Avengers: Infinity War (4K Ultra HD) - Blu-ray

Blu-ray Start: 06.09.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 149 min

Avengers: Infinity War (4K Ultra HD) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Nach einer beispiellosen filmischen Reise, die sich über zehn Jahre erstreckt und das gesamte Marvel Cinematic Universe umfasst, bringen die Marvel Studios mit AVENGERS: INFINITY WAR den ultimativen und tödlichsten Showdown aller Zeiten auf die Leinwand. Die Avengers und ihre Alliierten sind auf der Mission, den mächtigen Thanos zu besiegen, bevor er mit seinem irren Zerstörungsfeldzug dem Universum ein Ende setzt. Doch damit dies gelingt, müssen die Superhelden bereit sein, alles zu opfern…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch: Dolby Digital plus 7.1
Englisch: DTS-HD HR 7.1
Englisch: Dolby Atmos 7.1.4
Italienisch: Dolby Atmos 7.1
Französisch: Dolby Digital plus 7.1
Untertitel:
Deutsch, Französisch, Niederländisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 2160p 4K HDR
16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Intro der Regisseure Joe und Anthony Russo (1:30 Min.)
- Pannen vom Dreh (3:30 Min.)
- Zusätzliche Szenen (10:53 Min.)
- Featurettes: „Neue Teams“ (7:00 Min.), „Der wahnsinnige Titan“ (7:00 Min.), „Über die Schlacht auf Titan“ (7:30 Min.), „Über die Schlacht in Wakanda“ (7:30 Min.)

DVD und Blu-ray | Avengers: Infinity War (4K Ultra HD)

Blu-ray
Avengers: Infinity War Avengers: Infinity War
Blu-ray Start:
06.09.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 149 min.
Avengers: Infinity War (3D Steelbook) Avengers: Infinity War (3D Steelbook)
Blu-ray Start:
06.09.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 149 min.
Avengers: Infinity War (4K Ultra HD) Avengers: Infinity War (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
06.09.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 149 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Avengers: Infinity War Avengers: Infinity War
DVD Start:
06.09.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 143 min.

Blu-ray Kritik - Avengers: Infinity War (4K Ultra HD)

Blu-ray Wertung:
Film: | 10/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 9/10


Da ist er endlich, der Film auf den alle Comic- und Superheldenfans sehnlichst gewartet haben und auf den das Marvel Cinematic Universe zehn Jahre lang hingearbeitet hat. Das Gipfeltreffen in dem alle Helden zusammenkommen, um es mit dem Titanen Thanos aufzunehmen, der beabsichtigt mithilfe der Infinity-Steine das gesamte Universum zu kontrollieren. Ungefähr 300 Millionen US-Dollar haben sich das die Marvel Studios kosten lassen, wobei bei dieser Zahl die Kosten für das Marketing noch nicht mit eingerechnet sind. Aber ganz gleich, wie viel es letztlich gewesen ist, mit einem weltweiten Gesamteinspielergebnis von 2,05 Milliarden US-Dollar ist ʻAvengers: Infitiy Warʻ nun der erfolgreichste Film des MCU und obendrein auch der vierterfolgreichste Kinofilm aller Zeiten. Jetzt am 6. September erscheint endlich das Spektakel auf DVD, Blu-ray und 4K UHD – wir haben freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen und berichten, was von diesem erwartet werden darf... absolut spoilerfrei versteht sich!

