Child's Play (Mediabook) - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.11.2019
Digital VoD: 15.11.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min

Child's Play (Mediabook) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Chucky, die Möderpuppe, ist wieder da! Von den Produzenten von „It“, Seth Grahame-Smith und David Katzenberg, und Regisseur Lars Klevberg („Polaroid“) kommt endlich das langerwartete Reboot des Horrorklassikers von 1988: CHILD´S PLAY bringt das Grauen zurück in die Kinderzimmer. In der US-Version wird Chucky von Mark Hamill („Star Wars“) gesprochen. Die alleinerziehende Mutter Karen, die ihrem Sohn Andy (Gabriel Bateman) ahnungslos eine Puppe, eine sogenannte „Buddi Doll“ schenkt, wird von Aubrey Plaza („Parks and Recreation“) gespielt. Jetzt mit neuen technischen Features ausgestattet, hat Chucky ungeahnte Fähigkeiten, die garantiert Schrecken 2.0 verbreiten...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / capelight pictures
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
16:9 / 2,39:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Child's Play (Mediabook)

Blu-ray
Child's Play Child's Play
Blu-ray Start:
22.11.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.
Child's Play (Mediabook) Child's Play (Mediabook)
Blu-ray Start:
22.11.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Child's Play Child's Play
DVD Start:
22.11.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min.

Blu-ray Kritik - Child's Play (Mediabook)

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Reboots und Remakes werden schon seit mehreren Jahren immer wieder für die große Leinwand produziert. Seien es nun „Die Mumie“, „Die glorreichen Sieben“, „Planet der Affen“, „Elliot, das Schmunzelmonster“, „Conan der Barbar“, „RoboCop“ oder beispielsweise „Poltergeist“, diese Welle bedient schon lange nahezu jedes Genre. Oftmals fragt man sich deshalb, ob es an Ideenlosigkeit seitens der Drehbuchautoren beziehungsweise der Regisseure mangelt oder ob es inzwischen einfach nichts Neues mehr zu erzählen gibt. Als nächstes hat es nämlich „Chucky - Die Mörderpuppe“ getroffen, für dessen Neuinterpretation sich der Regisseur Lars Klevberg verantwortlich zeichnet. Anders als beim Original aus dem Jahr 1988 ist jedoch Chucky hier nicht von der Seele des Serienmörders Charles Lee Ray besessen, sondern ein online vernetztes Spielzeug mit lernfähiger künstlicher Intelligenz und auch kein Goodguy sondern ein Buddi - aber eines nach dem anderen, starten wir zunächst mit der Handlung des Films:

aren (Aubrey Plaza) schenkt ihrem Sohn Andy (Gabriel Bateman) eine „Buddi Doll“ zum Geburtstag.
Karen (Aubrey Plaza) schenkt ihrem Sohn Andy (Gabriel Bateman) eine „Buddi Doll“ zum Geburtstag. © capelight pictures / Foto: Eric Milner
Die alleinerziehende Mutter Karen Barclay (Aubrey Plaza) schenkt ihrem Sohn Andy (Gabriel Bateman) eine „Buddi“-Puppe, ein technisch hoch entwickeltes Spielzeug des Technologiekonzerns Kaslan, welches dank lernfähiger künstlicher Intelligenz nicht nur in der Lage ist, sich ständig weiterzuentwickeln sondern sich auch online mit anderen Kaslan-Geräten zu vernetzen. Allerdings scheinen Andys neuem besten Freund jegliche Sicherheitsbeschränkungen zu fehlen, denn schon bald entwickelt „Chucky“ ein beunruhigendes Eigenleben und eine Serie von mysteriösen Ereignissen beginnt. Dummerweise scheint Andy auch völlig auf sich alleine gestellt zu sein, denn ihm gelingt es nicht, seine Mutter davon zu überzeugen, das seine Puppe grausame Dinge tut und inzwischen auch er selbst zum Ziel des mordlustigen Chucky geworden ist.

