Ben Is Back - Blu-ray

Blu-ray Start: 07.06.2019
Digital VoD: 10.05.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 103 min

Ben Is Back Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Holly Burns (Julia Roberts) ist hin- und hergerissen, als ihr 19-jähriger Sohn Ben (Lucas Hedges) an Heiligabend unverhofft vor der Tür steht. Die vierfache Mutter möchte nur zu gern glauben, dass ihr Ältester sein Drogenproblem endlich im Griff hat. Aber die Zweifel bleiben. Vor allem Schwester Ivy (Kathryn Newton) und Stiefvater Neal (Courtney B. Vance) sind skeptisch. Hat er die Familie nicht schon oft genug ins Chaos gestürzt? In den folgenden turbulenten 24 Stunden versucht Holly alles, um ihre Familie zusammenzuhalten und Ben vor sich selbst zu schützen – und findet dabei mehr über sein Leben heraus, als ihr lieb ist ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Tobis
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer, Interviews mit Cast & Crew, Mini-Making Of - deutsch, OVFeaturettes, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Ben Is Back

Blu-ray
Ben Is Back Ben Is Back
Blu-ray Start:
07.06.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 103 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Ben Is Back Ben Is Back
DVD Start:
07.06.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 99 min.

Blu-ray Kritik - Ben Is Back

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


Ben (Lucas Hedges) ist zurück. Durch sein Drogenproblem musste er in eine Klinik eingewiesen werden. Doch er glaubt, dass er sich geändert hat und will einen Neuanfang wagen. Seine Mutter Holly (Julia Roberts) freut sich zwar unglaublich, doch sieht aber auch die Gefahr in ihm. Sein Stiefvater Neal (Courtney B. Vance) und seine Schwester Ivy (Kathryn Newton) sind überhaupt nicht überzeugt und sehen einen Rückfall schon kommen. Da aber das Weihnachtsfest vor der Tür steht, geben sie ihm eine Chance sich zu rehabilitieren. Seine Mutter verfolgt ihn zwar auf Schritt und Tritt, allerdings stößt Ben auf seine alten Freunde, von denen er durch seine Vergangenheit vollkommen gehasst wird. Ben muss versuchen die alten Wunden zu schließen, doch als ein schreckliches Ereignis die Familie ereilt, muss Ben für sich ganz genau überlegen, wie viel von seinem alten Ich noch ihn ihm steckt.

Julia Roberts (Holly Burns), Lucas Hedges (Ben Burns)
Julia Roberts (Holly Burns), Lucas Hedges (Ben Burns) © TOBIS Film GmbH
„Ben is Back“ ist ein Drama, welches sich nicht primär mit den vergangenen Problemen der Familie Burns beschäftigt, sondern vielmehr um die aktuellen Auswirkungen. Sein Stiefvater und seine Schwester haben ein sehr negatives Bild von ihm, weshalb sie grundsätzlich gegen Bens Eingliederung sind. Der Schmerz aus der Vergangenheit sitzt noch zu tief, allerdings erläutert der Film die Gründe nicht. Seine Mutter will ihm zwar eine Chance geben, aber auch sie sieht die Bedenken der Familie und traut ihm auch nicht so recht. Sie gibt ihm aber eine Chance und lässt ihn über die Weihnachtstage bei sich wohnen. In der ersten Zeit fühlt Holly die positiven Erinnerungen aus der Vergangenheit, da Ben sich super in die Familie integriert, allerdings nach einem Treffen bei einer Gruppe von ehemaligen Drogenabhängigen merkt sie, dass vielleicht nicht alles von Bens alter Manier abgefallen ist. Über die Weihnachtstage spitzt sich dann alles zu und es passiert etwas Schreckliches. Aufgrund dieses Ereignisses müssen Ben und Holly viel enger zusammenzuarbeiten, um die Krise zu bewältigen. An dieser Stelle ist der Film am stärksten geschrieben, allerdings rutscht er zu schnell in die Vorhersehbarkeit ab. Das ist zwar nicht unbedingt schlimm, es nimmt aber trotzdem zu viel von der Spannung, welche dadurch nicht mehr bis zum Ende getragen werden kann. Bis dahin war der Film auch eher ruhig und privater, das ändert sich aber, da auf einmal das Drama deutlich an Tempo aufnimmt und durch actiongeladenen Aktionen auf einmal den Kern seiner anfänglichen Aussage verliert.

