Beyond Re-Animator - 2-Disc Limited Collector’s Edition im Mediabook - Blu-ray

Blu-ray Start: 26.10.2018
FSK: 18 - Laufzeit: 96 min

Beyond Re-Animator - 2-Disc Limited Collector’s Edition im Mediabook Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Mittlerweile sind 13 Jahre vergangen, seit Dr. Herbert West (Jeffrey Combs) wegen seiner Experimente an verstorbenen Menschen verurteilt und hinter Gitter gebracht worden ist. Heimlich setzt er jedoch im Gefängnis seine Forschungen mit Ratten fort und scheint endlich den Durchbruch erreicht zu haben. Sein Nanoplasma lässt die Toten nicht mehr als willenlose Zombies auferstehen – durch die verbesserte Substanz erhalten sie nun auch ihre ursprüngliche Persönlichkeit zurück. Im Glauben an seinen Erfolg beginnt er nach und nach Leichen zu reanimieren, doch sein vermeintlich todsicheres Serum zeigt unerwartete Nebenwirkungen. Erneut setzt West eine katastrophale Kette von grauenvollen Ereignissen in Gang ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / capelight pictures
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
2-Disc Limited Collector’s Edition im Mediabook mit Blu-ray und DVD sowie 24-seitigem Booklet
Bonus: Audiokommentar von Brian Yuzna // „All in the Head“ – Die Re-Animator Chronik mit Brian Yuzna // „Beyond and Back“: Interview mit Brian Yuzna // „Death

DVD und Blu-ray | Beyond Re-Animator - 2-Disc Limited Collector’s Edition im Mediabook

Blu-ray
Beyond Re-Animator - 2-Disc Limited Collector’s Edition im Mediabook Beyond Re-Animator - 2-Disc Limited Collector’s Edition im Mediabook
Blu-ray Start:
26.10.2018
FSK: 18 - Laufzeit: 96 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Beyond Re-Animator Beyond Re-Animator
DVD Start:
26.10.2018
FSK: 18 - Laufzeit: 92 min.

Blu-ray Kritik - Beyond Re-Animator - 2-Disc Limited Collector’s Edition im Mediabook

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 6/10


Stuart Gordons ʻRe-Animatorʻ, welcher auf der im Jahr 1922 veröffentlichten Kurzgeschichte ʻHerbert West – Der Wiedererweckerʻ von H.P. Lovecraft basiert, gehört inzwischen zu einem zeitlosen Klassiker des Horror- beziehungsweise Splatter-Genres. Für die Produktion zeichnete sich bei seinem Erscheinen im Jahr 1985 Brian Yuzna verantwortlich, der daran wohl derart viel Spaß hatte, das er für die zwei Fortsetzungen ʻBride of Re-Animatorʻ (1990) und ʻBeyond Re-Animatorʻ (2003) auch gleich die Regie übernahm. Diese erreichten zwar nicht mehr die Klasse und den Einfallsreichtum des Originals, es waren aber trotzdem würdige Fortsetzungen, bei denen es im Kern ebenfalls um das grünleuchtende Serum ging, das totes Gewebe wieder zum Leben erwecken kann. Passend zur demnächst am 26. Oktober anstehenden Veröffentlichung der Blu-ray Re-Animator Trilogie im VHS-Design bietet Capelight Pictures den dritten Teil zusätzlich in einem 2-Disc Limited Collectors Edition-Mediabook an, welches wir freundlicherweise für einen Test zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Jeffrey Combs in Beyond Re-Animator
Jeffrey Combs in Beyond Re-Animator © capelight pictures
ʻBeyond Re-Animatorʻ knüpft an die Geschehnisse von ʻBride of the Re-Animatorʻ an, in welchem sich Dr. Herbert West (Jeffrey Combs) in Zusammenarbeit mit Dr. Dan Cain (Bruce Abbott) eine Traumfrau zusammenbasteln wollte, doch das Experiment nahm natürlich für alle Beteiligten kein gutes Ende. Schlimmer sogar, sogar eine fremde Familie wird in den Horror mit einbezogen, als ein lebender Toter in deren Haus einbricht und dort ein Todesopfer fordert – die junge Emily Phillips (Bárbara Elorrieta). Dr. West wird letztlich dafür verantwortlich gemacht und am Tatort verhaftet, er hinterlässt jedoch eine Spritze seines Serums, welche von Emilys Bruder Howard ‘Howie’ gefunden wird. Dreizehn Jahre später ist auch Howard (Jason Barry) zu einem erwachsenen Arzt herangereift und lässt sich als Gefängnisarzt in die gleiche Anstalt versetzen, in der Dr. West noch immer seine Haftstrafe absitzt. Dort konnte dieser allerdings mit der Erlaubnis des Direktors Warden Brando (Simón Andreu) seine Forschung an Ratten fortsetzen und scheint nun endlich den Durchbruch erreicht zu haben. Sein sogenanntes Nanoplasma lässt die Toten nicht mehr als willenlose Zombies auferstehen – durch die verbesserte Substanz erhalten sie nun auch ihre ursprüngliche Persönlichkeit zurück. Im Glauben an seinen Erfolg beginnt er nach und nach Leichen zu reanimieren, doch sein vermeintlich todsicheres Serum zeigt unerwartete Nebenwirkungen...