„Buddi Doll“ Chucky wird Andys (Gabriel Bateman) neuer Spielgefährte
„Buddi Doll“ Chucky wird Andys (Gabriel Bateman) neuer Spielgefährte © capelight pictures / Foto: Eric Milner
Während ich das hier gerade so schreibe, denke ich darüber nach, welch großes Potenzial dieser Stoff eigentlich hat - dessen Umsetzung allerdings leider nur durchschnittlich geraten ist. Das Chucky, der laut Andy eigentlich Han Solo heißen sollte, nicht von der Seele eines Serienkillers besessen und tatsächlich wirklich nur ein Spielzeug ist, kommt hier richtig gut und die Erklärung dafür, ist ebenfalls plausibel. Weshalb ihm sämtliche Sicherheitsbeschränkungen fehlen möchten wir aus Spoilergründen an dieser Stelle zwar nicht verraten, weshalb er aber zum Killer mutiert, hingegen schon, denn die Idee ist gar nicht mal so übel: Die Kids schauen sich nämlich „Texas Chainsaw Massacre 2“, einen ordentliche Slasher, im Fernsehen an und Chucky bekommt mit, wie die Kids sich darüber amüsieren, wie die durchgeknallten Massenmörder Chop Top und Leatherface mehrere junge Leute töten. Chuckys künstliche Intelligenz verarbeitet und speichert das Morden und den offensichtlichen Spaß der Kids daran als lustiges Spiel, welches er fortan kopieren möchte um auch seinen neuen Freund damit glücklich zu machen. Schnell kommt es zu Missverständnissen als zunächst die heimische Katze Rooney gewürgt und kurz darauf Shane (David Lewis), der Lover von Andys Mutter, in die Mangel genommen wird. Hier gibt es einige wirklich gute Ideen und für eine Altersfreigabe ab 16 Jahren auch ziemlich heftige Szenen zu sehen, die es echt in sich haben. Sei es nun die Nummer mit dem Gesicht auf der Melone, die schön als Geschenk verpackt wird oder der seltsame Hausmeister, der später in seinem Keller zeigt, wie seltsam beziehungsweise krank er tatsächlich ist. Woran die Neuinterpretation bei all den guten Ideen letztlich scheitert, ist leider die Puppe selbst, welche einfach schlecht dargestellt wird und auch nicht sonderlich bedrohlich wirkt. Bevor Chucky am Rad dreht werden stets seine Augen rot und verraten sofort, das er jetzt im Tötungsmodus ist, wenn er aber auch dann noch mit einem leuchtenden Finger - ähnlich wie bei E.T., plötzlich ein Kaslan-Taxi steuern kann oder sich beim Showdown mit verschiedenen Buddi 2.0-Modellen vernetzt und auch deren Sicherheitsbeschränkungen umgeht, ist es dann aber doch zu viel des Guten.

Andy (Gabriel Bateman)
Andy (Gabriel Bateman) © capelight pictures / Foto: Eric Milner
Bildqualität:
Der Blu-ray-Transfer präsentiert sich auf hohem Niveau und besticht vor allem durch seine exzellente Bildschärfe, die nahezu jedes noch so kleine Detail in Gesichtern, der Kleidung oder der Umgebung ohne Schwierigkeiten erkennen lässt. Farblich wirken einige Passagen zwar etwas unterkühlt, das ist aber ein Stilmittel des Films und stört auch nicht den Filmgenuss. Unproblematisch zeigen sich zudem die dunkleren Passagen, bei denen erfreulicherweise keine nennenswerten Details verschluckt werden, allerdings das leichte Filmkorn, welches dauerhaft präsent ist, minimal stärker in Erscheinung tritt.

Tonqualität:
Der deutsche Sound sowie der englische Originalton liegen jeweils beide als verlustfreier DTS-HD Master Audio 5.1-Mix vor und klingt über die gesamte Laufzeit von rund 90 Minuten recht ansprechend. Seien es nun die Servo-Motoren in Chuckys Körper die schön surren, gut platzierte Schreckmomente welche sämtliche Surround-Kanäle mit ins Geschehen einbeziehen oder der stimmige Score des Komponisten und Musikers Bear McCreary („Godzilla II: King of the Monsters“), die Sounduntermalung ist auf hohem Niveau. Erfreulich ist außerdem, das auch die Dialoge stets klar und verständlich wiedergegeben werden.

Extras:
Das Bonusmaterial ist leider nicht ganz so üppig ausgefallen, wie es sich Fans der kleinen Mörderpuppe wohl gewünscht hätten. Zu erwähnen wäre hier vor allem das ansprechend gestaltete Mediabook, welches über ein 24-seitiges Booklet verfügt, das nicht nur tolle Fotos vom Filmset sondern zudem auch ein Interview mit Regisseur Lars Klevberg beinhaltet. Neben der ebenfalls dem Set beiliegenden DVD wurde die Blu-ray mit einem Audiokommentar des Regisseurs ausgestattet und wartet mit einigen weiteren kleinen Beiträgen auf. Diese teilen sich in ein knapp fünfminütiges Making-of sowie sechs Kurz-Featurettes auf, welche sich mit der Titelfigur, dem Cast, einem Mitsing-Video zum „You are my Buddi“-Song sowie einem Rückblick auf das Franchise der Mörderpuppe auseinandersetzen.


Fazit:
„Child´s Play“ ist anders als erwartet ausgefallen, aber keineswegs ein schlechter Film. Allerdings komme ich nicht umher einzugestehen, das ich nach dem damaligen Trailer etwas höhere Ansprüche an die Neuinterpretation gestellt hatte - hier wäre es wohl besser gewesen, nicht so hohe Erwartungen zu haben. Trotzdem: Die Idee, das Chucky nicht von der Seele eines Serienkillers besessen sondern tatsächlich nur ein technisch hochentwickeltes Spielzeug mit einer Fehlfunktion ist, hat mir sehr gut gefallen. Unterhaltsam war der Film durchaus, stellenweise sogar für eine FSK16-Freigabe überraschend brutal und da er technisch zudem ganz passabel auf Blu-ray umgesetzt wurde, dürfen Genre- beziehungsweise Chucky-Fans durchaus einen Blick riskieren. An das Original aus dem Jahr 1988 kommt er jedoch zu keiner Zeit heran - das ist und bleibt eben ein Horror-Klassiker!

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by Roland Nicolai
Bilder © Universum Film / capelight pictures




Child's Play (Mediabook) - Trailer