Das fünfte Element (4K remastered) (4K Ultra HD) - Blu-ray

Blu-ray Start: 30.11.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 126 min

Das fünfte Element (4K remastered) (4K Ultra HD) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Luc Bessons SciFi-Klassiker kommt am 10. August 2017 als Wiederaufführung in die deutschen Kinos. Erstmals ist das Meisterwerk von 1997 jetzt in beeindruckender 4K Technik zu sehen, das bedeutet: noch größer, schärfer und brillanter als bisher!
New York im 23. Jahrhundert. Ex-Elitesoldat Korben Dallas (Bruce Willis) staunt nicht schlecht, als ihm eine athletische Amazone durchs Dach seines Flugtaxis kracht. Plötzlich liegt die Zukunft der Menschheit in seinen Händen, denn Leeloo (Milla Jovovich) ist das „Fünfte Element“: von Außerirdischen zur Erde geschickt, um den Planeten gegen das unfassbar Böse zu verteidigen. Korben bringt sie zu Priester Vito Cornelius (Ian Holm), der mit Leeloos Volk in Verbindung steht, und erfährt, dass Leeloo vier besondere Steine braucht, um ihren Zauber zu entfalten. Hinter denen ist auch Waffenhändler Zorg (Gary Oldman) her, der mit dem Bösen im Bunde ist. Mithilfe außerirdischer Krieger setzt er alles daran, um Korbens globale Rettungsmission zu torpedieren...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Tobis
Tonformate:
Deutsch (DTS-HD 5.1 MA)
Englisch (Dolby Atmos)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 2160p 4K HDR
16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Audiokommentar, Features, Interviews, Trailer

DVD und Blu-ray | Das fünfte Element (4K remastered) (4K Ultra HD)

Blu-ray
Das fünfte Element (4K remastered) Das fünfte Element (4K remastered)
Blu-ray Start:
30.11.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 126 min.
Das fünfte Element (4K remastered) (4K Ultra HD) Das fünfte Element (4K remastered) (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
30.11.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 126 min.

zur Blu-ray Kritik

Blu-ray Kritik - Das fünfte Element (4K remastered) (4K Ultra HD)

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 10/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 9/10


Vor genau 20 Jahren schlug in den Kinos ein neuer Science-Fiction-Film ein wie eine Bombe. Die Rede ist natürlich von „Das fünfte Element“, welchen der französische Regisseur Luc Besson seinerzeit für über 100 Millionen US-Dollar Produktionskosten für die große Leinwand schuf. Der Film mit Bruce Willis und Milla Jovovich in den Hauptrollen gilt heute in Fankreisen als Science-Fiction-Meisterwerk, das nun pünktlich zu seinem 20. Jubiläum als Remastered-Version auf dem Ultra-HD-Format in neuem Glanz erstrahlt. Laut Universum Film, die hierzulande über die Rechte des Titels verfügen, soll auf diesem nun alles „Größer, Schärfer und Brillanter“ sein, ob dem tatsächlich so ist, decken wir in unserer Kritik auf.

Korben Dallas (Bruce Willis)
Korben Dallas (Bruce Willis) © Tobis Film
New York, 2259: Nur alle 5000 Jahre öffnet sich das Tor zu einer Dimension jenseits unserer Vorstellungen. Exakt zu diesem Zeitpunkt landet eine rätselhafte rothaarige Schönheit auf der Rückbank eines fliegenden Taxis. Dessen Fahrer Korben Dallas (Bruce Willis), ein ehemaliger Offizier einer Spezialeinheit, ist erstaunt über die hübsche Frau, welche zwar nicht seine Sprache spricht, aber dennoch irgendwelche Probleme mit der hiesigen Polizei zu haben scheint. Obwohl es ihn seine Fahrlizenz kostet, entschließt er sich, mit ihr vor den Cops zu flüchten, nichtsahnend, in welch großes Abenteuer er sich da hinein ziehen lässt. Wie sich später herausstellt, ist Leeloo Minai Lekarariba-Laminai-Tchai Ekbat De Sebat – kurz: Leeloo (Milla Jovovich) nämlich die Verkörperung des sogenannten fünften Elements, welches die Menschheit unbedingt benötigt, um den ständig wachsenden und mit todbringender Geschwindigkeit zur Erde rasenden Kometen aufzuhalten. Allerdings reicht Leeloo alleine dazu nicht aus, denn es gilt vier weitere Elemente-Steine zu finden, um die Erde vor dem endgültigen Untergang bewahren zu können...

