Blue Steel - Blu-ray

Blu-ray Start: 18.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 101 min

Blue Steel Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Megan ist eine junge, unerfahrene New Yorker Polizistin, die gleich bei ihrem ersten Einsatz einen verhämgnisvollen Fehler begeht. Sie erschießt in Notwehr einen bewaffnete Räuber, bemerkt jedoch nicht, dass ein Unbekannter die Waffe vom Tatort entwendet und damit einen Mord begeht. Ohne Beweise kann sie den Vorwürfen der Vorgesetzten, die Megan als Verdächtige einstufen, nichts entgegensetzen und wird vorübergehend vom Dienst suspendiert. Als ihr infolge weitere Morde angelastet werden, versucht Megan den psychopathischen Killer mit allen Mitteln zur Strecke zu bringen und gerät dabei immer tiefer in einen tödlichen Strudel aus Liebe, Tod und Rache.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Original Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Blue Steel

Blu-ray
Blue Steel Blue Steel
Blu-ray Start:
18.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 101 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Blue Steel Blue Steel
DVD Start:
03.09.2003
FSK: 16 - Laufzeit: 97 min.

Blu-ray Kritik - Blue Steel

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Der erste Arbeitstag ist für viele junge Menschen ein besonders erfreulicher Tag, für Megan Turner (Jamie Lee Curtis) ist es eher ein Alptraum. Gerade erst hat sie ihre Ausbildung abgeschlossen und voller Vorfreude ihren Dienst als Polizistin angetreten, da wird sie auch schon direkt in eine Schießerei verwickelt. Ein Mann mit einer Magnum überfällt einen Supermarkt und Megan muss eingreifen, worauf hin es zum Schusswechsel kommt und sie den Mann erschießen muss. Dabei fällt die Waffe des Mannes direkt vor die Augen des psychisch labilen Eugene Hunt, der ebenfalls im Supermarkt ist und alles beobachtet hat. Unbemerkt kann er die Waffe an sich nehmen und den Tatort verlassen, bevor weitere Polizisten eintreffen.
Für Megan hat dieser Vorfall weitrechende Konsequenzen: Da die Waffe am Tatort fehlt, glaubt man ihr nicht, dass sie in Notwehr gehandelt hat und suspendiert die junge Polizistin. Zufälligerweise lernen sie und Eugene sich in einem Taxi kennen und beginnen ein intensives Verhältnis. Megan findet jedoch schnell heraus, dass Eugene ein gewaltbereiter Psychopath ist, der mit seiner geklauten Waffe Menschen umbringt. Eugene lässt sich davon jedoch nicht beirren und beginnt ein Katz- und Mausspiel mit Megan zu spielen.

„Blue Steel“ ist der dritte Spielfilm der Regisseurin Kathryn Bigelow, die 2009 wegen ihres Films „Tödliches Kommando – The Hurt Locker“ mit dem Oskar ausgezeichnet wurde.
Dieser Film ist eine ausgewogene Mischung aus Action- und Psychothriller. Auf knallharte Actionsequenzen folgen knifflige Psycho-Spielchen, wodurch der Film sowohl optisch als auch inhaltlich diverse Spannungselemente hat. Dem Zuschauer werden immer wieder spannende und abwechslungsreiche Szenarien vorgesetzt die dafür sorgen, dass der Adrenalinspiel hoch bleibt man vergeblich nach Längen suchen muss.
Bigelow hat den Schwerpunkt eindeutig auf Action und Thrill gelegt und sich weniger mit der Story oder den Charakteren beschäftigt, womit wir dann bei den Schwachpunkten des Films angelangt wären. Das Drehbuch beinhaltet diverse Logikfehler und manche Szenen liegen derart fern jeglicher Realität, dass man sich als Zuschauer teilweise in seiner Intelligenz beleidigt fühlt. So ist es beispielsweise nur schwer nachzuvollziehen, warum einer jungen Polizistin, kurz nachdem sie niedergeschlagen und Zeugin eines Mordes geworden ist, sofort ihre Waffe zurückgegeben wird und sie sich auf die Suche nach dem Mörder begeben darf…Hollywoodlogik hat ihre eigenen Regeln, schon klar. Wenn das Szenario jedoch auf solch plumpe Art und Weise konstruiert werden muss, dann ist das doch etwas übertrieben.

Jamie Lee Curtis ist gewohnt souverän in dieser Rolle, die sie allerdings auch nicht ernsthaft fordert. Von Anfang bis zum Ende taumelt ihr Charakter immer wieder zwischen Selbstbewusstsein und Verängstigung hin und her und ihr intensives Mimik-Spiel wie in „Halloween“ wird nur selten eingefordert. Der heimliche Star in diesem Film ist Ron Silver, der den Psychopaten Eugene Hunt mit einer unglaublich hohen Intensität verkörpert und dieser Rolle geradezu aufzugehen scheint.

Die Blu-ray hat ein sehr klares Bild und klaren Ton. Die Extras sind kaum erwähnenswert.

Fazit: Actionreicher Psychothriller ohne Längen, aber dafür mit diversen Logiklöchern.

by Till Huber
Bilder © Concorde Home Entertainment