Das Haus der geheimnisvollen Uhren - Blu-ray

Blu-ray Start: 24.01.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 106 min

Das Haus der geheimnisvollen Uhren Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Der zehnjährige Lewis (Owen Vaccaro) findet nach dem schrecklichen Verlust seiner Eltern bei seinem schrulligen Onkel Jonathan (Jack Black) im verschlafenen Städtchen New Zebeedee ein neues Zuhause. Umsorgt werden sie von der nicht minder seltsamen Nachbarin Mrs. Zimmermann (zweifache Oscar®-Preisträgerin Cate Blanchett).
Doch nicht alles ist ruhig in Lewis’ neuem Leben. Tief in den Gemäuern von Jonathans knarzigem altem Haus tickt unaufhörlich eine mysteriöse Uhr, die sich trotz aller Anstrengungen nicht aufspüren lässt. Ungewollt überschlagen sich die Ereignisse. Als Lewis entschlossen versucht, das sonderbare Mysterium zu lösen und dem Ticken ein Ende zu bereiten, erweckt er versehentlich den Geist einer mächtigen Hexe, die durch die korrekte Justierung der magischen Uhr das Ende der Welt heraufbeschwören will. Lewis bleibt keine Wahl: Er muss im größten Abenteuer seines Lebens über sich hinauswachsen und die bedrohliche schwarze Magie aufhalten…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch: DTS-HD High Resolution Audio 7.1
Englisch: Dolby Atmos
Französisch, Russisch: DTS Digital Surround 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Alternativer Anfang und Alternatives Ende mit Kommentar von Regisseur Eli Roth und Schauspieler Jack Black
Unveröffentlichte Szenen mit Kommentar von Regisseur Eli Roth und Schauspieler Jack Black
Gag Reel
Hexer und Hexen
Film-Magie
Ticktack: Das Buch zum Leben erwecken
Eli Roth: Regie-Tagebücher
Owen geht hinter die Kulissen
Titelmusik-Challenge
Wer kennt Jack Black?
Abrakadabra!
Jack Blacks größte Angst
Die Mighty Wurlitzer
Filmkommentar mit Regisseur Eli Roth und Schauspieler Jack Black

DVD und Blu-ray | Das Haus der geheimnisvollen Uhren

Blu-ray
Das Haus der geheimnisvollen Uhren Das Haus der geheimnisvollen Uhren
Blu-ray Start:
24.01.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 106 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Das Haus der geheimnisvollen Uhren Das Haus der geheimnisvollen Uhren
DVD Start:
24.01.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 101 min.

Blu-ray Kritik - Das Haus der geheimnisvollen Uhren

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 7/10


Der zehnjährige Lewis (Owen Vaccaro) zieht nach dem Tod seiner Eltern zu seinem Onkel Jonathan (Jack Black) der sich gemeinsam mit dessen Nachbarin Mrs.Zimmermann (Cate Blanchett) um ihn kümmert, doch eines lässt Lewis Nacht für Nacht nicht schlafen – ein merkwürdiges Ticken welches aus den Hausgemäuern zu kommen scheint und von einer im Haus versteckten Uhr kommen soll. Als er versucht der Sache näher auf den Grund zu gehen, beschwört er versehentlich einen bösen Hexer und wird in ein gefährliches Abenteuer geworfen in dem es gilt das Böse aufzuhalten.

Cate Blanchett, Jack Black und Owen Vaccaro
Cate Blanchett, Jack Black und Owen Vaccaro © Universal Pictures
Erstmals wagt sich Horrorfilm-Regisseur Eli Roth, der bekannt ist für Filme wie „Hostel“ oder „Death Wish“, in andere Gefilde und versucht sich am Fantasy-Genre. Mithilfe der gleichnamigen Buchvorlage von John Bellai kreiert er einen magischen Familienfilm der vor allem bei den Zuschauern unter 13 Jahren gut funktionieren dürfte.

Dass dieser Film Familientauglich ist, lässt schon der Cast von Cate Blanchett (Herr der Ringe) und Jack Black (Jumanji:Willkommen im Jungle) zu erkennen die beide nicht gerade für Auftritte in Horrorfilmen bekannt sind. Beide machen ihren Job gut und geben ihren Charakteren soweit es möglich ist Tiefe, was vor allem aber bei Mrs. Zimmermann auch der „Backstory“ geschuldet ist die nebenbei immer mal wieder thematisiert wird – doch dazu später mehr. Klar auffällig und als Newcomer zu behandeln gilt Owen Vaccaro dem man sein Talent und Potential in der Rolle sofort anmerkt und den man vor allem wenn es zu anspruchsvolleren Rollen kommt definitiv im Auge behalten sollte. Er hat es sehr gut geschafft dem Charakter Lewis das gewisse „merkwürdige“ zu verleihen und lässt ihn sofort stark sympathisch wirken.

