Cuban Fury - Echte Männer tanzen - Blu-ray

Blu-ray Start: 06.11.2014
FSK: 6 - Laufzeit: 98 min

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Inhalt

Großbritannien, 1987: Bei den Juniormeisterschaften im Salsa liegt dem 13-jährigen Bruce die Welt zu Füßen. Das Tanzparkett ist seine Bühne, der Salsa seine Passion... bis ein Ereignis ihm jedes Selbstbewusstsein raubt und sein Leben in neue, weit weniger spannende Bahnen lenkt. 25 Jahre später fristet Bruce ein trostloses Dasein als ebenso beleibter wie unauffälliger Angestellter. Als eine neue Chefin, die umwerfende Amerikanerin Julia, in sein Leben tritt, ist Bruce überwältigt. Doch wie soll er die Aufmerksamkeit einer derart schönen Frau auf sich lenken? Zu allem Überfluss wird sie auch von seinem aalglatten Kollegen Drew umgarnt, der keine Gelegenheit auslässt, Bruce lächerlich zu machen. Da helfen nur noch die pure Leidenschaft und viel Herz – „Corazón“ eben! Seine Schwester Sam und sein früherer Mentor Ron müssen scharfe Geschütze auffahren, um das heiße Latino-Feuer in Bruce wieder zu entfachen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of, Nick Frosts Tanztraining, Wenn das Golfen schief geht, Tanzen mit Bejan Ashgharzadeh, Geschnittene Szene, Outtakes, Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | Cuban Fury - Echte Männer tanzen

Blu-ray
Cuban Fury - Echte Männer tanzen Cuban Fury - Echte Männer tanzen
Blu-ray Start:
06.11.2014
FSK: 6 - Laufzeit: 98 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Cuban Fury - Echte Männer tanzen Cuban Fury - Echte Männer tanzen
DVD Start:
06.11.2014
FSK: 6 - Laufzeit: 94 min.

Blu-ray Kritik - Cuban Fury - Echte Männer tanzen

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 7/10


Nick Frost, den meisten wohl bekannt als Simon Peggs Buddy aus der „Cornetto“-Trilogie, würde man optisch sicherlich nicht mit der hohen Kunst des Salsatanzes assozieren. Das scheint ihm selbst ebenfalls bewusst gewesen zu sein, als er die Idee zu „Cuban Fury“ bekam. In der spaßigen Tanzkomödie kann Frost endlich mal beweisen, dass er auch ohne Simon Pegg einen Film tragen kann und beschenkt den Zuschauer mit 98 überaus vergnüglichen Filmminuten.

Mit 13 galt Bruce Garrett (Nick Frost) noch als Wunderkind des Salsatanzes, doch 25 Jahre später zeichnet er sich durch nichts anderes als seine Unauffälligkeit aus. Bruce ist übergewichtig, unzufrieden und wird von seinem heuchlerischen Kollegen Drew (Chris O'Dowd) regelmäßig gedemütigt. Allerdings ändert sich Bruce Leben schlagartig, als er seine neue Chefin Julia (Rashida Jones) kennenlernt und sich unsterblich in sie verliebt. Obgleich er zunächst nicht daran glaubt, bei ihr Chancen zu haben, tut sich im schon bald eine Hintertür auf: Julia hegt eine große Salsa-Leidenschaft...

Zugegeben, die Story des Filmes ist ebenso konventionell wie brav geraten und hätte somit zu einer vollkommen belanglosen Komödie führen können. Dass der Film trotzdem funktioniert, konsequent gute Laune verbreitet und zum Lachen animiert, ist einzig und allein dem tollen Darsteller-Ensemble zu verdanken. Neben dem bereits angesprochenen Sympathiegaranten Nick Frost bekommt man die bezaubernde Rashida Jones und den grandiosen Chris O´Dowd zu sehen, der hier endlich mal seine böse Seite zeigen darf. Die Interaktion des ungleichen Trios funktioniert unglaublich gut und so ist durchgehend für gute Stimmung gesorgt. Dass die Gags dabei nicht immer subtil oder originell daher kommen, ist aufgrund ihrer sympathischen Umsetzung zu verschmerzen. Einem Nick Frost kann man die ein oder andere Drehbuch-Peinlichkeit einfach nicht wirklich übel nehmen.
Bei alledem darf jedoch nicht vergessen werden, dass es sich bei „Cuban Fury“ - trotz humoristischer Grundausrichtung – ja auch um einen Tanzfilm handelt. Und hier kann der Film leider nicht so recht überzeugen. Auch wenn der Vergleich etwas hinken mag, könnte man den Film beispielsweise in direkte Konkurrenz mit den (storytechnisch kaum auszuhaltenden, aber visuell eindrucksvollen) „StreetDance“-Filmen stellen. In Sachen filmischer Tanzperformance wäre schlicht und einfach sehr viel mehr drin gewesen. Unterhaltsam sind die Tanzszenen dennoch geworden, was nicht zuletzt an Nick Frosts urkomischer Darbietung liegt. Im Kern ist „Cuban Fury“ aber natürlich vor allem eine warmherzige Liebesgeschichte, die aufgrund der toll harmonierenden Hauptdarsteller keinen Zuschauer kalt lassen dürfte.

In technischer Hinsicht kann die Blu-ray restlos überzeugen! Und auch in Sachen Extras braucht sich die blaue Scheibe nicht zu verstecken. Die zahlreichen Bonus-Features liefern neben interessanten Einblicken in die Dreharbeiten auch den endgültigen Beweis für Nick Frosts Tanztalent. Ansehen!

Fazit:
„Cuban Fury“ ist eine kurzweilige und überaus romantische Komödie, die aufgrund eines tollen Darstellerensembles konsequent gute Laune verbreiten kann – das vermag auch das schwache Drehbuch nicht zu verhindern.

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by Jonas Hoppe
Bilder © Studiocanal Home Entertainment