Der Vorname - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.04.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 91 min

Der Vorname Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Es hätte ein wunderbares Abendessen werden können, zu dem Stephan (Christoph Maria Herbst) und seine Frau Elisabeth (Caroline Peters) in ihr Bonner Haus eingeladen haben. Doch als Thomas (Florian David Fitz) verkündet, dass er und seine schwangere Freundin Anna (Janina Uhse) ihren Sohn Adolf nennen wollen, bleibt den Gastgebern und dem Familienfreund René (Justus von Dohnányi) bereits die Vorspeise im Hals stecken. Man faucht einander Wahrheiten ins Gesicht, die zugunsten eines harmonischen Zusammenseins besser ungesagt geblieben wären. Starke Egos geraten aneinander, Eitelkeiten werden ausgespielt und der Abend eskaliert: Die Diskussion über falsche und richtige Vornamen geht in ein Psychospiel über, bei dem die schlimmsten Jugendsünden und die größten Geheimnisse aller Gäste lustvoll serviert werden.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures / Constantin Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch)
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
• Making-of (4 min)
• Interviews (19 min)
• Trailer (2 min)

DVD und Blu-ray | Der Vorname

Blu-ray
Der Vorname Der Vorname
Blu-ray Start:
04.04.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 91 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Der Vorname Der Vorname
DVD Start:
04.04.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 87 min.

Blu-ray Kritik - Der Vorname

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 5/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


„Der Vorname“ ist das deutsche Remake einer französischen Theaterverfilmung. Er ist 91 Minuten lang und in Deutschland ab 6 Jahren freigegeben. Es geht um fünf befreundete und verwandte Personen, die sich zum Abendessen verabreden. Die von Florian David Fitz verkörperte Figur enthüllt daraufhin, dass er seinen ungeborenen Sohn den Namen Adolf geben wird. Daraufhin entbrennt eine flammende Diskussion unter den Protagonisten, die mehr ans Tageslicht fördert als zu Beginn angenommen.

Christoph Maria Herbst in Der Vorname
Christoph Maria Herbst in Der Vorname © Constantin Film
Bei der deutschen Adaption eines französischen Filmes, der auf einem Theaterstück beruht ist von vornherein fast klar, dass etwas verloren gehen muss. Dieser Film ist vor allem eines: Langweilig. Während andere Kammerspiele Charme über die gut geschriebenen Charaktere versprühen, schafft es dieser Streifen keinerlei Witz oder eben Charme aufzubauen. Die Figur von Christoph Maria Herbst geht einem durchgehend auf die Nerven. Ohne Frage ist der Charakter genauso konzipiert, aber schlussendlich nervt er einfach und erzeugt damit dieses komische Fremdschamgefühl in der Magengegend. Auch Janina Uhse verhält sich nicht anders. Wenn man aufpassen muss wie eine schwangere Figur zum rauchen geht und das (bis zum Höhepunkt) keinen zu interessieren scheint, ist das peinlich.

Florian David Fitz und Justus von Dohnányi und in Der Vorname
Florian David Fitz und Justus von Dohnányi und in Der Vorname © Constantin Film
Aber ein Film ist nicht immer nur schwarz und weiß. Der Film beginnt mit einem Rollerfahrer und den Namen der Darsteller. Hier werden jedoch nur die Vornamen der Darsteller gezeigt, was ich unglaublich genial fand. Die einfache Abänderung eines Standards im Medium Film ist faszinierend und wirft einen direkt ins Thema. Auch die klischeehafte homosexuelle Figur des Films entpuppt sich zu einer komödiantischen Persiflage des Klischees.

Alles in allem ist „Der Vorname“ kein wirklich guter Film. Wer aber einen vermeintlich intelligenten Film sehen will, der aber unter der Oberfläche trotzdem plump ist, kann sich dem Streifen gerne annähern. Die Adaption eines Theaterstücks merkt man, denn wie immer bei solchen Remakes wird außer Acht gelassen, dass Theater und Film eben einfach anders funktioniert – zwei verschiedene Medien sind.

Christoph Maria Herbst, Caroline Peters , Florian David Fitz und Justus von Dohnányi und in Der Vorname
Christoph Maria Herbst, Caroline Peters , Florian David Fitz und Justus von Dohnányi und in Der Vorname © Constantin Film
Bild
Die Kamera ist leider überhaupt nichts besonderes. Wir sehen die immer gleichen Bilder und warten vergeblich auf innovative Kameraführung. Die 1080p der Blu-ray bietet ein sauberes Bild.

Ton
Der Ton ist gut, was aber auch bei einem einzigen Hauptdrehort nicht verwunderlich ist.

Extras
Die Extras fallen weit unter den Erwartungen aus. Statt eines ordentlichen Making-Ofs bekommen wir einen vier-minütigen Hauch davon. Die Interviews sind recht interessant. Einen Trailer lasse ich persönlich nicht als Bonus-Material gelten.


Fazit:
Ein typisch deutscher Film. Durch die Adaption aus dem französischen geht viel verloren, wobei der Name Adolf für das Stück wohl treffender ist, als das franz. Adolphe. Zusammenfassend kein guter Film und kein Film der irgendetwas Neues oder Innovatives hat.

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by Jan Welsch
Bilder © Universal Pictures / Constantin Film




Der Vorname - Trailer