Black Sheep - Blu-ray

Blu-ray Start: 15.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min

Black Sheep Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Henry Oldfield hat seit Kindheit eine Phobie vor Schafen. Als er nach Jahren in sein Heimatdorf zurückkehrt um seinen Anteil der elterlichen Farm an seinen Bruder Angus zu verkaufen, ahnt er nicht welche gefährliche Gen-Experimente sein Bruder mit den Schafen treibt. Als dann noch zwei Umweltaktivisten versehentlich ein mutiertes Schaf befreien, nimmt das Unheil seinen Lauf und tausende von Schafen verwandeln sich zu blutrünstigen Killerbestien. Derber Humor mit phantastischen Effekten vom oscargekrönten (Lord of the Rings) Spezialeffekte-Team von Weta.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Audiokommentar, Making of, Interviews, Deleted Scenes, B-Roll, Blooper Reel (Outtakes), Easter Egg, Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | Black Sheep

Blu-ray
Black Sheep Black Sheep
Blu-ray Start:
15.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Black Sheep - uncut Black Sheep - uncut
DVD Start:
22.11.2007
FSK: 18 - Laufzeit: 83 min.

Blu-ray Kritik - Black Sheep

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


„Es gibt 40 Millionen Schafe in Neuseeland und sie haben die Schnauze voll“ – so titelt für den Zuschauer hoffnungsvoll die Blu-ray-Hülle. Dass die Schafe tatsächlich die Schnauze voll haben, zeigt sich in der blutigen Horrorkomödie von Jonathan King, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, schon sehr bald. Als ein paar Umweltaktivisten Beweise aus einem versteckten Labor, in dem, wie sie ganz richtig vermuten, Genexperimente mit Schafen gemacht werden, klauen, setzen sie unbewusst ein blutiges Spektakel in Gang. Denn die Experimente haben auf die Schafe den (so hoffe ich) ungewollten Nebeneffekt, dass sie plötzlich verdammt scha(r)f auf menschliches Fleisch sind. Und so nimmt das Gemetzel seinen Lauf. Mittendrin steckt Henry Oldfield (Nathan Meister), der seit einem traumatischen Erlebnis in seiner Kindheit panische Angst vor Schafen hat – zurecht, wie er kurz nach seiner Ankunft auf der Farm seiner Kindheit feststellt.

„Black Sheep“ spart nicht an spritzenden Blut und abgerissenen Gliedmaßen, verpackt das aber so lustig, dass es nicht furchteinflößend wirkt (sofern man von der ersten Szene mit den beiden Kindern absieht). Angereichert werden Blut und fliegende Gebeine durch nette Sprüche und einige Referenzen an andere Horrorfilme, so erinnert Tuckers Verwandlung in ein Schaf an Ashs Kampf mit seinem Körper in „Tanz der Teufel“. Auch die moderne Entwicklung wird aufs Korn genommen, so antwortet Henry auf die Frage, ob er ein Model wäre mit „Nein, ich mache IT… Internet und so“, woraufhin der Fragende antwortet: „Ach dann bist Du ein Nacktmodel“. Lob gibt es auch für den Schnitt: So wechselt eine Szene, in der ein Schaf gerade einen Darm rausreißt gekonnt in die Szene, in der gerade eine Dose Spaghetti in einen Topf gekippt wird – lecker! Spaßig geht es in dem Film um mörderische Schafe, in denen übrigens nicht ein schwarzes Schaf (zumindest nicht als Tier) zu sehen ist, auf jeden Fall zu. Doch so ganz kann das Ganze dann doch nicht fesseln. Ein paar Längen gilt es zu überstehen. Für einen kurzweiligen Abend reicht „Black Sheep“ auf jeden Fall, dass er aber das Lustigste seit Peter Jacksons Braindead ist, wie das Blu-ray-Cover uns weismachen will, kann ich nicht ganz glauben.

Über die Bild- und Tonqualität gibt es nichts Negatives zu sagen. Das Bild wird den Kriterien, die man an eine Blu-ray stellt, gerecht. Die Extras können sich ebenfalls sehen lassen. Insgesamt haben die Extras eine Laufzeit von über 1 ½ Stunden, während dieser Zeit kann man sich an einem Making of, Interviews, deleted scenes, (nicht sehr lustigen, dafür aber sehr leisen) Outtakes oder auch den Trailern erfreuen. In den Extras kommt übrigens auch Richard Taylor von WETA, das Studio, das für die wildgewordenen Schafe zuständig war, zu Wort: Und nun alle „Herr der Ringe“-Fans, die sich begeistert durch unzählige Stunden Extras durchgesehen haben:
„Ahhhhhhhh!“ ;-)

Mein Fazit: Blutige und teilweise skurril-lustige Horrorkomödie, die leider nicht ohne ein paar Längen auskommt.

by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment