Das Haus der Dämonen 2 - Blu-ray

Blu-ray Start: 23.08.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 101 min

Das Haus der Dämonen 2 Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Andy (Chad Michael Murray) zieht mit seiner Frau Lisa (Abigail Spencer) und seiner Tochter Heidi (Emily Alyn Lind) in seine alte Heimat Georgia. Die kleine Heidi leidet seit jeher an Geistererscheinungen und dunklen Visionen. In der Abgeschiedenheit will die kleine Familie endlich zuruhe kommen. Doch ihr neues Zuhause birgt eine dunkle Geschichte und schnell merken sie, dass sie in dem alten Haus nicht alleine sind….

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of, Outtakes, gelöschte Szenen

DVD und Blu-ray | Das Haus der Dämonen 2

Blu-ray
Das Haus der Dämonen 2 Das Haus der Dämonen 2
Blu-ray Start:
23.08.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 101 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Das Haus der Dämonen 2 Das Haus der Dämonen 2
DVD Start:
23.08.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 97 min.

Blu-ray Kritik - Das Haus der Dämonen 2

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 5/10


2009 gelang Regisseur Peter Cornwell mit „Das Haus der Dämonen“ alias „Haunting in Connecticut“ ein finanzieller Überraschungserfolg und sein Low-Budget-Exorzismus-Grusel kämpfte sich auf Platz zwei der US-Kinocharts. In Deutschland lief der Film wesentlich weniger erfolgreich an, doch nichtsdestotrotz erscheint mit „Das Haus der Dämonen 2“ nun eine Fortsetzung des Kassenschlagers auf DVD und Blu-ray.

Andy (Chad Michael Murray, „House of Wax“) und seine Frau Lisa (Abigail Spencer, „Cowboys & Aliens”) suchen ihre Ruhe in Andys alter Heimat Georgia. Zusammen mit ihrer Tochter Heidi (Emily Alyn Lind, “Enter the Void”) zieht das Paar aufs Land und kauft dort ein altes, mysteriöses Anwesen.
Der eigentliche Plan war es, dass die unheimlichen Visionen von Lisa und Heidi in einer neuen Umgebung abnehmen, denn die beiden haben regelmäßig Geistererscheinungen. Doch der Ortswechsel bewirkt leider das Gegenteil und so offenbart sich den Wyricks bald ein schreckliches Geheimnis, denn das Grundstück auf dem sie leben, besitzt eine düstere Vorgeschichte.

Wie auch schon beim ersten Teil des Franchises wird damit geworben, dass der Fall auf einer wahren Geschichte basiere. Im Gegensatz zum Vorgänger basiert das Sequel nun nicht mehr auf einem Buch, doch schon „Das Haus der Dämonen“ nimmt es mit dem Thema Ehrlichkeit nicht ganz so genau, wie ein Interview mit einem Familienmitglied aus Teil eins beweist, welches sich zu seinen Erlebnissen wie folgt äußerte: „Sie haben doch ein bisschen von der Geschichte - benutzen Sie einfach die Teile, die zusammenpassen, und erfinden Sie den Rest. Und machen sie [die Geschichte] gruselig. Sie schreiben doch gruselige Bücher, oder? Deswegen haben wir Sie angeheuert. Also erfinden Sie sie, und machen Sie sie gruselig.“
Es bleibt also mehr als fraglich, inwiefern der zweite Teil der Realität folgt. Doch noch viel merkwürdiger ist der Fakt, dass der vorliegende Film den Titel „Haus der Dämonen 2“ trägt, denn weder die Story, noch die Schauspieler, noch die Location haben irgendetwas mit dem Original gemeinsam. Vermutlich nutzt man hier marketingtechnisch geschickt den Erfolg des Vorgängers aus.

Nach einem äußerst zähen Eingang nimmt der Film erst in der zweiten Hälfte langsam an Fahrt auf, wobei er dabei immer abstruser und verworrener wird. Kleinere Schockmomente versuchen über die Laufzeit von knapp zwei Stunden zu unterhalten, was ihnen allerdings meistens misslingt, da hier weder Qualität noch Quantität stimmig sind. Murray und Spencer liefern einen soliden, wenn auch allenfalls durchschnittlichen Job ab – positiv fällt hingegen Jungschauspielerin Lind auf, die trotz der Ernsthaftigkeit des Themas ihre Rolle glaubwürdig verkörpern kann. Lächerlich wird der Film dann, wenn er in pseudo-künstlerische Schwarz-Weiß- und Sepia-Aufnahmen verfällt, um eine gewisse Dramatik zu erzielen. Jedoch wirkt dies eher billig, zumal hier kein Quentin Tarantino am Werk ist. Das Thema Regisseur ist bei „Haus der Dämonen 2“ ebenfalls eine heikle Angelegenheit, denn genau genommen ist dies das Regiedebüt von Tom Elkins, der hier zwar einen potenziell interessanten Plot aufgreift, jedoch mangels Erfahrung einen zu lang(-atmigen) Film produziert, dem es an Spannung und Bodenhaftung mangelt. Die Dutzend eingebauten Schreckmomente können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Film allenfalls durchschnittliche Unterhaltung abliefert.

Bildtechnisch besitzt die Blu-ray hohe Standards in puncto Schärfe. Die Farbwahl hingegen wirkt ab und zu ein wenig zu bunt, weshalb dem Film der Charme einer Billigproduktion anhaftet.
Der Ton liegt in einer sehr gut verteilten DTS-HD Master Audio 5.1-Spur vor, die recht basslastig erklingt, jedoch mit einer wenig authentischen Synchronisation daherkommt. Zudem wird nach Sichtung dieses Horrorstreifens kein Zuschauer mehr den Namen Heidi in positiver Erinnerung behalten, denn dieser fällt gefühlte 1000 Mal in den 101 Minuten Film. Ebenfalls ein Manko: Das Fehlen jeglicher Untertitel.
Als Bonusmaterial beherbergt die Blu-ray ein 10-minütiges Making of, knapp vier Minuten Outtakes, sowie 17 Minuten gelöschter Szenen – wahlweise mit Audiokommentar des Regisseurs. Auch hier fehlen Untertitel.

Fazit: Von der konfusen Namensgebung einmal abgesehen, bekommt man hier allenfalls Horror-Durchschnitt zu sehen, dem es an Tiefgang und Rasanz fehlt. Ohne viele Überraschungsmomente dümpelt der Streifen vor sich hin. Elkins Regiedebüt ist zwar kein Totalreinfall, erreicht aber nicht die atmosphärischen Stärken des ersten Teils.

by Yannik Riedl
Bilder © Universum Film