Der dunkle Turm - Blu-ray

Blu-ray Start: 18.12.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 95 min

Der dunkle Turm Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Revolvermann Roland Deschain (IDRIS ELBA) ist der letzte seiner Art und gefangen in einem ewigen Kampf mit Walter O’Dim, auch bekannt als der Mann in Schwarz (MATTHEW MCCONAUGHEY). Roland ist fest entschlossen, ihn daran zu hindern, den Dunklen Turm zu Fall zu bringen, der das ganze Universum zusammenhält. Das Schicksal aller Welten steht auf dem Spiel, als das Gute und das Böse in einer ultimativen Schlacht aufeinanderprallen. Denn Roland ist der Einzige, der den Dunklen Turm vor dem Mann in Schwarz verteidigen kann.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch, Französisch)
Russisch, Ukrainisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch, Finnisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Holländisch, Russisch, Litauisch, Estnisch, Ukrainisch, Lettisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Entfallene Szenen
Ein letztes Mal - Filmemacher und Autor zollen den Büchern ihre Anerkennung
Die Welt dreht sich weiter ... - Die Kulissen und Drehorte
Stephen King: Inspirationen - Erfahren Sie, wie die Bücher verfilmt wurden
Ein Blick durchs Schlüsselloch - Vignetten - besprochen von Roland & dem Mann in Schwarz
Outtakes
Der Mann in Schwarz - Matthew McConaugheys Herangehensweise an die Rolle "Der Mann in Schwarz"
Der Revolvermann in Aktion - So wurden die Kämpfe des Revolvermanns von Idris Elba & dem Stuntteam insziniert

DVD und Blu-ray | Der dunkle Turm

Blu-ray
Der dunkle Turm Der dunkle Turm
Blu-ray Start:
18.12.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 95 min.

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Blu-ray Kritik - Der dunkle Turm

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 5/10
Ton: | 6/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 3/10


Die Romanreihe „Der dunkle Turm“ zählt nicht nur zu den beliebtesten Werken von Stephen King, sondern auch zu seinen umfassendsten. Acht Bücher zählt die Reihe mittlerweile und King selbst hat schon mehrmals darauf hingedeutet, dass das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. Hollywood bemüht sich bereits seit 2007 die Romane auf die Leinwand zu adaptieren, die zahlreichen Projekte wurden aber nach und nach wieder aufgegeben. So übernahm Nikolaj Arcel (Die Königin und der Leibarzt) 2012 das Ruder und arbeitete gemeinsam mit Akiva Goldsman, Anders Thomas Jensen und Jeff Pinkner das Drehbuch aus. Mit Matthew McConaughey und Idris Elba konnte man die beiden Hauptrollen prominent besetzen, dennoch ging der Film an den Kinokassen baden, denn weder die Geschichte, noch die Umsetzung können in irgendeiner Form überzeugen. Auch schafft es der Film zu keinem Zeitpunkt Kings Vision einer monumentalen Welt auf die Leinwand zu projizieren.

Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba) und Walter O´Dim (Matthew McConaughey)
Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba) und Walter O´Dim (Matthew McConaughey) © Sony Pictures Home Entertainment
Story:
Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba) ist der letzte seiner Art und gefangen in einem ewigen Kampf mit Walter O´Dim (Matthew McConaughey), bekannt als der Mann in Schwarz. O´Dim versucht mit aller Kraft den dunklen Turm zu zerstören, da er das gesamte Universum zusammenhält. Deschain, der Wächter des dunklen Turms, versucht dies zu verhindern. Als der zwölfjährige New Yorker Jake (Tom Tayler) durch Zufall durch ein Portal in der Mittweld landet, schließt er sich Deschain an um den Mann in Schwarz aufzuhalten. Das Schicksal aller Welten steht auf dem Spiel, als das Gute und das Böse in einer ultimativen Schlacht aufeinanderprallen.

Kritik:
Der Film orientiert sich lose an den Büchern, ohne diese zu adaptieren. So spielt er zeitlich etwa in der Mitte der Buchreihe und fasst mehrere Teile und Figuren in einem Film zusammen. Dabei bleibt erzählerisch leider einiges auf der Strecke. Viele Andeutungen innerhalb der Mittwelt, wie zum Beispiel vergessene Zivilisationen, lassen einen erahnen, dass hier inhaltlich nur an der Oberfläche gekratzt wird. Der Titelgebende Turm wird nicht näher beleuchtet und spielt im Film tatsächlich kaum ein Rolle, im Fokus steht klar der Kampf gut gegen böse, in diesem Fall Roland Deschain gegen Walter O´Dim. Leider wird dem Zuschauer auch zu keinem Zeitpunkt die Tragweite des Gesehenen vermittelt, die Gefahr geht ausschließlich von O´Diem aus und nicht von der Zerstörung des Turms. Dass der Film dabei gerade mal auf eine Laufzeit von 95 Minuten kommt dient zwar der kurzweil, kappt bei der Verfilmung einer achtteiligen Romanreihe allerdings dermaßen viele Erzählstränge, dass es allzu deutlich an Substanz mangelt. Der Film nimmt sich kaum Zeit zu erklären, lässt eine Action-Sequenz nach der anderen auf den Zuschauer los und verliert sich ab der Mitte zunehmend unterdurchschnittlichen Bombast.

