puncto Ton gibt es deutschen und englischen DTS-HD Master Audio 5.1-Sound ohne Untertitel. Während die deutsche Synchronisation höchstens semi-professionell genannt werden darf, ist immerhin auf den O-Ton Verlass.
Extras gibt es auf der Blu-ray keine, dafür ein Wendecover.

Fazit: Unterirdischer C-Movie, der mit einem überraschend schlechten Pierce Brosnan aufwartet. Man wundert sich, wie er nach dieser Rolle in den Dienst seiner Majestät treten durfte. Statt Kultfaktor gibt es hier stattdessen Lachkrämpfe – allerdings vom Regisseur nicht beabsichtigte.


by Yannik Riedl
Bilder © Alive / Mad Dimension




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