Da geht noch was - Blu-ray

Blu-ray Start: 13.02.2014
FSK: 6 - Laufzeit: 101 min

Da geht noch was Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Seine Familie kann man sich nicht aussuchen – und deshalb beschränkt Conrad (FLORIAN DAVID FITZ) die Besuche bei seinen Eltern auf ein absolutes Minimum. Sein Vater Carl (HENRY HÜBCHEN) ist ein mürrischer alter Knochen, der kein gutes Haar an seinem Sohn oder dessen Frau Tamara (THEKLA REUTEN) lässt. Sohn Jonas (MARIUS HAAS) geht daher bei den Besuchen ganz pragmatisch auf Nummer sicher – Codewort „Erdbeerkuchen“ heißt: Abgang! Beim diesjährigen Geburtstagstreffen überrascht Mutter Helene (LESLIE MALTON) allerdings mit Neuigkeiten. Sie hat Carl verlassen und bittet Conrad um einen Gefallen: einen Besuch im Elternhaus, mit ungeahnten Folgen ...
Denn dort versinkt Carl nicht nur in leeren Bierdosen, sondern auch in jeder Menge Selbstmitleid. Trotzdem findet er noch genug Energie für seine zynischen Spitzen. Als Carl sich jedoch bei einem Sturz heftig verletzt, muss Conrad notgedrungen in seinem alten Jugendzimmer wiedereinziehen. Drei Generationen unter einem Dach – ob das gutgehen kann?

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment / Constantin Film
Tonformate:
Deutsch (DTS-HD High Resolution 5.1)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of (ca. 10 Min.), Interviews (ca. 13 Min.), Blick hinter die Kulissen (ca. 5 Min.), Premierenclip (ca. 3 Min.), Audiokommentar, Originaltrailer

DVD und Blu-ray | Da geht noch was

Blu-ray
Da geht noch was Da geht noch was
Blu-ray Start:
13.02.2014
FSK: 6 - Laufzeit: 101 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Da geht noch was Da geht noch was
DVD Start:
13.02.2014
FSK: 6 - Laufzeit: 97 min.

Blu-ray Kritik - Da geht noch was

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Da man seine Familie zwangsläufig so nehmen muss, wie sie nun einmal ist, bleibt meist nur die Flucht aus dem Elternhaus, um sich zu distanzieren. In der amüsanten Komödie „Da geht noch was“ spielt TV-Regisseur Holger Haase mit bekannten Klischees rund um das heitere Familienleben. In nur 36 Drehtagen entstand die Geschichte von Conrad (Florian David Fitz), der seine Eltern nur pflichtgemäß hin und wieder besucht. Als ihm seine Mutter dann auch noch mit der Trennung von seinem Vater konfrontiert, kommen ungeahnte Probleme auf Conrad zu. Denn plötzlich steht nicht nur ein, sondern gleich zwei Pflicht-Besuche auf dem Plan. Als Vater Carl (Henry Hübchen) auch noch im heimischen Garten verunglückt, ist das Chaos vorprogrammiert. Kurzerhand muss Conrad seinen Urlaub verschieben und gemeinsam mit Sohn Jonas (Marius Haas) den kranken Vater hüten. Zwangsläufig finden sich die drei Generationen unter einem Dach wieder, was für ordentlich Zündstoff sorgt. Das ungleiche Männertrio hat zahlreiche Verkettungen unglücklicher Situationen zu bieten, denen ein ungezwungener Humor entwächst. Das menschliche Leben wird genau beobachtet und mit all seinen Stärken und Schwächen skizziert. Die Beziehungen unter den einzelnen Familienmitgliedern wird mit unterhaltsamen Wortwitzen des kauzigen Großvaters, ironische Bekundungen des Sohnes und pubertären Äußerungen des Teenagers untermauert. Der daraus resultierende Alltagshumor findet zwar nicht immer seinen gradlinigen Weg, entlockt dem Zuschauer jedoch immer wieder ein Schmunzeln.

Florian David Fitz („Vincent will Meer“), der an der Schreibung des Drehbuchs beteiligt war, setzt sich selbst souverän als leidtragenden Sohn in Szene. Durch seine sympathische Art entpuppt er sich als Mann von nebenan, der sich in jeder noch so absurden Lebenssituation einfinden kann. Den Part des griesgrämigen Carl übernimmt Henry Hübchen („Am Hang“). Auf seinen Schultern lastet ein Großteil der Handlung, die er mit seinem charismatischen Wesen zu füllen weiß.
Holger Haase, der bisher nur für das Fernsehen aktiv war, trifft mit seinem Kinodebüt die Erwartungen des Publikums. Nicht zuletzt, weil die Geschichte auf einem biografischen Erlebnis basiert und den Zuschauer dadurch immer wieder an eigene Erfahrungen erinnert. Dass das Finale mit Melancholie und Dramatik gewürzt ist, verleiht der Komödie letztendlich noch eine tiefere Ebene.
Die Blu-ray wartet mit einem klaren Bild auf, dass nun in manchen Szenen eine leichte Weichheit erkennen lässt. Die Farben sind satt, leuchtend und grenzen sich sauber voneinander ab. Auch die Schwarzwerte kommen gut zur Geltung. Das kontrastreiche Bild hebt die vielen Tagesszenen sowie die wenigen Abendszenen gut hervor. Die Reflexe und Spiegelungen des Lichts erscheinen insgesamt sehr natürlich. Die altmodische Einrichtung im Elternhaus wird deutlich wiedergegeben. In der Totalen und im Detail zeichnen sich feine Strukturen ab, die bei schnelleren Kamerabewegungen kurzzeitig verloren gehen. Der akustische Raum ist lebendig. Während sich in der freien Natur Frösche und Vögel vernehmen lassen, ist der Wohnraum durch alltägliche Geräusche in Küche, Wohnzimmer und Bad authentisch untermalt. Die Dialoge sind klar, mitunter aber etwas schwach. Grandiose Effekte sind aufgrund der ruhigen Stimmung nicht zu erwarten. Die Extras sind umfangreich gestaltet. Neben Interviews mit Cast und Crew erfährt man im Making Of die Hintergründe der Geschichte. Der Blick hinter die Kulissen gestaltet sich etwas eintönig, während der Premierenclip einen Eindruck der Publikumsreaktion liefert.

Fazit: Florian David Fitz und Henry Hübchen unterhalten als kompliziertes Vater-Sohn-Gespann auf humorvolle Art und Weise.

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by Sandy Kolbuch
Bilder © Paramount Home Entertainment / Constantin Film