Carrie - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.04.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min

Carrie Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Freude kennt die schüchterne Carrie (CHLOË GRACE MORETZ) kaum. In der Highschool hänseln und mobben ihre Mitschüler sie auf übelste Weise, zuhause macht die fanatisch-religiöse Mutter dem Teenager das Leben zur Hölle. Carrie entwickelt telekinetische Kräfte, die immer stärker werden, je mehr Demütigungen sie erdulden muss. Als sie auf dem Abschlussball Opfer einer besonders schlimmen Attacke wird, endet das Fest in einer Katastrophe...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Englisch)
DTS 5.1 (Deutsch, Französisch)
Dolby Digital 5.1 (Türkisch)
Untertitel:
Englisch, Deutsch, Französisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Entfallene & alternative Szenen
- Stuntaufnahmen
- Die Entstehung des Films
- Die Macht der Telekinese
- Virales Video "Telekinese im Café"
- Audiokommentar von Reggisseur Kimberly Peirce
- Original Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Carrie

Blu-ray
Carrie Carrie
Blu-ray Start:
04.04.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Carrie Carrie
DVD Start:
04.04.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min.

Blu-ray Kritik - Carrie

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Nachdem der Film schon Mitte letzten Jahres in die Kinos kommen sollte und im Endeffekt erst kurz vor Weihnachten über die große Leinwand flimmerte, erscheint nun mit „Carrie“ bereits die zweite Verfilmung von Stephen Kings gleichnamigem Roman aus dem Jahr 1974. Regie führt dieses Mal nicht Brian De Palma, wie beim Originalfilm 1976, sondern „Boys Don’t Cry“-Regisseurin Kimberly Peirce.

Carrie White (Chloe Grace Moretz, „Let Me In“, „Kick-Ass“) hat als schüchternes Mauerblümchen nicht viele Freunde in der Schule. Für ihr introvertiertes Auftreten erntet sie von ihren Mitschülern nur Häme und Beleidigungen, die auch im Elternhaus nicht enden: Ihre alleinerziehende Mutter Margaret (Julianne Moore, „The Big Lebowski“) ist davon überzeugt, dass in ihrer Tochter der Satan wohnt. So muss die junge Schülerin täglich viele Stunden in einem kleinen Kämmerchen beten und die Bibel lesen – jedoch eine persönliche Auslegung ihrer prüden und ängstlichen Mutter. Doch nach einem besonders schlimmen Vorfall in der Schule scheint es einen Lichtblick am Horizont zu geben: Carrie wird von Schulschwarm Tommy (Ansel Elgort, bald in „Die Bestimmung - Divergent“ zu sehen) zum Abschlussball eingeladen. Allerdings ergreifen diesen Fakt einige ihrer vermeintlichen Kameraden als Gelegenheit – etwas, dass sie bitter bereuen werden!
Als was genau Peirce‘ Interpretation von „Carrie“ zu verstehen ist, bleibt auch nach Sichtung des Films fraglich. Für eine Neuinterpretation bewegt sich der Film viel zu sehr an De Palmas Werk, für ein Remake fällt der Horrorstreifen leider in die Kategorie einfallslos. Mit rund 30 Millionen Dollar realisiert Peirce zwar einen handwerklich überzeugenden Kinofilm mitsamt erstklassigen Schauspielern, doch wirkt die erste Stunde des Films viel zu lang. So dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis das Geschehen ins Rollen kommt. Dabei ist besonders die Rolle von Sue (Gabriella Wilde, gerade erst in „Endless Love“ im Kino zu sehen) allzu schwach ausgearbeitet, sodass sich der Zuschauer über ihre Absichten nicht im Klaren ist.
Das furiose Finale rund um den Abschlussball hingegen inszeniert Peirce äußerst gelungen, wobei viele Zuschauer bis zu diesem Zeitpunkt schon gelangweilt den Fernseher ausgeschaltet haben könnten. So entgeht ihnen der Lichtblick am Ende des Tunnels, der den psychisch langatmigen Horrortrip in eine Hölle aus Blut verwandelt. Hier fällt jedoch ins Auge, dass ein Großteil der Computereffekte recht kostengünstig entstanden ist und in ihrer Qualität eher im unteren Bereich anzusiedeln sind. Für den optimalen Genuss zum Ende des Films sollte die Kinofassung mit alternativem Ende geschaut werden, welches lediglich eine veränderte allerletzte Szene besitzt, die jedoch viel ausmacht.

Die Bildqualität der Blu-ray bewegt sich auf hohem Niveau und besticht durch einen guten Hell-Dunkel-Kontrast mitsamt natürlicher Schwarzwerte. Tontechnisch bietet die Disc eine deutsche DTS 5.1-Spur, sowie eine englische DTS-HD Master Audio 5.1-Spur, in welcher besonders die beim Dreh erst 15-jährige Moretz zu überzeugen weiß.
Als Bonusmaterial gibt es neben dem erwähnten alternativen Ende noch weitere entfallene und alternative Szenen, zwei Featurettes über die im Film thematisierte Kraft der Telekinese, ein Audiokommentar von Peirce, sowie ein Making-of.

Fazit: Ambitionierte Neuverfilmung des Klassikers von 1976, die an ihrer innovationslosen Umsetzung kränkelt. Erstklassige Darsteller werden hier vor einer zum Ende hin erstklassigen Kulisse leider nur zweitklassig in Szene gesetzt.

by Yannik Riedl
Bilder © 20th Century Fox