Courtney B. Vance (Neal), Kathryn Newton (Ivy)
Courtney B. Vance (Neal), Kathryn Newton (Ivy) © TOBIS Film GmbH
Schauspielerisch ist der Film permanent auf einem sehr hohen Level. Der Regisseur Peter Hedges („Dan-Mitten im Leben!“) weiß einfach wie er seinen Sohn Lucas Hedges („Mid90s“/„Three Billboards outside Ebbing, Missouri“) zu inszenieren hat, um an möglichst viel Emotionalität des jungen Schauspielers zu erlangen. Aber auch die Oscar-Preisträgerin Julia Roberts kennt sich nach ihrer jahrelangen Schauspielerfahrung sehr gut im Umgang mit jüngeren Schauspielern aus und weiß, wie genau sie die Mutter von Ben spielen muss, um die größtmögliche Synergie zu erzielen. Kathryn Newton („Pokémon: Meisterdetektiv Pickachu“/„Three Billboards outside Ebbing, Missouri“) spielt die Schwester und bietet das genaue Gegenstück zu Ben. Sie wird von allen geliebt, ist immer freundlich und hat noch nie etwas verkehrt gemacht. Hätte man ihren Charakter noch tiefere Eigenschaften gegeben, wäre sie nahbarer geworden, so ist sie leider nur ein Nebencharakter zweiter Klasse. Auch Courtney B. Vance („Die Mumie“/„Terminator Genisys“) hätte man mehr Tiefe geben können, da er so durch seine Aussagen und Handlungen sehr motivlos wirkt.

Julia Roberts (Holly)
Julia Roberts (Holly) © TOBIS Film GmbH
Bild:
Vor allem in den dunklen Stellen rauscht das Bild ein bisschen, was eigentlich kein Problem ist, sollte man allerdings relativ nah vor seinem Empfangsgerät sitzen, fällt es schon gewaltig auf. Der Kameramann Stuart Dryburgh („Begabt-Die Gleichung eines Lebens“) kreiert in langen Einstellungen ziemlich kalte Bilder, welche die Beziehung zwischen den Figuren perfekt darstellt. Viele haben voreinander Angst und es gibt kaum liebevolle Momente.

Ton:
Sowohl die englische Tonspur, als auch die deutsche Tonspur sind auf DTS-HD 5.1 abgemischt und es kommt zu keinen Überlappungen der einzelnen Tonspuren. Der Komponist Dickon Hinchliffe („No Turning Back“) hingegen untermalt die kalten Momente mit herzlicher Musik, sodass stets eine Ton-/Bildschere entsteht. Er benutzt viele himmlische Choreinlagen, um einzelne Szenen grotesk hervorzuheben. Oftmals steht die Chormusik im Vordergrund, sodass sie kaum zu überhören ist und fast schon versucht vom Bild abzulenken, um eine heile Welt entstehen zu lassen.

Extras:
Leider befindet sich auf der Blu-ray nur der absolute Standard an zusätzlichem Material. Neben Interviews, den B-Rolls und einer Bildergalerie gibt es nicht viele außergewöhnliche Zusätze.


Fazit:
„Ben is Back“ ist anfangs ein unglaublich starkes und ruhig geschriebenes Drama, welches leider zum Ende hin zu vorhersehbar und erzwungen wirkt. Die Charaktere sind aber allesamt wundervoll geschrieben, auch wenn mehr Tiefen und andere Blickwinkel die Beziehungen besser darstellen lassen hätte.

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by René Fischell
Bilder © Universum Film / Tobis




Ben Is Back - Trailer