Crystal Lake Memories - Die ganze Geschichte von Freitag der 13. - Blu-ray

Blu-ray Start: 20.10.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 400 min

Crystal Lake Memories - Die ganze Geschichte von Freitag der 13. Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die „Freitag der 13.“ – Filme sind Horror-Klassiker und haben die Tradition der Slasher-Filme mitbegründet. Mit rund vierhundert Minuten sind die „Crystal Lake Memories“ eine fast enzyklopädische Doku über die insgesamt zwölf „Freitag der 13.“- Filme aus den Jahren 1980 bis zum „Reboot“ in 2009. Die Doku versammelt einen ungeheuren Schatz an Materialien: Fotos, Filmausschnitte, Outtakes, Archivbilder, Beiträge der Konzept-Kunst und Fotografien vom Set. Dazu kommen Interviews mit über hundertfünfzig Schauspielern und Filmbeteiligten aus den zwölf Filmen und Fernseh-Serien.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Crystal Lake Memories - Die ganze Geschichte von Freitag der 13.

Blu-ray
Crystal Lake Memories - Die ganze Geschichte von Freitag der 13. Crystal Lake Memories - Die ganze Geschichte von Freitag der 13.
Blu-ray Start:
20.10.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 400 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Crystal Lake Memories - Die ganze Geschichte von Freitag der 13. Crystal Lake Memories - Die ganze Geschichte von Freitag der 13.
DVD Start:
20.10.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 384 min.

Blu-ray Kritik - Crystal Lake Memories - Die ganze Geschichte von Freitag der 13.

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 10/10
Gesamt: | 9/10


Nachdem im Jahr 2010 bereits die legendäre „Nightmare on Elm Street“ – Reihe mit „Never Sleep Again“ eine geradezu monumentale Dokumentation von über 230 Minuten Laufzeit spendiert bekommen hatte, durfte das passende „Freitag der 13.“ Pendant nicht lange auf sich warten lassen. Und nun steht es in Form einer limitierten, zwei Discs umfassenden Blu-ray-Box im „Silberglanzfolienschuber“ endlich in den Händlerregalen und übertrifft den Freddy Krueger Vorgänger in Sachen Laufzeit sogar noch. Satte 400 Minuten lang folgt man den interessanten Interview, Makinf-of Szenen und Hintergrundmaterialien, die Daniel Farrands für seine Dokumentation zusammentragen konnte.

Die Dokumentation folgt in ihrem strukturellen Aufbau sehr deutlich dem „Elm Street“-Vorbild und arbeitet somit jeden der Slasherfilme in chronologischer Reihenfolge ausführlich ab. Erfreulicherweise konnte Daniel Farrands zahlreiche der damaligen Darsteller, Regisseure und Crewmitglieder vor die Kamera bekommen, was zu zahlreichen interessanten Interviews samt völlig neuer Hintergrundinformationen führt, die selbst eingefleischte Fans der Reihe immer wieder überraschen könnten. Man wird sogar Zeuge manch einer Splatterszene, die damals für die Kinoauswertung der Filme geschnitten werden musste und nun zum ersten Mal zu sehen sein dürfte. Wo wir schon bei den inhaltsbestimmenden Splatterszenen der „Freitag der 13.“ – Filmen sind: Heimliches Highlight der Doku sind die fantastischen Hintergrundinfos zu den Make-up- und Spezial-Effekten, für die nicht selten niemand geringeres als der legendäre Spezialeffekt-Künstler Tom Savini („Dawn of the Dead“, „Maniac“) verantwortlich war. Es ist unglaublich spannend, den Aufbau eines, auf der Leinwand ungemein schockierenden, Spezialeffektes mitzuverfolgen und einen exklusiven Blick in die Trickkiste der Splatter-Zauberer zu werfen. Wer schon immer mal wissen wollte, wie man Kevin Bacon einen Pfeil durch den Hals rammen kann, ohne ihn dabei zu verletzen, ist hier definitiv an der richtigen Adresse!

Der Umfang der Doku ist wahrlich beeindruckend:
Ausführlicher hätte man die einzelnen Filme kaum besprechen können, so werden neben Details aus den Dreharbeiten, auch die unterschiedlichen kreativen Ansätze, Casting-Entscheidungen und die Rezeption der Filme behandelt. Dass im fünften Teil die weiblichen Darsteller hauptsächlich nach ihrer Körbchengröße gecastet wurden, wird ebenso wenig verheimlicht, wie die Tatsache, dass eine der Darstellerinnen nach körperlich anspruchsvollen, ja geradezu menschenverachtenden Dreharbeiten im eiskalten Wasser wochenlang krank im Bett liegen musste. Die Offenheit der Interview-Partner gestaltet die „Crystal Lake Memories“ jederzeit unterhaltsam und verleiht der Doku einen fast schon beschwingten Grundton.

Leider wurde uns vom Verleiher lediglich die erste der beiden Blu-ray Discs als Testmuster zur Verfügung gestellt, weshalb ich nur die dokumentarische Behandlung der Filme 1-6 bewerten kann. Die technische Qualität der Disc kann ebenso überzeugen wie der große inhaltliche Umfang.

Fazit:
Endlich gibt es das passende „Friday the 13th“ Pendant zu Andrew Kaschs grandioser „Elm-Street“-Dokumentation „Never Sleep Again“! Wenn die zweite Disc das Niveau der restlos überzeugenden ersten hält, hat Daniel Farrands mit seinen „Crystal Lake Memories“ alles richtig gemacht.

by Jonas Hoppe
Bilder © KSM GmbH