Jake (Tom Tayler)
Jake (Tom Tayler) © Sony Pictures Home Entertainment
Die beiden Hauptdarsteller machen dabei noch das beste aus ihren Rollen. Idris Elba schafft es seiner Figur des Revolvermanns genau die passende Mischung aus unbedingten Willen und purer coolness zu verleihen. Ihm Gegenüber steht McConaughey in nichts nach. Sein Mann in Schwarz ist das pure böse, der mal eben im Vorbeigehen Chaos auslöst. McConaughey hat sichtlich Spaß an seiner diabolischen Rolle und es ist eine Freude im dabei zuzusehen. Neben den beiden Darstellern ist kaum Platz für andere und so verkommen viele Nebenrollen zu Statisten. Jungdarsteller Tom Taylor macht seine Sache dennoch ordentlich, kommt aber gegen seine stereotypische Rolle und das Drehbuch nur schwer an.

So bleibt ein erzählerisch schwacher Film, mit einem gut aufgelegtem Hauptdarsteller-Duo. Leider können diese aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Film mehr sein will, als er letztendlich ist. Für ein Epos, das Kings Werk nun einmal darstellt, fehlt es an allen Ecken und Enden. Die Actionszenen sind weder inszenatorisch, noch effekttechnisch auf der Höhe der Zeit und erreichen zu keinem Zeitpunkt die Wucht und Tragweite von Kings gigantischem Paralleluniversum.

Ein Revolvermann weiß mit Waffen umzugehen
Ein Revolvermann weiß mit Waffen umzugehen © Sony Pictures Home Entertainment
Bild:
Die Blu-ray von „Der dunkle Turm“ ist in Sachen Bildqualität ein zweischneidiges Schwert. Szenen bei Tageslicht oder in heller Umgebung erzeugen ein hervorragendes und plastisches Bild, mit satten Farben und exzellenter Schärfe. Dem entgegen stehen die nicht seltenen Nachtszenen, in denen deutlich Schärfe verloren geht und die an den Einsatz einer kleinen Handkamera erinnern. Hier macht sich ein deutliches Bildrauschen bemerkbar, dass neben den schwachen Effekten für einen „billigen“ Gesamt-Look sorgt.

Ton:
Tontechnisch bietet die Blu-ray mehr oder weniger standardkost. Der 5.1 Sound liefert in verschieden Sprachen, deutsch, französisch, englisch, russisch und ukrainisch einen klaren Sound. Bei den Tieftönen übertreibt es der Ton allerdings, ein leichtes knarzen dröhnt aus den Boxen und dennoch wird der Subwoofer nicht ausreichend angesteuert. Die Abmischung der Stimmen gelingt hingegen sehr gut. Da der Film über einen relativ schwachen Score verfügt, kann man hier leider auch nicht weiter punkten.

Willkommen auf der Erde
Willkommen auf der Erde © Sony Pictures Home Entertainment
Extras:
Neben den üblichen Kinotrailern und entfallenen Szenen bietet die Blu-ray noch einige weitere Extras. So findet man kurze Features über die beiden Hauptfiguren, die Welt des dunklen Turms und auch ein Special zu Stephen Kings Interpretation. Ein richtiges Making-Of fehlt leider und auch insgesamt sind die Extras recht kurz gehalten. Hier eine Übersicht:
Trailer
Entfallene Szenen (4 Stück)
Beim letzten Mal (6 min.)
Stephen Kings Inspiration (4 min.)
Revolver Held in Aktion (8 min.)
Mann in Schwarz (8 min.)
Die Welt dreht sich weiter (7 min.)
Ein Blick durchs Schlüsselloch (3 Szenen á 1 min.)


Fazit:
Ein Mammutprojekt wie die Verfilmung von Stephen Kings achtteiligem Werk „Der dunkle Turm“ ist nur schwer zu realisieren. Das beweist auch die gleichnamige Verfilmung. Trotz eines hochkarätigen Hauptdarsteller Duos versagt der Film in Sachen Erzählung und Inszenierung auf ganzer Linie. Zu keinem Zeitpunkt wird dem Zuschauer die Tragweite der Geschichte vermittelt und so zählt „Der dunkle Turm“ insgesamt zu den schwächsten King-Verfilmungen.

by Maximilian Rudle
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment