Der Nussknacker und die vier Reiche - Blu-ray

Blu-ray Start: 14.03.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 99 min

Der Nussknacker und die vier Reiche Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die junge Clara (Mackenzie Foy) findet sich in einer mysteriösen Parallelwelt wieder, als sie sich auf die Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel macht, der eine Kiste mit einem einzigartigen Geschenk öffnen soll. Im Land der Schneeflocken, im Land der Blumen und im Land der Süßigkeiten trifft sie auf allerlei seltsame Bewohner. Zusammen mit dem jungen Soldaten Phillip (Jayden Fowora-Knight) begibt sie sich schließlich ins unheilvolle Vierte Reich, das von der tyrannischen Mutter Gigoen (Helen Mirren) beherrscht wird. Dabei geht es schon längst nicht mehr nur um Claras Schlüssel, sondern darum, die Harmonie in den vier Reichen wiederherzustellen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment
Tonformate:
Englisch: DTS-HD MA 7.1
Deutsch: Dolby Digital 7.1
Italienisch: Dolby Digital 7.1
Untertitel:
Deutsch, Italienisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Ein Gespräch mit Misty Copeland
Hinter den Kulissen von Der Nussknacker und die vier Reiche
Zusätzliche Szenen
„Fall On Me" gesungen von Andrea Bocelli und Matteo Bocelli
„Die Nussknacker-Suite" gespielt von Lang Lang

DVD und Blu-ray | Der Nussknacker und die vier Reiche

Blu-ray
Der Nussknacker und die vier Reiche Der Nussknacker und die vier Reiche
Blu-ray Start:
14.03.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 99 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Der Nussknacker und die vier Reiche Der Nussknacker und die vier Reiche
DVD Start:
14.03.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 95 min.

Blu-ray Kritik - Der Nussknacker und die vier Reiche

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Das Studio, das bereits mit Die Schöne und das Biest begeisterte, verzaubert dich nun mit der neu erzählten Geschichte von „Der Nussknacker“.
Als Clara erfährt, dass Ihre verstorbene Mutter Ihr ein mysteriöses Geschenk hinterlassen hat, begibt sie sich auf die Reise in eine geheimnisvolle Welt.
Bald stellt sich heraus, dass nur sie die Harmonie in den vier Reichen wiederherstellen kann.

Mackenzie Foy und Jayden Fowora-Knight
Mackenzie Foy und Jayden Fowora-Knight © Walt Disney Studios Home Entertainment
Kritik:
Licht und Schatten sind ein steter Begleiter, des neuen Disney Werkes.
Wo man zuletzt immer wieder im Bereich Live-Action auf bereits bekannte bzw. erschienene Disneyverfilmungen zurückgriff (so z.B., „Dornröschen“ bzw. „Maleficent“, „Das Dschungelbuch“ bzw. „The Jungle Book“) und auch weiter produziert (es erscheinen dieses Jahr „Dumbo“, „Aladdin“ und „König der Löwen“), greift man mit dem Nussknacker auf etwas zurück, dass seine Berühmtheit dem Ballett verdankt. Tschaikowski inszenierte seiner Zeit E.T.A. Hoffmans Erzählung „Der Nussknacker und der Mäusekönig“ und schuf somit die Vorlage für diese märchenhafte Verfilmung.

Aber das Drehbuch von Ashleigh Powell kopiert hier nicht die bereits bekannten Versionen, sondern schafft, wie wir es bei den anderen Disney Live-Action Verfilmungen gewohnt sind, etwas Eigenes. Das Ergebnis ist nicht ganz das erhoffte Märchen, dass man erwartet hat.

Während man gerade optisch durch die Effekte und das Produktionsdesign von Guy Hendrix Dyas eine unfassbare eindrucksvolle und schön gemalte Welt und Stimmung serviert bekommt, sind es häufig die Handlung und die Dialoge für sich, die „Der Nussknacker und die vier Reiche“ etwas langatmig werden lassen. Aber bleiben wir zunächst bei der Optik:

Keira Knightley und Mackenzie Foy
Keira Knightley und Mackenzie Foy © Walt Disney Studios Home Entertainment
Ob zu Beginn mit einem Flug durch Londons Straßen, durch eingebaute Ballettszenen, die für kurze magische Momente sorgen, oder sich Hauptfigur Clara (Mackenzie Foy) in der fantastischen Welt einer Herde Mäusen – die mein persönliches Highlight im Film waren - ausgeliefert sieht, bekommt man sehr eindrucksvolle Bilder geboten, die an Abenteuer im Spielzeugland, Harry Potter, Die Chroniken von Narnia oder, ebenfalls aus dem Hause Disney stammend, Alice im Wunderland erinnern, was auch nicht zuletzt am stimmigen Score von James Newton Howard („Phantastische Tierwesen“, „Eine zauberhafte Nanny“) liegt. Das ist eine sehr gute Gesellschaft, in der sich der Film hier befindet und definitiv das besondere Etwas, das die Regisseure Lasse Hallström („Gottes Werk und Teufels Beitrag“, „Bailey – Ein Freund fürs Leben“) und Joe Johnston („Jumanji“, „Captain America – The First Avenger“) geschaffen haben.

