Big Business - Außer Spesen nichts gewesen - Blu-ray

Blu-ray Start: 10.12.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 95 min

Big Business - Außer Spesen nichts gewesen Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Dan Trunkman (Vince Vaughn), der hart arbeitender Besitzer eines kleinen Geschäftes, und seine beiden Mitinhaber (Tim Wilkinson, Dave Franco) reisen nach Europa, um das wichtigste Geschäft ihres Lebens abzuschließen. Doch was als ein Routine-Businesstrip beginnt, gerät in jeder vorstellbaren – und unvorstellbaren – Art und Weise aus den Fugen, inklusive einer ungeplanten Teilnahme an einem Fetisch-Event und eines globalen Wirtschaftskongresses.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Englisch)
Dolby Digital 5.1 (Deutsch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Entfallene und alternative Szenen
- Die Entstehung des Films
- Bildergalerie
- Original Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Big Business - Außer Spesen nichts gewesen

Blu-ray
Big Business - Außer Spesen nichts gewesen Big Business - Außer Spesen nichts gewesen
Blu-ray Start:
10.12.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 95 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Big Business - Außer Spesen nichts gewesen Big Business - Außer Spesen nichts gewesen
DVD Start:
10.12.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 91 min.

Blu-ray Kritik - Big Business - Außer Spesen nichts gewesen

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 4/10


In „Big Business – Außer Spesen nichts gewesen“ versucht sich Vince Vaughn (Die Hochzeits-Crasher, Prakti.com) als Firmenchef. Regie führte der Kanadier Ken Scott (Der Lieferheld, Starbuck).

Dan Trunkman (Vince Vaughn), Mike Pancake (Dave Franco) und Timothy McWinters (Tom Wilkinson) könnten unterschiedlicher nicht sein und haben doch ganz viel gemeinsam: Die drei werden in Chuck Portnoy´s (Sienna Miller) Firma nicht gebraucht. Anstatt aufzugeben gründet das Trio eine eigene Konkurrenzfirma, „Apex Select“. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten scheint ein großer Deal mit „The Benjamin Group“ kurz vor dem Abschluss zu sein - wären da nicht Portnoy und ihre fiesen Tricks. Eine Geschäftsreise nach Deutschland soll das wackelnde Geschäft wieder zu Gunsten der Neulinge entscheiden. Doch wie kann eine dreiköpfige Firma einem großen Unternehmen die Stirn bieten?

Die Geschäfts-Komödie von Scott ruft einiges an schauspielerischer Qualität auf den Bildschirm. Vince Vaughn galt nicht umsonst als große Hoffnung der amerikanischen Comedy. Aber auch Dave Franco (Superbad, 21 Jump Street) und Tom Wilkinson (Batman Begins, The Green Hornet) haben schon an einigen erfolgreichen Blockbustern mitgewirkt. Doch wirklich überzeugen kann keiner der drei Hauptdarsteller. Vaughn versucht krampfhaft mit einer „Badass“-Masche für Lacher zu sorgen, während Franco den Zurückgebliebenen spielt und Wilkinson so gar nicht wirklich für irgendetwas sorgt. Auch das Geschäftsmodell ihrer Firma wird nicht einleuchtend erklärt – irgendwas mit Stahlspänen. Vor allem wird nicht erklärt wie drei Personen es schaffen, eine komplette Firma konkurrenzfähig zu halten. Viel wichtiger ist jedoch, dass es keinen roten Faden innerhalb der Story gibt. Mal geht es um Trunkman´s Familie, mal um Apex Select und mal um etwas ganz Anderes. Aber nie wird etwas lang genug behandelt, um als wirklicher Hauptstrang gesehen zu werden. Der ganze Film wirkt wie ein großes Puzzle, das im Endeffekt nicht wirklich zusammenpasst. Auch bei der Genauigkeit sehen es die Macher nicht so eng. So schaffen es die drei Chaoten innerhalb von zwei Stunden von Hamburg nach Berlin und wieder zurück - nicht mal zwei Minuten Recherche via Online-Kartendienst hätten diesen Fehler beheben können. Aber für die Autoren ist auch eine Landstraße das selbe wie eine Autobahn. Etwas mehr Liebe für Details hätten es ruhig sein können. Ganz amüsant und ein, wenn nicht sogar das Highlight der Produktion, ist die kulturelle Darstellung von Berlin, in die sich die Geschäftsmänner begeben. Ob Wetttrinken mit Japanern, Demonstrationen oder Kunsthotels, Scott zeigt die deutsche Hauptstadt von ihrer vielfältigen Seite.

Bei der Bild- und Tonqualität kann man nichts aussetzen. Die Extras hingegen kann man getrost ignorieren. Bei einem Budget von ungefähr 35 Millionen US-Dollar wäre eindeutig mehr drin gewesen.


Fazit:
Eine weitere Komödie nach „Der Lieferheld“ von Ken Scott mit Vince Vaughn, die nicht überzeugen kann. Zu verstrickt und mit viel zu wenig Witz.

by Tyrone Schwark
Bilder © 20th Century Fox