Black's Game - Kaltes Land - Blu-ray

Blu-ray Start: 18.01.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 108 min

Black's Game - Kaltes Land Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Student Stebbi wird von seinem Schulkameraden Toti in die Drogenszene von Island eingeführt. Dem berauschenden Cocktail aus schnellem Geld, Anerkennung und nicht enden wollendem Dauerpartymodus erliegt Stebbi schnell. Doch dann taucht der charismatische und skrupellose Drogenbaron Bruno mit dem Ziel auf, den Markt mit Gewalt an sich zu reißen. Stebbi und Toti sollen den psychopathischen Berufskriminellen dabei tatkräftig unterstützen …

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Isländisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Original Kinotrailer, diverse Featurettes und Interviews (ca. 19 Minuten)

DVD und Blu-ray | Black's Game - Kaltes Land

Blu-ray
Black's Game - Kaltes Land Black's Game - Kaltes Land
Blu-ray Start:
18.01.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 108 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Black's Game - Kaltes Land Black's Game - Kaltes Land
DVD Start:
18.01.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 104 min.

Blu-ray Kritik - Black's Game - Kaltes Land

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 6/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Isländische Filme finden nur selten ihren Weg zu uns. Umso schöner ist es, wenn kleine Filmjuwelen wie „Black’s Game“ doch auf Blu-ray veröffentlicht werden. In diesem Fall ist vermutlich Produzent Nicolas Winding Refn Hauptverantwortlich dafür, denn neben seiner „Pusher“-Trilogie hat ihn vor allem der Neo-Noir-Kultfilm „Drive“ 2012 zu einem gefragten Top-Regisseur werden lassen.

Student Stebbi (Thor Kristjansson, „Reykjavik Whale Watching Massacre“) trifft zufällig auf seinen alten Schulkameraden Tóti (Jóhannes Haukur Jóhannesson, „Reykjavik Rotterdam“), der ihn in die isländische Drogenszene einführt. Zusammen übernehmen die Beiden bald mit einigen Mittätern den kompletten isländischen Drogenhandel. Alles läuft gut für das Duo, bis die skrupellose Drogenlegende Bruno (Damon Younger, „A little Trip to Heaven“) auftaucht und den Markt mit aller Gewalt an sich reißen will. Aus Freundschaft wird Rivalität und aus Rivalität wird Feindschaft.

„Black’s Game“ zeigt eindrücklich, wie man als Gelegenheitsverbrecher ohne große Ambitionen in einen tiefen Strudel der Gewalt rutscht, aus dem man nicht mehr entfliehen kann. Dabei wird die Geschichte durch wahre Begebenheiten inspiriert, die allerdings in ihrer Dramaturgie und Gewaltdarstellung laut Aussagen des Regisseurs Óskar Thór Axelsson im Film verharmlost werden, da die Realität selbst für einen Gangsterfilm zu explizit und brutal wäre.
Die Geschichte wird dabei ruhig erzählt, es entsteht eine düstere und authentische Atmosphäre, die den Vergleich zu Refns „Pusher“-Saga nicht scheuen muss. Charismatische Hauptdarsteller und die großartige Landschaft in Island tragen ihrerseits dazu bei, dass „Black’s Game“ im Gedächtnis des Betrachters verweilt. Als ebenfalls sehr gut lässt sich das Ende beschreiben, dass die Essenz des Films gut zusammenfasst und den Zuschauer mit einem zufriedenen Gefühl zurücklässt.
Negativ fällt auf, dass der Thriller zu lange braucht, um in Fahrt zu kommen. Bis man eine richtige Story erkennen kann – einen roten Faden, an dem man sich orientieren kann – ist der halbe Film schon gelaufen.

Das Bild der Blu-ray ist bei Tagszenen einwandfrei und klar, während es bei dunkleren Aufnahmen leicht schwächelt und an Schärfe einbüßt. Der Ton, welcher als DTS HD-Master Audio vorliegt, ist in Ordnung, wobei die Synchronisation der isländischen Produktion leider nur unteres Mittelmaß erreicht.

Die Extras besitzen einen angemessenen Umfang, sind aber leider recht kurz. Teils wirken sie ein wenig dramatisch, wenn der Regisseur mehrere Male erwähnt, wie gefährlich es für ihn war, solch einen Film – auf wahren Begebenheiten beruhend – zu drehen.

Fazit: Isländischer Geniestreich à la „Pusher“ und „Trainspotting“, der dank seiner Charakterdarsteller und den vielzähligen Plotwendungen zu einem durchaus sehenswerten Geheimtipp avanciert. Neben „Reykjavik Rotterdam“ einer der besten Filme aus Island in den letzten Jahren! Man darf gespannt sein, ob auch „Black’s Game“ in Zukunft ein amerikanisches Remake erfährt.

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by Yannik Riedl
Bilder © Koch Media Home Entertainment