Leeloo (Milla Jovovich) auf der Flucht
Leeloo (Milla Jovovich) auf der Flucht © Tobis Film
In den Kinos lief „Das fünfte Element“ sehr erfolgreich und spielte für die damalige Zeit mit einem Gesamteinspielergebnis von knapp 264 Millionen US-Dollar auch eine ganz respektable Summe ein. Die Kritiker waren von dem knallbunten und futuristischen Abenteuer ebenfalls größtenteils angetan, ebenso hagelte es zahlreiche Nominierungen für verschiedene Awards, von denen der Titel letztlich den BAFTA Award für die Spezialeffekte, den César für die Regie, die Kameraarbeit sowie das beste Szenenbild erhielt und auch die Goldene Leinwand konnte „Das fünfte Element“ im Jahr 1997 abräumen. Allerdings wurde der Titel auch für einige Spott-Preise nominiert, welche mit der Goldenen Himbeere an Milla Jovovich als schlechteste Nebendarstellerin und Chris Tucker als schlechtester Newcomer gehen sollten, welche allerdings später an Alicia Silverstone („Batman & Robin“) sowie Dennis Rodman („Double Team“) verliehen wurde. Aber Auszeichnungen hin oder her, der Film macht auch aus heutiger Sicht noch einen Riesenspaß, auch wenn zum Beispiel die Rolle von Chris Tucker als exzentrischer Showmaster Ruby Rhod, schon damals total überzogen – aber dennoch überaus witzig angelegt – war und sich mit seinem Gekreische als kleiner Störfaktor ab der Mitte des Films entpuppt. Darüber trösten aber die ansonsten sehr guten darstellerischen Leistungen von Gary Oldman als Fiesling Jean-Baptiste Emanuel Zorg, Ian Holm als Priester Vito Cornelius sowie Bruce Willis als Korben Dallas, den wohl coolsten Taxifahrer der Zukunft, locker hinweg. Die Spezialeffekte und Actionsequenzen sind ebenfalls gut gealtert und immer noch überaus sehenswert, genauso wie die Opern-Szene mit der blauhäutigen außerirdischen Diva Plava Laguna (Maïwenn Le Besco), die wahrlich als audiovisueller Höhepunkt dieser Produktion bezeichnet werden kann.

Priester Vito Cornelius mit Korben und Leelo
Priester Vito Cornelius mit Korben und Leelo © Tobis Film

Bildqualität 4K UHD & Blu-ray:

„Das fünfte Element“ wurde seinerzeit zwar noch analog gedreht, aber dessen Remastering, welches nativ in 4K vom original 35mm-Material erstellt wurde, kann wirklich als gelungen bezeichnet werden. Über den gesamten Film ist ein dezentes Korn zu vernehmen, welches natürlich in dunkleren Bildbereichen etwas stärker in den Vordergrund rückt, als störend wird dieses allerdings nicht empfunden. Im Gegenteil sogar, denn dadurch das hier nichts nachträglich glattgebügelt oder bereinigt wurde, präsentiert sich der Transfer, welcher im Ansichtsverhältnis von 2.40:1 (16:9 gehalten ist, sehr filmisch. Die Bildschärfe muss ebenfalls als hervorragend bezeichnet werden und stellt im direkten Vergleich mit der Blu-ray eine deutliche Steigerung dar. Wenn zum Beispiel Leeloo ab Minute 30:30 aus dem Lüftungsschacht klettert und erstmals einen Blick auf das futuristische New York des Jahres 2559 wirft, dann sind dank der tollen Detailzeichnung mehr Details als beim Full-HD-Transfer auszumachen. Erstmals kann man wenige Minuten später bei 31:22 sogar erkennen, das die Statisten im Hintergrund nur digital sind und einer von ihnen sogar plötzlich verschwindet – das ist zwar etwas unschön, spiegelt in der Tat aber den deutlich Mehrwert an Qualität wieder, welchen die Ultra-HD-Fassung bietet. Das HDR leistet ebenfalls gute Arbeit und sorgt dafür, das viele Farben etwas kräftiger und leuchtender erstrahlen, was man vor allem bei den bunten Kleidern der Urlaubsgäste des Kreuzfahrt-Raumschiffs auf Fhloston Paradise bemerken wird. Plastischer wird die Bildqualität durch das HDR zwar nicht, der Transfer wirkt aber durchaus kontrastreicher und deshalb auch besser als bei der Blu-ray-Variante.

Gary Oldman als Bösewicht Jean-Baptiste Emanuel Zorg
Gary Oldman als Bösewicht Jean-Baptiste Emanuel Zorg © Tobis Film

Tonqualität:

Bei der deutschen sowie englischen Sounduntermalung gibt es ebenfalls eine Verbesserung zu vermelden: Dieser lag bei der vorherigen Blu-ray-Variante nämlich noch bei beiden als DTS-HD High Resolution 6.1-Mix vor, hier bietet man nun einen zeitgemäßen Dolby Atmos-Mix an, welchem ein Dolby TrueHD 7.1-Kern zugrunde liegt. Vergleicht man die alte deutsche Tonspur mit dem neuen Atmos-Mix, wird man feststellen, das letztgenannter hörbar räumlicher klingt und die ohnehin zahlreichen Surround-Effekte noch direkter klingen. Wenn zum Beispiel Korbens Taxi bei Minute 38:10 von der Polizei unter Beschuss genommen wird, dann zischen die Kugeln nur so durch den Raum und auch die Fluggeräusche der futuristischen Vehikel verteilen sich großartig auf die Kanäle. Diese werden zudem sehr oft für gezielte Effekte genutzt: Zum Beispiel wenn zu Beginn des Films der Archäologe das vergiftete Wasser im Becher zur Seite wegschüttet, ist das klar und deutlich beim linken Frontspeaker zu vernehmen, ebenso verfährt die Abmischung, wenn Leeloo im Kampf gegen die außerirdische Mangalores in der Suite der Diva bei Timecode 1:31:30 dem Krieger die Klinge aus der Hand tritt. Da wir gerade bei der Diva sind: Deren musikalische Interpretation der Arie aus Donizettis Lucia di Lammermoor, welche die blauhäutige außerirdische Diva Plava Laguna ab Minute 87:26 losschmettert, die übrigens in echt von der albanischen Opernsängerin Inva Mula gesungen wird, sorgt beim neuen Atmos-Mix erst recht dafür, das man berührt wird und eine Gänsehaut bekommt. Überhaupt ist die übrige musikalische Untermalung des Franzosen Éric Serra, der schon beinahe als Stamm-Komponist von Luc Besson genannt werden kann, über jeden Zweifel erhaben und passt perfekt zu diesem kunterbunten Weltraum-Abenteuer der späten 90er-Jahre.

Korben Dallas (Bruce Willis) mit Katze
Korben Dallas (Bruce Willis) mit Katze © Tobis Film

Extras:

Beim Ausstattungspaket von „Das fünfte Element“ sollte man keine Überraschungen erwarten, man darf sich aber durchaus darüber freuen, das sämtliche Specials früherer Veröffentlichung ihren Weg auf die Neuauflage gefunden haben. Das einzig neue Special stellt eigentlich der deutsche Teaser zur Wiederaufführung vor, welcher als einziges Extra auch in HD beziehungsweise 4K vorliegt. Nachfolgend listen wir nun das gesamte Bonusmaterial auf, welches eine Gesamtlaufzeit von ca. 247 Minuten hat, ansonsten komplett in SD vorliegt und eigentlich alle wissenswerten sowie interessanten Aspekte rund um die Entstehung der Produktion sowie deren Umsetzung abdecken dürfte.

4K UHD:
▪ Audiokommentar der Special-Effects-Crew
▪ Deutscher Teaser (0:51 min.)

Blu-ray:
▪ Audiokommentar der Special-Effects-Crew
▪ Die Entstehung:
- Deutsches Making-of (23:04 min.)
- Searching of „The fifth Element“ (22:17 min.)
- The Elements (24:49 min.)
- The Elementares (5:13 min.)
- Diva Plava Laguna (5:12 min.)
- Design & Look (5:31 min.)
- Stilelemente (5:12 min.)
- Die Dreharbeiten (1:01 min.)
- Die Kostüme (0:46 min.)
▪ Die Weltpremiere: Cannes, am 7. Mai 1997:
- Featurette (9:11 min.)
- Tage vorher: Die Baustelle (3:59 min.)
- Nachmittags: Die Pressekonferenz (20:12 min.)
- Abends: Der rote Teppich (1:59 min.)
- Nachts: Die Party (19:49 min.)
▪ Die Entdeckung – Von der Entstehung bis zur Weltpremiere:
- Die Herausforderung (2:31 min.)
- Die Story (2:14 min.)
- Der Look (8:51 min.)
- Das Design der Welt (5:15 min.)
- Die Produktion (5:44 min.)
- Die Schauspieler (7:52 min.)
- Die Drehorte (4:21 min.)
- Die Special-Effects (9:19 min.)
- Die Premiere (2:09 min.)
▪ Interviews mit Cast & Crew:
- Interview mit Bruce Willis (9:09 min.)
- Interview mit Gary Oldman (13:35 min.)
- Statements Milla Jovovich (2:09 min.)
- Statements Chris Tucker (0:42 min.)
- Interview Luc Besson / Drehbuch / Regie (12:28 min.)
- Statements Éric Serra / Musik (1:56 min.)
▪ Deutsche Teaser & Trailer:
- Teaser in HD (0:51 min.)
- Trailer (1:35 min.)
- Teaser 1 (0:42 min.)
- Teaser 2 (0:42 min.)
- TV-Spots (0:43 min.)
▪ Original Teaser & Trailer:
- Trailer (1:35 min.)
- Teaser (1:34 min.)
- TV-Spots (3:34 min.)
▪ Bildergalerie
▪ Wendecover

Leelo und Priester Vito Cornelius
Leelo und Priester Vito Cornelius © Tobis Film
Abschließend sollte noch erwähnt werden, das die meisten Specials in englischer Sprache vorliegen, allerdings für das bessere Verständnis deutsch untertitelt wurden. Beim englischen Audiokommentar der Special-Effects-Crew, welcher auf beiden Discs enthalten ist, lassen sich optional ebenfalls deutsche Untertitel hinzuschalten. Löblich ist zudem, das man sich bei dieser Veröffentlichung für ein Wendecover ohne störendes FSK-Logo entschieden hat, was Sammler sicherlich freuen wird.

Test-Equipment:
TV: Sony KD-65A1
UHD-Player: Sony UPB-X800
Blu-ray-Player: Denon DBT-3313UD
AV-Receiver: Denon AVR-X4200W
Lautsprecher: Canton GLE-Serie
Subwoofer: Yamaha YST-SW320


Fazit:
Passend zum 20. Jubiläum des Film veröffenticht Universum Film den Science-Fiction-Klassiker im neuen 4K-Gewand und spendiert diesem obendrein auch eine neue Soundabmischung in zeitgemäßem Dolby Atmos. Technisch ist das alles sehr beeindruckend auf das UHD-Format umgesetzt worden und da „Das fünfte Element“ auch inhaltlich eigentlich über jeden Zweifel erhaben ist, werden hier Sci-Fi-Fans nur zu gerne zugreifen. Das auch alle altbekannten Specials früherer Veröffentlichungen mit an Bord sind, wird Käufer und Sammler gleichermaßen erfreuen, genauso wie die Tatsache, das man auch an ein Wendecover ohne störendes FSK-Logo gedacht hat.

by Roland Nicolai
Bilder © Universum Film / Tobis