Clown (Uncut) - Blu-ray

Blu-ray Start: 01.03.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 99 min

Clown (Uncut) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Jack feiert seinen 10. Geburtstag, doch der Clown, der zur Feier kommen sollte, musste absagen. Jacks Vater Kent findet auf dem Dachboden ein altes Clowns-Kostüm und rettet so die Party. Doch kaum sind die Kinder weg, hat Kent ein Problem: Das Kostüm lässt sich nicht mehr ablegen. Was als kleiner Witz beginnt, wird schnell zu einem unvorstellbaren Alptraum. Jeder Versuch, das Kostüm loszuwerden, endet in schrecklichen Schmerzen. Außerdem scheint sich Kent ganz allmählich zu verändern. Mit dem Kostüm hat sich auch das Böse in seinen Kopf eingenistet. Er entwickelt einen unersättlichen Hunger – auf Kinder...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Clown (Uncut)

Blu-ray
Clown (Uncut) Clown (Uncut)
Blu-ray Start:
01.03.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 99 min.

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Blu-ray Kritik - Clown (Uncut)

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 4/10


Bevor Eli Roths sehnlichst erwarteter Kannibalenschocker „The Green Inferno“ nach fast zwei jähriger Verschiebung endlich in Deutschland erscheinen konnte, erreichte am 01. März mit „Clown“ bereits eine andere Produktion mit seinem Namen auf dem Cover die Händlerregale. Aber Vorsicht: Eli Roth fungiert hier nur als Geldgeber und Regie führt Newcomer Jon Watts, der sich inzwischen durch „Cop Car“ einen Namen machen konnte und demnächst für Disney das zweite „Spiderman“-Reboot drehen wird. Clown (Uncut) SzenenbildSein Erstlingswerk „Clown“ muss also einen ziemlich guten Eindruck bei den Marvel-Funktionären hinterlassen haben – ein Umstand, der nach Sichtung des Filmes Unverständnis auslöst. „Clown“ ist entgegen aller Erwartungen schlicht und einfach verdammt langweilig geraten.

Als der Clown ausfällt, der Jacks 10. Geburtstag begleiten soll, muss eine Alternative her: Jacks Vater Kent schlüpft notgedrungen in ein altes Kostüm, das er auf dem Dachboden findet und übernimmt die Rolle des Kinderunterhalters. Der Tag ist zwar gerettet, aber Kent bemerkt schnell, dass irgendetwas absolut nicht stimmt. Er kann das Kostüm nicht mehr ausziehen, da es fest mit seinem Körper verwachsen zu sein scheint. Nach einigen schmerzhaften Entkleidungsversuchen entsteht zudem noch ein viel größeres Problem – Kent bekommt einen Heißhunger auf Kinder...

Schon zu Beginn irritiert der billige Amateurlook des Filmes und man fragt sich unweigerlich, wo das Geld aus Eli Roths Produktionsfirma eigentlich hingewandert sein soll. Dennoch animiert die interessante Grundprämisse zuverlässig zum Weiterschauen und eine latente Body-Horror-Vorfreude bleibt bestehen. Wenn Kent schließlich versucht, sich von dem bösen Clowns-Kostüm zu befreien und sich zum ersten Mal blutig in den Arm schneidet, atmet man dann auch erleichtert auf: Vielleicht wird das alles ja doch noch zu der erhofften Ekelnummer! Aber leider dümpelt der Film anschließend wieder langatmig vor sich hin und die wenigen Schockmomente hinterlassen bestenfalls einen handwerklich soliden Eindruck, ohne dabei nachhaltig zu verstören. Clown (Uncut) SzenenbildEine krude Origin-Story des Clown-Mythos, die von niemand geringerem als Peter Stormare lustlos vorgetragen wird und die eine oder andere optische Entwicklungsstufe der Hauptperson später, werden dann die ersten Kinder gefressen. Was im Trailer noch spannend und auf erfrischende Weise „mutig“ wirkte, entpuppt sich im fertigen Film als ebenso belanglos wie zahm. Schockieren oder unterhalten kann das alles nicht. Außerdem kommt der Film restlos humorbefreit daher, weshalb die Chance verpasst wird, die zahlreichen Schwächen zu Stärken umzubauen.

Bild- und Tonqualität der Blu-ray können überzeugen und ermöglichen einen ungestörten Filmgenuss. Extras haben es aber leider nicht mit auf die Disc geschafft. Hier wäre ein Audiokommentar von Eli Roth definitiv interessant gewesen...


Fazit:
Man muss das Horrorsubgenre „Gruselclown“ schon sehr lieben, um mit Jon Watts Erstlingswerk seinen Spaß zu haben. Leider ist der Film über weite Strecken sehr langweilig geraten und kann auch in Sachen Härtegrad nicht so recht überzeugen. Schade.

by Jonas Hoppe
Bilder © Tiberius Film