Elsa Pataky in Beyond Re-Animator
Elsa Pataky in Beyond Re-Animator © capelight pictures
Wie die Inhaltsangabe verrät, geht es also hier für Dr. Herbert West aus dem Versuchslabor heraus in ein Gefängnis, wo er seine Forschung nahezu unbehelligt im geheimen fortsetzen kann. Das mit dem jungen Dr. Phillips auch noch ein alter Bewunderer hinzustößt, obwohl dieser einst wegen West den Tod seiner älteren Schwester mitansehen musste, kommt ihm natürlich ganz gelegen – das er obendrein auch noch eine Spritze seines alten Serums mit im Gepäck hat, freilich ebenfalls. Natürlich ist der ganze Stoff völlig an den Haaren herbeigezogen, unterhaltsam ist es aber trotzdem. Unter anderem auch, weil im Knast herrlich abgedrehte Leute eingesperrt sind, der Direktor ein echter Sadist ist und obendrein dort auch noch eine Reporterin herumschwirrt. Die junge und äußerst attraktive Laura Olney (Elsa Pataky) tut dabei nahezu alles, um ihre Story zu bekommen, selbst wenn sie dazu Gefängnisarzt Phillips schöne Augen machen und mit ihm anschließend das Bett teilen muss, vor dem Direktor wie ein Hund bellen oder sich mit dem durchgeknallten Moses (Nico Baixas) für 10 Minuten in eine Zelle einsperren lassen muss. Dass dies natürlich für die Holde kein gutes Ende nimmt, braucht an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, denn das ist natürlich der Sinn des Films. So kommt es, das während der 92 Minuten jede Menge inhaftierte Leute sterben und wieder erweckt werden, nur um dann letztlich noch einmal zu sterben – selbstverständlich auf völlig überzogene Art und Weise. Wer den Vorgängerteilen etwas abgewinnen konnte, der wird auch hier wieder auf seine Kosten kommen und sollte auch definitiv bis zum Abspann weiterschauen, denn dort gibt es einen kurzen Kampf zwischen einer Ratte und einem abgetrennten, reanimierten männlichen Geschlechtsteil zu sehen – wirklich abstrus.

Jeffrey Combs in Beyond Re-Animator
Jeffrey Combs in Beyond Re-Animator © capelight pictures
Bildqualität:
Die Bildqualität von Beyond Re-Animator sieht im Vergleich zur älteren DVD aus dem Jahr 2003, wirklich hervorragend aus. Der Bildtransfer ist hier im Ansichtsverhältnis von 1.78:1 (16:9) enthalten und präsentiert sich dank der kräftigen und natürlichen Farbpalette sehr angenehm. Zwar ist der Film nicht durchgängig gestochen scharf, sondern liefert hier und da auch schon mal weichere Einstellungen, so gut wie hier hat die 3 Millionen Dollar teure Produktion aber noch nie ausgesehen. Nun kann man endlich weitaus mehr Details der teils sehr aufwendigen Make-up-Effekte von Screaming Mad George erkennen, was auch dem guten Kontrastverhältnis und dem Detailgrad zu verdanken ist, welche ebenfalls auf einem hohen Niveau liegen. Das Filmkorn ist ebenfalls erhalten geblieben und wurde nicht unnötig glatt gebügelt, so dass hier ein sehr natürlicher Look vermittelt wird. Ein rundum gelungenes Ergebnis, mit dem man sehr zufrieden sein kann.

