Book Club - Das Beste kommt noch - Blu-ray

Blu-ray Start: 31.01.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 104 min

Book Club - Das Beste kommt noch Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Mit „Mr. Greys“ Hilfe zu Mr. Right? Vivian (Jane Fonda), Diane (Diane Keaton), Carol (Mary Steenburgen) und Sharon (Candice Bergen) gehen schon ihr halbes Leben gemeinsam durch dick und dünn, ihr monatlicher „Book Club“ ist für alle ein Pflichttermin und bei jeder Menge Wein sind Männer da meist kein Thema mehr. Doch dann präsentiert Vivian ihren Freundinnen als neue Buchclub-Lektüre „Fifty Shades of Grey“, den Roman-Bestseller von E.L. James. Und prompt stellen die erotischen Fantasien das Leben der Damen auf den Kopf. Mehr oder weniger freiwillig finden sie sich in ebenso witzigen wie berührenden amourösen Verwicklungen verstrickt...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Interviews mit den Darstellern und Regisseur

DVD und Blu-ray | Book Club - Das Beste kommt noch

Blu-ray
Book Club - Das Beste kommt noch Book Club - Das Beste kommt noch
Blu-ray Start:
31.01.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 104 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Book Club - Das Beste kommt noch Book Club - Das Beste kommt noch
DVD Start:
31.01.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 100 min.

Blu-ray Kritik - Book Club - Das Beste kommt noch

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 10/10
Ton: | 7/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 6/10


Im September 2018 kam ein sehr gewagter Film ins Kino, ein Film der ein Thema anspricht das in der heutigen Gesellschaft immer wichtiger wird: Ältere Menschen die trotz ihres Alters nicht die Lust auf ihr Liebesleben verlieren und sich noch immer so mancher sexuellen Aktivität im Schlafzimmer stellen sollten, egal wie alt sie sind. Sex ist etwas ganz normales und auch wenn sich viele ältere Menschen dagegen weigern sich an manchen Stellen sexuell neu zu erfinden, wo steht denn das sie dies nicht dürfen? Und was könnte heutzutage besser gegen ein gutgläubiges und ehrliches Liebesleben stehen, als das Buch “Fifty Shades of Grey”? Eine Frage, der hier in diesem Film nach gegangen wird und damit möchte der Film vorallem ein Publikum erreichen, das ältere Publikum Ü60. Zu dem ich ganz klar noch nicht gehöre. Mit meinen 20 Jahren blicke ich diesen Film ganz anders als es eben die tun würden die der Film erreichen möchte und daher ist meine Meinung nicht maßgeblich und das werden dieses Publikum wird mir wohl nicht in allem zustimmen, was ich kritisiere. Dennoch bemühe ich mich, so gut es eben nun mal geht, meine persönliche Meinung zu diesem Film begründet darzulegen.

Szenenbild
Auchproduziert © Eurovideo
In “Book Club - Das Beste kommt zum Schluss” geht es um die vier älteren Damen und Freude seit ihrer Jugendzeit, Vivian, Diane, Carol und Sharon. Diese sind stets durch dick und dünn gegangen und so manche Sache zusammen erlebt. Doch auch wenn vieles davon vergangen ist, haben die vier ihren regelmäßig stattfindenden Buchclub nach wie vor am Laufen. Diesen nutzen sie gerne um bei jeder Menge Wein über alle möglichen Themen zu reden, nur um Männer geht es dabei zumeist nicht mehr. Das ändert sich jedoch schlagartig, als Vivian ihren Freundinnen das neue Buch vorstellt, dass sie gerade liest: Fifthy Shades of Grey. Ein Buch, das für ihre sehr besondere Sado-Maso Sexszenen bekannt ist und das das (Liebes-)Leben der vier Damen gehörig auf den Kopf stellen wird. Bald schon sehen sie sich in so manchem Abenteuer wieder, in denen sie sich nicht nur selbst besser kennenlernen, sondern auch ihr Liebesleben.

Der Film handelt von einem heftigen Gegensatz: Ältere und gut erzogene Damen die auf diesen doch sehr speziellen Roman treffen. Da kann man sich schon erarnen, dass es da so manchen Gegensatz und gelungenen Witz in diese Richtung geben wird und diese findet man hier auch. Doch auch wenn es sie gibt, reichen sie nicht unbedingt aus, um laut loszulachen, ein paar Mal Schmunzeln geht bei den Szenen aber allemal. Es gibt hier einen sehr bekannten Cast und so manchen Schauspieler, der hier auftaucht mit dem man auch vielleicht nicht so gerechnet hätte, wie z.B. Andy Garcia (Mamma Mia - Here we go again) über den ich mich wirklich sehr gefreut habe. Garcia strahlt immer eine Zufrieden- und Gelassenheit aus und auch wenn ein Film vielleicht teilweise nicht so gut ist, er kann dafür sorgen, dass er nicht nur Vollkatastrophe wird. Außerdem kann man sich hier auf so manche schöne Szene freuen, wenn der Film es schafft von seinen doch recht pseudomäßigen Witzen weg zu gehen und etwas mehr zur Ruhe zu kommen. Die ruhigen Szenen sind hier an dem Film wirklich gut.

Szenenbild
Auchproduziert © Eurovideo
Allerdings kommt es kaum zu ihnen, da der Film eher versucht lustig zu sein, was ihm leider nicht gelingt. Er bleibt zu vorhersehbar und auch wenn die Ausgangssituation frisch ist, schafft es “Book Club” nicht mehr zu sein als ein ganz normaler Standardfilm dieses Genres, ohne wirkliche Höhen und Tiefen, dafür aber mit umso mehr Zuckerguss. Es fehlt hier einfach an einer neuen Originalität und wirklicher Frische gegenüber eben den anderen Filme dieses Genres und auch wenn der Cast sehr bekannt ist (Mit Namen wie Jane Fonder, Diane Keaton, Don Johnson oder Richard Dreyfuss), heißt es nicht automatisch, dass er auch überzeugen kann. Dies fällt ihm hier nämlich eher sehr schwer. Die Figuren ergänzen sich nicht gut und es fühlt sich eher so an als wären hier einfach nur große Namen zusammengeworfen worden, ohne daraus was machen zu wollen.

Wer sich aber vom Trailer angesprochen fühlt und vielleicht auch Ü60 ist, der könnte dem Film ruhig mal eine Chance geben, er ist nicht schlecht, doch aus meiner Perspektive auch nicht wirklich gut. Mir fehlen aber - wie bereits erwähnt - mehr als 40 Jahre um das aus den Augen der Zielgruppe zu bewerten.

Szenenbild
Auchproduziert © Eurovideo
Bild:
Das Bild der Blu-ray ist sehr klar, kontrastreich und gestochen scharf, weshalb es beim Bild wirklich nichts zu bemängeln gibt.

Ton:
Der Ton ist ebenfalls sehr klar und verständlich. Ich habe den Film allerdings im Originalton (Englisch) gehört und kann nichts zur deutschen Synchronisation sagen. Das Englische ist hier aber ganz akzeptabel.

Extras:
Die Extras waren gut ausgewählt, hätten nur für meinen Geschmack noch ein Ticken mehr sein können.


Fazit:
Wer den Film im Kino verpasst hat und ihn sich nun im Heimkino ansieht, der kann ruhig zur Blu-ray greifen, die ist nicht schlecht, doch die DVD reicht ihr ebenfalls vollkommen aus.

by Peter Brauer
Bilder © Eurovideo