Black Christmas - Blu-ray

Blu-ray Start: 15.11.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min

Black Christmas Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Eine studentische Schwesternschaft feiert Weihnachten, als bereits ein Psychopath auf ihrem Dachboden umherschleicht. Sie bekommen merkwürdige, obszöne Anrufe mit Morddrohungen und kurz darauf verschwindet eine Kommilitonin. Als der Freund der schönen Jessy ins Visier der Polizei rückt, scheint der Täter gefunden. Doch die blutige Mordserie nimmt weiter ihren Lauf ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Capelight Pictures
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Dokumentation „Black Christmas Revisited“
- Dokumentation „The 12 Days of Black Christmas“ (2006)
- Audiokommentar mit Regisseur Bob Clark
- Audiokommentar mit den Darstellern John Saxon und Keir Dullea
- Interviews mit den Darstellern Olivia Hussey, Margot Kidder und Art Hindle
- Black Stories – Ein Gespräch im Kino (2004)
- „Uncovered“ Sound Scenes: Trellis Climb und Final Pan
- TV-Spots, Radio-Spots, Kinotrailer

Video on demand - Jessy - Die Treppe in den Tod

DVD und Blu-ray | Black Christmas

Blu-ray
Black Christmas Black Christmas
Blu-ray Start:
15.11.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min.

zur Blu-ray Kritik
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DVD
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Blu-ray Kritik - Black Christmas

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 6/10
Ton: | 5/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Bis Weihnachten dauert es zwar noch einige Tage, doch das hält Alive / Capelight nicht davon ab, die Blu-ray-Variante des vermutlich ersten Slashers der Filmgeschichte zu veröffentlichen: Die Rede ist von „Black Christmas“, der 1974 in den USA erschien und 2006 ein Remake mit gleichnamigen Titel erhielt.

Dabei ist die Story schnell erzählt, obwohl sie zur Erscheinungszeit des Films eine innovative Neuerfindung darstellte: Eine studentische Schwesternschaft läutet die Weihnachtsfeiertage mit einer Fete im Schwesternheim ein. Doch der feucht-fröhliche Spaß findet einen jähen Dämpfer, als ein Unbekannter im Haus anruft und obszöne Anmerkungen über den Telefonhörer verbreitet, die mit einer Morddrohung enden. Dabei nimmt die Schwesternschaft den Anruf nicht allzu ernst – erst als am nächsten Tag eine ihrer Kommilitoninnen verschwunden ist, beginnt die mysteriöse Suche nach ihr. Was keiner der Anwesenden ahnt: Der Killer ist die ganze Zeit über in ihrem Haus und nimmt sich eines der Mädchen nach dem anderen vor, während die verzweifelte Polizei im Dunkeln tappt…

Bei der Realisierung des Films hatte 1974 niemand wirklich mit einem großen Erfolg gerechnet und genau so kam es dann auch: „Black Christmas“ – auch als „Jessy – Die Treppe in den Tod“ vermarktet – floppte an den Kinokassen. Vermutlich aus dem Grund, dass der Film seiner Zeit voraus war und mit dem Plot eines aus dem Haus anrufenden Mörders die Grundlage für dutzende moderne Horrorfilme schuf. Erst mit John Carpenters „Halloween“ brachte es die Synopsis zum Durchbruch, sodass auch „Black Christmas“ heute auf eine große Fangemeinde zurückblicken kann.

Dabei ist die Idee des Regisseurs Bob Clark, den Mörder nie in seiner Gänze zu zeigen, vermutlich das bemerkenswerteste Merkmal des Films, denn dieser erhält dadurch eine mysteriöse Aura. Auch das Setting ist gut gewählt worden, wobei der gruselige Speicher eine dichte Atmosphäre und Schaudern garantiert. Schauspielerisch bewegt sich der Low-Budget-Horror auf einem mittelmäßigen Niveau, was jedoch durch die recht soliden Effekte wieder ausgeglichen wird. Ebenfalls gut gelungen ist die Idee, einige Szenen aus der Perspektive des Mörders zu filmen, wodurch ein ähnlicher Effekt entsteht wie in „Maniac“ und dessen Remake „Alexandre Aja’s Maniac“.
Einzig und allein der Fakt, dass der Film zwischen den ersten beiden Morden zu viel Zeit verstreichen lässt, erweist sich als ärgerlich. Hier kommt für einen kurzen Augenblick Langeweile auf, die im Gedächtnis bleibt.

Das Bild der Blu-ray kann natürlich nicht mit heutigen HD-Standards mithalten, doch wenn man das Alter von knapp 40 Jahren bedenkt, ist die Aufarbeitung gut gelungen. Besonders dunkle Szenen beeindrucken durch ein umfangreiches Detailreichtum.
Tontechnisch bietet die Disc eine deutsche und englische DTS-HD Master Audio 5.1-Spur, wovon die deutsche Version zu sehr nach Studio und der O-Ton des Öfteren ein wenig zu dumpf klingen.
Die umfangreichen Extras beinhalten zwei Audiokommentare, zwei Dokus à 36 und 20 Minuten, drei 20-minütige Interviews mit den drei Hauptdarstellern Hussey, Kidder und Hindle, zwei Szenen mit alternativem Ton, ein Gespräch in einem Kino während eines Screenings und diverse TV-Spots.

Fazit: „Black Christmas“ konnte 1974 zwar nicht überzeugen, doch lag das zu großen Teilen lediglich daran, dass die innovative Idee nicht auf genügend Anhänger stieß. Mittlerweile besitzt der Slasher dafür Kultstatus und gehört sicherlich in das Repertoire eines Horrorfans!


by Yannik Riedl
Bilder © Alive / Capelight Pictures