Der Nächste, bitte! - Blu-ray

Blu-ray Start: 30.08.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 104 min

Der Nächste, bitte! Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

„Der Nächste, bitte!“ heißt es schon seit Generationen für die Frauen in Isabels (Diane Kruger) Familie: Denn seit über hundert Jahren sind wie durch einen Fluch alle ersten Ehen ihrer Vorfahrinnen gescheitert. Erst die zweite Ehe brachte jeweils das ewige Glück. Das will Isabel (Diane Kruger) auch endlich mit Pierre, ihrem Liebsten, finden. Und um den Fluch zu umgehen, schmiedet sie einen perfekten Plan: finde irgendeinen Dummen, verführe ihn, heirate ihn und lass dich sofort wieder scheiden, um dann den Mann deiner Träume zu ehelichen. Klingt einfach, wenn das zufällige Opfer nicht der ziemlich vertrottelte Jean-Yves Berthier (Dany Boon) wäre, Redakteur eines bekannten Reiseführers, dem sie von den Massai am Kilimandscharo bis nach Moskau folgen muss, um zum Ziel zu kommen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Französisch)
Untertitel:
Deutsch, Französisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making-Of, Interviews, Deleted Scenes

DVD und Blu-ray | Der Nächste, bitte!

Blu-ray
Der Nächste, bitte! Der Nächste, bitte!
Blu-ray Start:
30.08.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 104 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Der Nächste, bitte! Der Nächste, bitte!
DVD Start:
30.08.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 100 min.

Blu-ray Kritik - Der Nächste, bitte!

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Auch wenn auf der Blu-ray Hülle eifrig damit geworben wird, dass es sich bei „Der Nächste, bitte!“ quasi um den nächsten Film der kreativen Köpfe handeln würde, die sich für den Publikumsliebling „Ziemlich beste Freunde“ verantwortlich zeigten, sollte man sich die Credits dann doch noch einmal genauer anschauen. Denn weder die Drehbuchautoren, noch der Regisseur, noch die Darsteller des Films haben etwas mit „Ziemlich beste Freunde“ zu tun gehabt (die Verbindung liegt einzig und allein beim Produzenten). Es handelt sich also lediglich um einen recht billigen Marketing-Gag, der dazu dienen soll ein großes Filmpublikum zu generieren, um somit an den Erfolg der ziemlich besten Freunde anknüpfen zu können. Doch auch ohne eine direkte Verbindung zu „Ziemlich beste Freunde“ lassen sich gute französische Komödien produzieren, wie „Paulette“ jüngst eindrucksvoll bewiesen hat. Allerdings gehört „Der Nächste, bitte!“ leider nicht in diese Kategorie.

Auf Isabels (Diane Kruger) Familie lastet seit Jahren ein Fluch: Jede erste Eheschließung endet zwangsläufig in einer unschönen Scheidung. Um diesem Schicksal zu entgehen, möchte Isabel eine Hochzeit eigentlich vermeiden. Aber ihr langjähriger Lebenspartner Pierre (Robert Plagnol) drängt sie immer mehr in Richtung Heirat, weshalb sich Isabel einen gewitzten Plan ausdenkt. Ein Wildfremder soll ihr als erster Ehepartner dienen, damit ihrem ehelichen Glück mit Pierre, nach einer Auflösung der ersten Eheschließung, nichts mehr im Wege steht. Dummerweise hat sie hierbei die Rechnung ohne den skurrilen Schriftsteller Jean-Yves Berthier (Dany Boon) gemacht, der nach der vollzogenen Heirat nicht mehr von ihrer Seite weicht...

Zu Beginn wirkt der Film noch recht amüsant und man ist gespannt, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln könnte. Doch sehr schnell kehrt eine alles dominierende Langweile ein, da sich die Wendungen des Plots kilometerweit vorausahnen lassen. Nicht einmal der sonst unverschämt charismatische Dany Boon („Willkommen bei den Sch'tis“) kann den Film auf ein solides Niveau retten, da seine Ausstrahlung zwar durchaus sympathisch ist, seine Gags aber fast alle auf einem unterdurchschnittlichen Niveau verbleiben. Auch die Chemie zwischen ihm und seiner Leinwandpartnerin Diane Kruger kann nicht so recht überzeugen, was dazu führt, dass die Liebesbeziehung oft aufgesetzt und unglaubwürdig wirkt. Es ist außerdem durchaus schleierhaft, weshalb die Drehbuchautoren eine Geschichte entwickelt haben, die den halben Erdball mit einzubeziehen scheint und der Zuschauer daher mit häufig an den Haaren herbeigezogenen Ortswechseln konfrontiert wird – So etwas funktioniert bei James Bond und Co., aber hier wirkt die Reisefreudigkeit der Protagonisten reichlich seltsam und viel zu spontan. Die austauschbare Liebesgeschichte hätte nämlich ebensogut im Mikrokosmos einer einzigen Stadt erzählt werden können...
Obwohl die Grundprämisse des Films ja auf den ersten Blick originell klingen mag, besteht die Geschichte leider nur aus jeder Menge Liebesfilmklischees, die ihren unschönen Höhepunkt in einem geradezu bizarr überkonstruierten und zugleich gnadenlos kitschigen Finale finden. Und auch eine unglaublich schlecht animierte CGI – Flugsequenz lässt einen nur traurig mit dem Kopf schütteln, da offenkundig nicht genug Geld vorhanden war, um die ohnehin völlig deplaziert wirkende Szene ansprechend umzusetzen. Es ist wirklich durchaus schade, dass man den Film aufgrund des miesen Endes und unnötiger Szenen wie dieser in solch schlechter Erinnerung behalten wird, denn eigentlich hat er schon einige wirklich lustige Szenen zu bieten (der Höhepunkt ist eindeutig Berthiers Zahnarztbesuch), die so jedoch nicht ausreichend gewürdigt werden können.

Immerhin kann die Blu-ray mit ihrer einwandfreien Bild- und Tonqualität überzeugen. Die wenigen Extras, die es mit auf die Disc geschafft haben sind aber größtenteils relativ belanglos.

Fazit: Schade, Regisseur Pascal Chaumeil bietet mit „Der Nächste, bitte!“ lediglich langweiligen Einheitsbrei, der aufgrund des letzten Filmdrittels noch einmal ordentlich an Qualität einbüßt. Das ist bei der originellen Grundprämisse der Komödie durchaus traurig…

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by Jonas Hoppe
Bilder © Universum Film