Citizenfour - Blu-ray

Blu-ray Start: 08.05.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 114 min

Citizenfour Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Im Januar 2013 erhält die Filmemacherin Laura Poitras, die gerade am dritten Teil ihrer vielfach preisgekrönten Trilogie über die USA nach 9/11 arbeitet (u.a. Oscar-Nominierung für MY COUNTRY, MY COUNTRY und Pulitzer-Preis für MY OATH) verschlüsselte Emails von einem Unbekannten, der sich ?Citizen Four“ nennt und Beweise für verdeckte Massenüberwachungsprogramme der NSA und anderer Geheimdienste in Aussicht stellt.

Im Juni 2013 fliegen Laura Poitras und die Journalisten Glenn Greenwald und Ewen MacAskill nach Hongkong, um sich mit 'Citizen Four' zu treffen – es ist Edward Snowden. Ihre Kamera hat Laura Poitras in diesen Stunden und Tagen, die unsere Welt nachhaltig verändern werden, immer dabei.

Entstanden ist ein einmaliger Dokumentar-Thriller, in dem sich die dramatischen Ereignisse Minute für Minute direkt vor unseren Augen entfalten – die atemberaubend spannende Geschichte über den waghalsigen Schritt eines jungen Whistleblowers, eindringlich, unbequem und von großer politischer Sprengkraft.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: goodmovies / Piffl
Tonformate:
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Deleted Scenes, Q&A Laura Poitras, Interviews mit Mathilde Bonnefoy (Schnitt & Produzentin) und Dirk Wilutzky (Produzent), dt. Audiodeskription

DVD und Blu-ray | Citizenfour

Blu-ray
Citizenfour Citizenfour
Blu-ray Start:
08.05.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 114 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Citizenfour Citizenfour
DVD Start:
08.05.2015
FSK: 0 - Laufzeit: 110 min.

Blu-ray Kritik - Citizenfour

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 9/10


Mit dem Oscar als bester Dokumentarfilm hat Regisseurin Laura Poitras wohl nicht zwingend gerechnet, als sie 2013 die erste anonyme, verschlüsselte Nachricht von Whistleblower Edward Snowden unter dem Pseudonym 'Citizen Four' erhielt. Edward Snowden © Praxis FilmsIhre Treffen mit dem früheren Geheimdienstler wurden aufgezeichnet und somit zum dritten Teil der politisch-kritischen Trilogie nach „My Country, My Country“ und „The Oath“ über die amerikanische Regierung.
Im Januar 2013 erhält Dokumentarfilmerin Laura Poitras verschlüsselte, geheime Nachrichten über die Abhörpraktiken von US-Geheimdiensten wie die NSA. Der mittlerweile immernoch aktuelle Skandal stand damals ganz am Anfang, kurz vor der Veröffentlichung. Nach mehreren Nachrichten traf Poitras in Hongkong auf den Unbekannten: Er entpuppt sich als Edward Snowden, der mit seinem Wissen an die Öffentlichkeit treten möchte und sich dafür die Regisseurin ausgesucht hat.

„Citizenfour“ ist mehr als ein hautnahes Portrait eines Mann, der wahrscheinlich in die Geschichtsbücher eingehen wird. Denn neben den eingeblendeten Original-Nachrichtenverläufen startet die Dokumentation ganz am Anfang, als Edward Snowden noch schier unbekannt war. Das besondere liegt an der subtilen, aber wirkungsvollen Inszenierung Poitras. Sie setzt nicht auf große Bilder oder Archivmaterialien. Einzig ihre Kamera, ihr Mikrofon und die Anwesenheit von Journalist Glenn Greenwald und dem Geheimdienstreporter Ewen MacAskill finden sich in dem Hotelzimmern wieder, in denen Edward Snowden interviewt und aufgezeichnet wird. NSA. © Praxis Films/ Trevor PaglenDiese Aufzeichnungen finden sich in chronologischer Reihenfolge nun als Doku wieder, die sachlich und auf verständliche Weise näher gebracht werden. Die brisanten Informationen, aber auch die Auswirkungen auf Snowdens Leben werden dabei fokussiert. Poitras subtile Art löst in dem Zuschauer ein Gefühl von Nähe und persönliche Ansprache aus. Das Gefühl, mit vor Ort zu sein, berührt nicht nur, sondern erzeugt auch tatsächlich Spannung.

Der Film kommt ohne viel Schnickschnack aus. Daher gibt es auch keine Extras. Lediglich das beiliegende Booklet ist informativ. Außerdem gibt es eine deutschen Untertitel, die Audiospur ist nämlich nur in englisch erhältlich, dadurch aber auch sehr authentisch.
Bild und Ton sind passenderweise unspektakulär, aber hoch qualitativ.


Fazit:
Ein sehr wichtiger Streifen, der zurecht den Oscar bekommen hat und die breite Masse vielleicht nicht erreicht hat, aber unbedingt sollte.

by Jennifer Mazzero
Bilder © goodmovies / Piffl