Tonqualität:
Beim Ton hat man dem dritten Teil der Re-Animator-Reihe auf Blu-ray eine verlustfreie DTS-HD Master Audio 5.1-Abmischung spendiert, die wahlweise im englischen Originalton sowie in deutscher Sprache vorliegt. Beide Tonspuren präsentieren einen guten Raumklang, die stimmige Filmmusik des spanischen Komponisten Xavier Capellas (ʻDesperados: Ein todsicherer Dealʻ) wird toll ins Geschehen mit einbezogen und auch sonst wird eine sehr gute Sprachverständlichkeit geboten. Die ebenfalls beiliegende DVD hingegen wartet hingegen einem Dolby Digital 5.1-Mix auf, welcher ebenfalls in deutscher sowie englischer Sprache vorliegt jedoch nicht ganz so differenziert klingt wie das BD-Pendant.

Szene aus Beyond Re-Animator
Szene aus Beyond Re-Animator © capelight pictures
Extras:
Das limitierte Mediabook enthält erfreulicherweise ein umfangreiches Ausstattungspaket, welche über zwei Stunden Laufzeit bietet und sich in folgende Beiträge aufteilt:
▪ Audiokommentar von Brian Yuzna
▪ Film mit Musik Score und Interview mit dem Komponisten Xavier Capellas
▪ „All in the Head“ – Die Re-Animator-Chronik mit Brian Yuzna (49:08 min.)
▪ „Beyond and Back“: Interview mit Brian Yuzna (18:49 min.)
▪ „Death Row Sideshow“: Interview mit Jeffrey Combs (20:08 min.)
▪ „Six Shots by Midnight“: Interview mit S.T. Joshi (16:12 min.)
▪ Alternatives Interview mit Brian Yuzna (6:31 min.)
▪ Alternatives Interview mit Santiago Segura (4:21 min.)
▪ Making-of (17:14 min.)
▪ Production Art Gallery (4:38 min.)
▪ Original Trailer (1:51 min.)
▪ Musikvideo „Dr. Re-Animator – Move your Dead Bones“ (4:04 min.)
▪ Filmtipps:
- ʻRe-Animatorʻ (1:57 min.)
- ʻBride of Re-Animatorʻ (1:54 min.)
- ʻAngriff der Lederhosenzombiesʻ (1:41 min.)
- ʻHardcoreʻ 1:31 min.)
▪ Booklet mit 24 Seiten

Mit Ausnahme der zwei alternativen Interviews, dem Making-of sowie dem Musikvideo sind sämtliche Beiträge auf beiden Scheiben enthalten, wobei die Blu-ray am umfangreichsten ausgestattet ist. So gibt es unter anderem einen informativen Audiokommentar mit dem Regisseur sowie einen Musik Score und Interview mit dem Komponisten und natürlich auch ein richtiges Making-of, welches erfreulicherweise auch deutsch untertitelt wurde. Die weiteren Featurettes sind überwiegend Interviews, welche reichlich interessante Informationen beinhalten, aber auch mit viel Hinter-den-Kulissen-Material aufwarten und so tiefere Einblicke in die Produktion gewähren. Ebenfalls mit dabei sind eine Art-Galerie der Produktion, ein deutschsprachiger Trailer zum Film sowie eine Trailershow zu vier weiteren Filmen. Wem das alles noch nicht genügt, der darf gerne in dem deutschsprachigen 24-seitigen Mediabook blättern, das mit weiteren wissenswerten Informationen und tollen Fotos angereichert ist.


Fazit:
'Beyond Re-Animatorʻ ist zwar der schwächste Teil der Reihe um Dr. Herbert West und reicht auch nicht mehr an die Klasse der Originals heran, er ist aber ein ganz passabler Abschluss der Trilogie und bietet auch wieder herrlich eklige sowie blutige Splatter-Effekte. Technisch überzeugt die Umsetzung auf das Blu-ray-Format ebenfalls und wartet mit einer tollen Bildqualität, einem guten DTS-HD MA 5.1-Sound sowie über zwei Stunden Bonusmaterial auf. Das Ganze wurde zudem in einem sehr gelungenen Mediabook verpackt, so das Sammler und Fans der Reihe gerne zugreifen werden.

by Roland Nicolai
Bilder © Alive / capelight pictures