AVENGERS: INFINITY WAR - Thanos (Josh Brolin)
AVENGERS: INFINITY WAR - Thanos (Josh Brolin) © Marvel Studios 2018
Die Handlung von 'Avengers: Infinity War' knüpft nahtlos an die Geschehnisse von 'Thor: Tag der Entscheidung' an, bei welchem Thor (Chris Hemsworth), sein Bruder Loki (Tom Hiddleston), Bruce Banner (Mark Ruffalo) und Heimdall (Idris Elba) sich nach der Zerstörung Asgards in einem Raumschiff auf dem Weg zur Erde befinden, um dort mit den letzten überlebenden Arsen ein neues Zuhause zu finden. Doch dieser Plan ist zum Scheitern verurteilt, als plötzlich Thanos’ riesiges Raumschiff Sanctuary II auftaucht und die Flüchtlinge angreift. Nachdem sich der Titan Thanos (Josh Brolin) dort bereits den zweiten Infinity-Stein angeeignet hat und bereits jetzt, das mächtigste Wesen im ganzen Universum ist, beauftragt dieser seine Schergen Cull Obsidian (Terry Notary), Ebony Maw (Tom Vaughan-Lawlor), Corvus Glaive (Michael James Shaw) sowie Proxima Midnight (Monique Ganderton) der Erde einen Besuch abzustatten, auf der sich zwei weitere Infinity-Steine befinden sollen. Derweil gelingt es Heimdall mittels Einsatzes des Bifröst Bruce Banner auf die Erde in den Tempel des Magiers Dr. Stephen Strange (Benedict Cumberbatch)und Wong (Benedict Wong) zu schicken, damit dieser dort die Avengers noch rechtzeitig warnen kann. Dort angekommen wird Tony Stark alias Iron-Man (Robert Downey Jr.) darüber aufgeklärt, was es mit den sechs Infinity-Steinen auf sich hat, über welche Macht jeder einzelne verfügt und weshalb Thanos, der nebenbei auch vor einigen Jahren den Angriff auf New York befohlen hatte, diese um jeden Preis in seinen Besitz bringen will. Zu dumm, dass das Team der Avengers nach den Geschehnissen in Sokovia und dem darauffolgenden Abkommen, nunmehr in zwei Parteien gesplittet und von moralischen Konflikten zerfressen ist. Aber wenn die Welt am Abgrund steht, spielen Konflikte keine Rolle mehr – um im Kampf gegen dem übermächtigen Thanos bestehen zu können, müssen sämtliche Kräfte mobilisiert werden und erfreulicherweise kann auch auf Hilfe außerhalb des Planeten Erde gesetzt werden.

AVENGERS: INFINITY WAR - Thor (Chris Hemsworth), Star-Lord/Peter Quill (Chris Pratt) and Gamora (Zoe Saldana), b/g Drax (Dave Bautista)
AVENGERS: INFINITY WAR - Thor (Chris Hemsworth), Star-Lord/Peter Quill (Chris Pratt) and Gamora (Zoe Saldana), b/g Drax (Dave Bautista) © Marvel Studios 2018
Der inzwischen dritte Teil der Avengers fackelt nicht lange und steigt voll ein. An dieser Stelle muss auch gleich den Russo-Brüdern, welche sich bereits für ʻThe First Avenger: Civil Warʻ verantwortlich zeichneten, ein gewaltiges Lob ausgesprochen werden, denn trotz der unzähligen Charaktere und Schauplätze, wird es in ʻInfinity Warʻ über die Laufzeit von 149 Minuten nicht eine Sekunde unübersichtlich geschweige denn langweilig. Natürlich bekommen nicht alle Figuren die gleiche Screentime spendiert, dennoch ist es erfreulich zu sehen, dass es bis auf Clint Barton alias Hawkeye (Jeremy Renner) und Scott Lang alias Ant-Man (Paul Rudd) sämtliche Helden sowie wichtige Nebenfiguren in den Film geschafft haben. Folglich gibt es neben den bereits erwähnten Figuren auch ein Wiedersehen mit Steve Rogers / Cap (Chris Evans), Natasha Romanoff / Black Widow (Scarlett Johansson), Col. James „Rhodey“ Rhodes / War Machine (Don Cheadle), Vision (Paul Bettany), Wanda Maximoff / Scarlet Witch (Elizabeth Olsen), Sam Wilson / Falcon (Anthony Mackie), Bucky Barnes / Weißer Wolf (Sebastian Stan), König T’Challa / Black Panther (Chadwick Boseman) sowie Peter Parker / Spider-Man (Tom Holland) und freilich sind auch die Guardians of the Galaxy bestehend aus Gamora (Zoe Saldana), Drax (Dave Bautista), Groot (Vin Diesel: Stimme), Rocket (Bradley Cooper: Stimme), Mantis (Pom Klementieff) und dessen vorlautem Anführer Peter Quill / Star-Lord (Chris Pratt) mit von der Partie, die hier erstmals auf die Avengers treffen und im Kampf gegen Thanos natürlich ordentlich mitmischen.

