Dead Mine - Blu-ray

Blu-ray Start: 28.06.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min

Dead Mine Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die Legende von Yamashitas Gold lockt einen reichen Hobby-Schatzsucher und seine Expertengruppe in die Tiefen des indonesischen Dschungels. Als die Truppe plötzlich in einem verlassenen japanischen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg festsitzt, müssen sie den Tatsachen ins Auge blicken: Der einzige Weg aus dieser Hölle führt immer weiter in die tödliche Tiefe …

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Entertainment One
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Französisch, Niederländisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Interviews mit Cast & Crew, B-Roll, Behind the Scenes, Deleted Scenes

DVD und Blu-ray | Dead Mine

Blu-ray
Dead Mine Dead Mine
Blu-ray Start:
28.06.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Dead Mine Dead Mine
DVD Start:
28.06.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 88 min.

Blu-ray Kritik - Dead Mine

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 4/10


„Dead Mine“ lautet die neueste offizielle Produktion von HBO Asia, dem asiatischen Ableger des Erfolgssenders aus den USA, der unter anderem schon „The Wire“ oder „Band of Brothers“ schuf. Mit dieser Horrorproduktion weitet man den Versuch aus, den europäischen und amerikanischen Markt von fernöstlichen Filmen zu überzeugen. Doch ob dies mit „Dead Mine“ gelingen mag, bleibt fragwürdig.

Ein reicher Hobbyschatzsucher – namentlich Warren Price (Les Loveday, „Sweeny Todd“) – begibt sich mit einer Truppe Söldner in eine Mine im indonesischen Dschungel. Außer Warren und seiner weiblichen Begleitung weiß niemand, nach was die beiden wirklich suchen: In den ehemaligen Bunkeranlagen aus dem zweiten Weltkrieg vermutet das Forscherduo nicht nur eine Unmenge an Goldreserven, sondern auch Auskünfte über geheime Studien; denn scheinbar hat man an diesem Ort während besagten Krieges versucht, einen unsterblichen Menschen zu erschaffen. Plötzlich sitzt die Gruppe allerdings in dem Bunker fest und es scheint nur einen Ausweg zu geben – immer tiefer in die Anlage hinein. Doch dort werden sie bereits erwartet!

Der Film beginnt äußerst vielversprechend mit einer Dschungelszene, die atmosphärische Dichte und Spannung bereithält, ohne dabei zu viel von der Story preiszugeben. Doch genauso schnell, wie man sich als Zuschauer in den dichten Dschungel Indonesiens begeben hat, verlässt man diese Kulisse auch wieder. Denn die Protagonisten fliehen recht schnell in besagte Mine aus der Inhaltsangabe, welche mehr als billig wirkt. Trotz der immer wieder ausfallenden Elektrik ist diese viel zu hell beleuchtet, vor allem besteht ständig ein grelles Licht, welches von der vermeintlichen Decke ausgeht. Dadurch wird die Plastikgestalt der Mine deutlich, sodass hier keine klaustrophobischen Gefühle aufkommen. Hinzu kommt der Fakt, dass in den nächsten 40 Minuten auch nichts wirklich spannendes mehr passiert, bis plötzlich diverse Monster auftauchen. Diese wirken am Anfang auch wirklich noch sehr gut inszeniert und scheinbar mit einer guten Maske versehen, doch im weiteren Filmverlauf, in welchem man die Gestalten länger vor der Linse betrachten kann, merkt man sehr deutlich, dass ihre Kostüme die billige Kulisse lediglich wiederspiegeln.
Ihre Ähnlichkeit mit Hunden macht sie dann noch eine Nuance harmloser, obwohl Regisseur Steven Sheil alles daran setzt, sie durch diverse Schreckensmomente gut in Szene zu setzen. Dies gelingt meist nicht – in Erinnerung bleibt hier lediglich eine solide Sequenz.

Nach der ersten Filmhälfte nimmt der Streifen eine recht gute Wendung, die jedoch recht abgekupfert wirkt. Generell wirkt „Dead Mine“ wie ein Zitat amerikanischer Vorbilder, zu denen neben „The Hills Have Eyes“ auch die beiden „Outpost“-Teile zählen.
Somit tendiert der Film dazu, ein belangloses Versatzstück amerikanischer Horrorkultur zu werden, der nichts Neues hinzuzufügen hat. Der Film endet nach 90 Minuten in einem zwiespältigen Finale: Einerseits wirkt dieses, als hätte der Schnittdirektor hier einige Filmszenen fälschlicherweise gelöscht, andererseits sei schon hier gesagt, dass es wenigstens überraschend negativ ausfällt. In der Retroperspektive bleiben viele Fragen offen und dutzende Logiklöcher offenbaren sich (unter anderem: Wer waren die Feinde zu Beginn?).

Die Blu-ray bietet ein kontrastreiches und vor allem farbenfrohes Bild, welches jedoch in den meisten Bunker-/Minenszenen zu sehr an TV-Produktionen erinnert.
Tontechnisch bietet die Blu-ray eine verständliche und bassaktive Soundspur – jedoch hapert es ein wenig an der deutschen Synchronisation, die wenig authentisch wirkt.
Als Extras bekommt man diverse Interviews, ein Behind-the-Scenes Feature, sowie einige gelöschte Szenen geboten. Allesamt recht kurz, doch dafür unterhaltsam gestaltet.

Fazit: „Dead Mine“ verschenkt viel Potenzial aufgrund einer mangelhaften Kulisse und C-klassigen Monstern, die nur anfangs überzeugen können. Hier fehlt der Gruselfaktor – und das trotz dutzender Filmzitate. Schade eigentlich!

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by Yannik Riedl
Bilder © WVG Medien / Entertainment One