Cate Blanchett, Jack Black und Owen Vaccaro
Cate Blanchett, Jack Black und Owen Vaccaro © Universal Pictures
Die Hauptstory die im Jahre 1950 ist nicht mehr als „leichte Kost“. Die Prämisse ist klar: Der böse Mann will die Welt erobern und die Guten müssen ihn aufhalten – hat man schon oft gesehen und ist bei weitem kein origineller Plot. Dennoch ist die abgenutzte Thematik für mich nicht das Hauptproblem des Filmes denn für einen Kinder/Familienfilm am Freitagabend reicht das sicherlich aus. Als viel störender empfinde ich die Überladung an Nebenstories die angeschnitten oder nur zur Hälfte erzählt werden, aber nie zu Ende geführt werden. So haben wir neben der eigentlichen Story zum einen wie bereits erwähnt die Vergangenheit von Mrs. Zimmermann welche offenbar viel durch den zweiten Weltkrieg verloren hat, wir haben die Freundschaft zwischen Lewis und Tarby (Sunny Suljic), eine Andeutung einer Liebesgeschichte zwischen Lewis und einer Klassenkameradin, den Tod von Lewis Eltern, die Hintergründe der magischen Fähigkeiten der Familie und das Mobbing welches Lewis in der Schule erfährt. All diese Handlungsstränge geschehen nur beiläufig, manche mehr manche weniger relevant aber keiner aus erzählt. Diese Art Überladung lässt den Film sehr undurchsichtig wirken und es wird schwer dem puren Kern der Story zu folgen. Besser wäre es gewesen sich voll und ganz auf ein oder zwei dieser durchaus interessanten Stories zu konzentrieren und diese vernünftig zu erzählen und auszuerzählen, so ist das nur verschwendetes Potential und führt zu irrelevanten Szenen.

Sehr positiv fallen sowohl die Szenenbilder als auch die Effekte auf die einen schnell in die Welt der Hexenmeister zieht. Zum einen gibt es das riesige Haus in dem sofort die Palette an vielen satten Farben auffällt die aber nie zu viel für das Auge werden sondern dem Haus eine magische Wirkung verleihen. Zum anderen bestechen Dinge wie ein Löwe aus Blättern oder aggressive Kürbisse die zum Leben erweckt werden und dem Film insgesamt eine spaßige aber auch eindeutig kindliche Note verleihen. Trotz allem lässt es sich Eli Roth nicht nehmen auch etwas aus seinem Genre beizufügen und bringt mit bösartigen Puppen und Automatenfiguren oder einen schaurig aussehenden Bösewicht auch im angemessenen Maße etwas „Horror“ mit rein.

Cate Blanchett, Jack Black und Owen Vaccaro
Cate Blanchett, Jack Black und Owen Vaccaro © Universal Pictures
Das Bild bzw. der ganze Look des Films ist sehr einladend. Es herrschen satte Farben die sehr bewusst gesetzt sind und der jeweiligen Szene oder dem jeweiligen Ort genau die Wirkung verleiht die sie auch haben soll. Außerdem finden sich im Haus überall kleine Accessoires die dem Auge schmeicheln und klar aufzeigen dass mit Liebe zum Detail gearbeitet wurde.

Der Ton wurde ebenfalls wie das Bild mit Sorgfalt benutzt um gewisse Atmosphären oder Wirkungen entstehen zu lassen. Die Musik passt sich sehr gut der Situation an, ebenso tun es die Effekte die auch an manchen Stellen den Horror-Einfluss des Regisseur´s erkennen lassen. Lediglich die deutsche Synchronisation von dem Protagonisten Lewis gefiel mir nicht und hörte sich für meinen Geschmack unauthentisch und unpassend an.

Die Extras sind einer der größten stärken dieser Blu-Ray. Man bekommt ein großes Aufgebot an insgesamt 12 Bonusclips, bestehend aus unter anderem unveröffentlichten Szenen, ein alternatives Ende einem Filmkommentar und noch einiges mehr. Sehr zu empfehlen bei Interesse und um eventuell das ein oder andere Gelächter nachzuholen, welches bei dem eigentlichen Film gefehlt hat.


Fazit:
Der Film ist ein einfaches Kino/Heimkino Erlebnis für Kinder und ist auch als nichts anderes als solches zu Behandeln. Es hat insgesamt einen tollen Look der mir sehr gut gefallen hat und wird von einem sehr guten Cast getragen die allesamt stark abliefern. Wie bereits schon mehrmals erwähnt, bei dem jungen Publikum funktioniert der Film gut, mit etwas Fokussierung auf die tieferen und Interessanten Themen und weniger Fekal-Witze oder stumpfen Beleidigungen hätte der Film ein definitiv vorhandenes größeres Potential ausschöpfen können und wäre auch für das ältere Publikum ansprechend gewesen.

by Esteban Belon
Bilder © Universal Pictures