AVENGERS: INFINITY WAR - Spider-Man/Peter Parker (Tom Holland)
AVENGERS: INFINITY WAR - Spider-Man/Peter Parker (Tom Holland) © Marvel Studios 2018
An weiteren Figuren sind erfreulicherweise auch wieder Virginia „Pepper“ Potts (Gwyneth Paltrow), Nebula (Karen Gillan), Agentin Maria Hill (Cobie Smulders) sowie Nick Fury (Samuel L. Jackson) zu sehen, außerdem mit dabei sind weitere bekannte Gesichter wie Taneleer Tivan, der Collector (Benicio del Toro), General Okoye (Danai Gurira), Prinzessin Shuri (Letitia Wright), M’Baku (Winston Duke) oder Secretary of State Thaddeus „Thunderbolt“ Ross (William Hurt). Ja, das sind eine ganze Menge Namen und Charaktere, aber seid ganz unbesorgt, unübersichtlich wird es zu keiner Zeit, was wohl dem guten Drehbuch der zwei Autoren Christopher Markus und Stephen McFeely geschuldet ist, die bereits gemeinsam an ʻThe First Avenger: Civil Warʻ beteiligt waren. Aber man bekommt in ʻAvengers: Infinity Warʻ nicht nur unglaublich viele Gesichter zu sehen, sondern auch jede Menge malerischer Orte und Planeten wie Knowhere, Vormir, Thanos’ zerstörte Heimatwelt Titan oder das mystische Nidavellir zu sehen, wo es gilt, vom Zwerg Eitri (Peter Dinklage) die ultimative Waffe im Kampf gegen Thanos herzustellen. Langweilig wird es wie bereits erwähnt jedenfalls nicht, dafür sorgt zum einen der Marvel-typische Humor der mit jeder Menge cooler Sprüche angereichert ist sowie die großartige Action, welche man allen voran dank des Einsatzes von Thanos’ mächtigem Handschuh, in welchem der Titan im Verlauf der Handlung immer mehr Infinity-Steine einbettet, in dieser Form sicherlich noch nie zu sehen bekommen hat. Ganz klar, ein effektgeladenes Meisterwerk und der bislang beste Film des MCUs, den man sich als Marvel- beziehungsweise Comicfan keinesfalls entgehen lassen sollte.

AVENGERS: INFINITY WAR: Wong (Benedict Wong), Doctor Strange/Stephen Strange (Benedict Cumberbatch), Bruce Banner/Hulk (Mark Ruffalo), Iron Man/Tony Stark (Robert Downey Jr.)
AVENGERS: INFINITY WAR: Wong (Benedict Wong), Doctor Strange/Stephen Strange (Benedict Cumberbatch), Bruce Banner/Hulk (Mark Ruffalo), Iron Man/Tony Stark (Robert Downey Jr.) © Marvel Studios 2018 / Photo: Chuck Zlotnick
Bild Blu-ray & 4K UHD:
Dem 4K-UHD-Set von ʻAvengers: Infinity Warʻ liegt neben der Ultra-HD-Scheibe auch die herkömmliche Blu-ray bei, die zwar – obwohl der Film durchweg mit der volldigitalen Arri-Alexa-Kamera aufgenommen wurde, keine IMAX-Szenen beinhaltet, dafür allerdings ansonsten mit einer absolut referenzwürdigen Bildqualität im Ansichtsverhältnis von 2,39:1 (16:9) aufwartet. Für die volle Punktzahl reicht es aber dennoch nicht, denn man hat sich bei Disney unverständlicherweise dazu entschieden, das vorhandene Bildmaterial mit einer Auflösung von 6,5K wieder auf 2K runter zu skalieren, was im Klartext bedeutet, dass die Bildqualität nicht in nativem 4K vorliegt, wie man es eigentlich von einem aktuellen Film dieser Machart auch erwarten dürfte. Aber auch wenn das Potenzial des Mediums deshalb nicht voll ausgeschöpft wird, kann man mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein, denn die Bildschärfe sowie die Feindetailzeichnung lassen eigentlich keine Wünsche offen. Beispielsweise zeichnen sich die feinen Linien in Visions-Gesicht exzellent ab, genauso wie in Caps Bart jedes einzelne Haar mühelos zu erkennen ist. Farblich lassen sich im direkten Vergleich zur Blu-ray nur minimale Unterschiede ausmachen, welche im Bereich der Hautdarstellung sowie dem etwas satteren Kontrast sowie dunkleren Schwarzwert zu finden sind. Das neue Dolby Vision kommt hier diesmal nicht zum Einsatz, die Scheibe bietet lediglich HDR10 mit einer Farbpalette im Rahmen von Rec.2020. Als einzig wirkliches Manko können hier eigentlich nur die teils minimal weicheren Effektshots angeführt werden, ansonsten gibt es hier nichts weiter zu beanstanden.