Leider ist der Film aber auch ein sehr generischer Fantasyfilm, der aus der Tatsache, dass man sich nicht an die berühmten Vorlagen halten möchte und muss, recht wenig macht. Gerade die positiv hervorgehobenen optischen Aspekte, die immer wieder an andere filmische Werke erinnern, sind zeitgleich ein Manko. Immerhin gelingt es ein paar überraschende Wendungen einzubauen, doch haben auch diese nicht das Rad neu erfunden.

Morgan Freeman
Morgan Freeman © Walt Disney Studios Home Entertainment
Man hatte die Chance sich abzusetzen und etwas ganz Individuelles zu schaffen, dass nur von der Geschichte inspiriert ist. Gerade hier war Disney eigentlich immer sehr ideenreich, unter anderem bei „Maleficent“, welcher gar nicht mehr viel mit „Dornröschen“ zu tun hat oder zuletzt „Christopher Robin“, der nicht bekannte Erzählungen aufgreift, sondern die Geschichte weitererzählt.
Dieser Fakt ist zum einen sehr bedauerlich, da viel Potenzial in dem Stoff steckt, aber auch da der Cast durch die Schwächen nicht in vollem Ausmaß sein Können abrufen konnte.

Mackenzie Foy („Interstellar“) zum Beispiel ist ein absoluter Lichtblick dieses Films und macht ihre Aufgabe mehr als hervorragend. Zunächst eher verunsichert und schüchtern, kann man die Entwicklung ihrer Figur sehr gut nachvollziehen und beobachten. Besonders bei Monologen glänzt sie beachtenswert und muss sich selbst hinter Oscarpreisträgern wie Helen Mirren (Oscar 2007 für „The Queen“) oder Morgan Freeman (2005 für „Million Dollar Baby“) nicht verstecken. Zugegeben, der restliche Cast hat teilweise kaum Möglichkeiten innerhalb dieses Drehbuchs besonders herauszustechen.
Neben Foy gelingt dies nur einer Darstellerin, die hingegen mehr zum Nervfaktor von „Der Nussknacker und die vier Reiche“ avancierte, je länger der Film andauerte: Keira Knightly.
Ihre Performance als Zuckerfee grenzte schon an sehr abnormem Overacting und war sowohl nervend als auch störend für die Spannung der Geschichte.

Keira Knightley und Mackenzie Foy
Keira Knightley und Mackenzie Foy © Walt Disney Studios Home Entertainment
Bild:
Das Bild ist klar und scharf, wodurch die Effekte entsprechend gut zur Geltung kommen.

Ton:
Während die Originalspur ein 7.1 HD-Master Audio bietet, sind die deutsche und italienische Tonspur mit 7.1 Dolby Digital Plus abgemischt. Immer mal wieder blitzt ein Soundeffect auf, der das 7.1 beansprucht, aber nicht zu einem Sondermerkmal werden lässt. Dafür klingen die Musikstücke immer sauber und runden das märchenhafte Gefühl besonders ab.

Extras:
Die Blu-ray bietet neben einer Trailershow mit dem kommenden Live-Action Film „Dumbo“, folgende Extras: Ein Gespräch mit Misty Copeland (ca. 5 Min.), Hinter den Kulissen (7 Min.), Zusätzliche Szenen (insgesamt 4 Min.), sowie je ein Video zum Song „Fall on me“, gesungen von Andrea und Matteo Bocelli, und der „Nussknacker-Suite“, gespielt von Lang Lang.


Fazit:
Wenn auch nicht die Geschichte besonders innovativ ist, so bekommt man mit „Der Nussknacker und die vier Reiche“ einen Film mit sehr vielen schönen Bildern und ist für jeden Zuschauer, der einfach wieder ein schönes kitschiges Märchen haben möchte, zufriedenstellend.

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by Christian Willach
Bilder © Walt Disney Studios Home Entertainment




Der Nussknacker und die vier Reiche - Trailer