Ton Blu-ray & 4K-UHD:
Auch beim Sound bleiben beide Scheiben hinter ihren Möglichkeiten zurück, zumindest wenn es um den deutschen Ton geht. Dieser liegt auf BD sowie auf der 4K UHD nämlich „nur“ als Dolby Digital Plus 7.1-Mix vor, dessen Datenrate auf 0,8 Mbps begrenzt ist. Dennoch muss an dieser Stelle gesagt werden, das die deutsche Abmischung sehr räumlich klingt und während der zahlreiche Actionszenen auch viele direktionale Surround-Effekte auffährt, richtig laut oder drückend wird es allerdings nicht. Das gilt allerdings auch für den englischen DTS-HD Master Audio 7.1-Mix der Blu-ray sowie dem Atmos-Sound der UHD-Scheibe, welche in Sachen Tieftonkanal gerne etwas mehr Wumms hätten vertragen können. Zumindest klingen diese im Vergleich zum deutschen Ton etwas offener und auch dynamischem, wobei es beim Dolby Atmos-Mix auch gerne einige Effekte von oben mehr hätten sein dürfen. Weitere verfügbare Tonspuren der Blu-ray sind Französisch sowie auf 4K UHD noch Italienisch und Französisch, allesamt ebenfalls als Dolby Digital Plus 7.1-Abmischungen.

Extras:
Auf der 4K UHD befindet sich an Specials lediglich der Audiokommentar der Regisseure Joe und Anthony Russo sowie der zwei Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely. Das weitere Bonusmaterial ist auf der beiliegenden Blu-ray untergebracht und teilt sich folgendermaßen auf:

▪ Audiokommentar mit Regisseur Joe & Anthony Russo sowie der Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely
▪ Featurettes:
- Neue Teams (5:08 min.)
- Der wahnsinnige Titan (6:34 min.)
- Über die Schlacht auf Titan (9:36 min.)
- Über die Schlacht in Wakanda (10:58 min.)
▪ Zusätzliche Szenen:
- Happy hat den Durchblick (1:24 min.)
- Jagd nach dem Gedankenstein (1:25 min.)
- Die Guardians finden ihren Groove (3:21 min.)
- Entscheidung eines Vaters (4:02 min.)
▪ Pannen vom Dreh (2:05 min.)

Für eine derart teure und erfolgreiche Produktion ist das vorliegende Bonusmaterial schon eine kleine Enttäuschung. Zwar sind die vorhandenen Featurettes interessant und informativ, allerdings viel zu kurz geraten. Diese beschäftigen sich nämlich nur mit der Zusammenführung der MCU-Charaktere und der Motivation von Thanos, die Hälfte allen Lebens im Universum zu vernichten. Aufschlussreicher wird es hingegen in den Featurettes über die Schlacht auf Titan und in Wakanda, wo man unter anderem viel hinter die Kulissen blicken kann und auch mehr zur technischen Umsetzung erfährt. Die vier zusätzlichen Szenen und auch die Pannen vom Dreh runden das Gesamtpaket zwar positiv ab, bieten aber keinen weiteren Mehrwert, so dass es hier unterm Strich lediglich für sechs Punkte reicht.


Fazit:
ʻAvengers: Infinity Warʻ fand ich bereits im Kino so gut, das ich gleich 2x reingegangen bin - und auch nach der dritten und inzwischen vierten Sichtung komme ich zu dem Urteil, das dies der bislang beste und intensivste Film des gesamten Marvel Cinematic Universe ist. Nahezu alle Charaktere sind hier mit von der Partie, alle Fäden rund um die Infinity-Stones laufen endlich zusammen und mit Thanos bekommen es die Avengers mit einem richtig krassen und eigentlich unbesiegbarem Gegenspieler zu tun. Anders als DCs lächerlicher Steppenwolf, ist Thanos zwar ebenfalls digital erstellt worden, besitzt dafür aber Ecken und Kanten und man kann obendrein seine Ideale durchaus nachvollziehen – obwohl diese eigentlich Größenwahnsinnig sind. Zudem überrascht der Film mit einem Ende, das nicht nur viele Opfer fordert, sondern in dieser Form sicherlich die wenigsten Fans erwartet hätten. Hier muss einfach gesagt werden, das Marvel alles richtig gemacht hat!

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by Roland Nicolai
Bilder © Walt Disney Studios Home Entertainment




Avengers: Infinity War (4K Ultra HD) - Trailer